Auch Weltreisen sind relativ

Kinder, die in der Nähe der Schule wohnen, braucht kein aus Steuergeldern gefördertes Busticket. So weit, so nachvollziehbar. Nur: Wie weit weg ist noch zu nah? Wie nah ist weit genug weg? Eine Satzung des Bodenseekreises zieht „in der Nähe“ mit drei Kilometern begrenzt. Kinder, die also zum Beispiel zweieinhalb Kilometer von der Schule entfernt wohnen, können demnach schließlich laufen oder radeln. Natürlich sind drei Kilometer keine Weltreise. Wer aber schon zusammen mit Kindern zu Fuß unterwegs war, weiß aber: Schon wenige Kilometer können sich mindestens wie eine große Etappe einer Weltreise anfühlen.

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Unverhoffte Kontakte nicht ausgeschlossen

Ob im Restaurant oder im Schwimmbad: Der Check-in via Luca-App oder das schriftliche Hinterlassen von Kontaktdaten gehören dazu. Dass diese Daten anschließend jemals eine Rolle spielen, erscheint angesichts der derzeitigen Strategie in Sachen Kontaktnachverfolgung zwar reichlich unwahrscheinlich, Kontaktanbahnung ist aber natürlich nicht ausgeschlossen. Schreiben Sie auf Papier, schreiben Sie leserlich und schreiben Sie groß! Mit etwas Glück meldet sich ja trotzdem jemand, wenn auch nicht aus dem Gesundheitsamt.

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Warum Handyfasten allein noch nicht den Weg zu mehr Stille weist

Eine Woche ohne Smartphone? Was eine Gruppe von Schülern und zwei Lehrer der Droste-Hülshoff-Schule in Friedrichshafen da jüngst ausprobiert haben, hört sich zunächst vor allem nach viel Ruhe an. Kein Messenger-Piepsen, kein mehr oder weniger sinnlosen Herumwischen auf einem Display, während die analoge Welt unbemerkt vorbeizieht, Anrufe nur noch, wenn man gerade zuhause ist. So könnte sich der permanenten Ablenkung doch tatsächlich endlich ein Riegel… oh, wobei, nun ja. Wir sind und bleiben eben eine kommunikative und kreative Spezies.

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Nur ein Päuschen

Seit sechs Jahren schwelt der Streit um die Zeppelin-Stiftung inzwischen. Im September 2015 hatte Albrecht von Brandenstein-Zeppelin beim Regierungspräsidium Tübingen beantragt, die Stiftung in ihrer ursprünglichen Form von 1908 wieder herzustellen. Im Dezember 2016 lehnte das RP diesen Antrag ab, aus dem Streit wurde ein Rechtsstreit. Dieser füllt inzwischen tausende Seiten Gerichtsakten – allein rund 3000 Seiten in der Angelegenheit, in der es am Mittwoch eine Entscheidung gab: der zum endlosstreit gehörenden Rangelei um Akteneinsicht. Zwei weitere Verfahren stehen allerdings (mindestens) noch aus.

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Wenn die B 31-alt mal weg ist...

... diesen Satz hört man in Fischbach häufiger, denn die Einwohner warten seit vielen Jahrzehnten auf diesen Moment. Könnte es schon bald soweit sein? Ein Preisgericht hat im Workshopverfahren zur Umgestaltung der B 31-alt bereits einen Sieger prämiert, doch im Haushalt der Stadt Friedrichshafen sind vorerst keine Mittel für die Umgestaltung eingeplant. Bleibt die Neugestaltung also ferne Zukunftsmusik oder fragt man sich entlang der B 31-alt dank einer begrünten Mitte etwa schon bald: „Bist du sicher, dass wir in Fischbach sind?“

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Überschaubares Zeichen, kontroverse Debatte

Einmal jährlich weht am Häfler Rathaus künftig die Regenbogenflagge – am 17. Mai, dem Internationalen Tag gegen Homo-, Bi- und Transfeindlichkeit (IDAHOBIT). Ein Tag, eine Flagge und – so hatten sechs Gemeinderatsfraktionen den entsprechenden Antrag begründet – „ein Zeichen für Toleranz, Vielfalt und Weltoffenheit unserer Stadt“: Klingt unkompliziert, ist es aber nicht unbedingt – wobei die Bedeutung von Toleranz und Vielfältigkeit auch in der Gemeinderatsdiskussion unumstritten war. Nun bleibt natürlich die Frage, ob ein Tag des Hinschauens nicht vor allem Effekthascherei ist. Andererseits: Wenn dafür nur noch an einem Tag weggeschaut wird, ist das doch ein guter Schritt.

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Was Bond dem Bodensee zu verdanken hat

James Bond ist wieder im Einsatz. Mit coronabedingt verspätetem Start ist er auf den Kinoleinwänden vor wenigen Tagen wieder in den Dienst ihrer Majestät zurückgekehrt. Da klingt einer der jüngsten Auftraggeber der ZF zunächst weniger beeindruckend. Das Häfler Unternehmen hat – nicht zum ersten Mal – im Dienste eines britischen Autobauers ein Getriebe gefertigt. Allerdings: Der Autobauer ist Aston Martin und das Getriebe für den DB5 bestimmt, ein 007-Spezialauftrag also. Wo Bond wohl ohne Häfler Geheimwissen wäre?

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Was lange nervt, wird endlich ein exotischer Anblick

Stille, das wäre schön: Anwohnern der Fischbacher Ortsdurchfahrt dürfte dieser Gedanke wieder und wieder durch den Kopf geschossen sein. Vor einem Monat war der seit Jahrzehnten ersehnte Tag nun da: Das noch ausstehende Stückchen Ortsumfahrung wurde freigegeben, die B 31-neu ist zwischen Friedrichshafen und Immenstaad seither komplett befahrbar. Und in Fischbach, wo sich die Blechkarawanen einst durch den Ort schoben? Da scheint es nun tatsächlich vergleichsweise still zuzugehen. Stille, das kann aber zunächst auch ganz schön irritierend sein.

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Auf die Plätze...

5000 Zuschauer fasst die Ratiopharm-Arena Neu-Ulm, wo der VfB Friedrichshafen in der in wenigen Tagen beginnenden Saison seine Heimspiele bestreiten wird. Für die Hallen-Misere in Friedrichshafen können die Volleyballer zwar nichts, ob allzu viele ihrer Fans allzu regelmäßig vor Ort sein werden, ist aber doch fraglich. Wobei: Wenn man es mal aus der rein sportlichen Perspektive betrachtet: Sooo weit weg ist das ja nun auch wieder nicht.

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Von offenen und geschlossenen Türen am Denkmaltag

Das Ensemble „Zerlegte Landshut in Hangar“ mag inzwischen im Begriff sein, genau so unter Denkmalschutz gestellt zu werden. Seit geraumer Zeit ist es jedenfalls nahezu unangetastet. Auf dem Programm am Tag des offenen Denkmals am Sonntag ist die Maschine allerdings nicht zu finden. Macht aber nichts: In und um Friedrichshafen, Meersburg und Markdorf gibt es am Sonntag schließlich dennoch viel zu entdecken.

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Sie werden so schnell groß

Das Baby hat die Pubertät erreicht und verabschiedet sich zum Studieren? Dieser Vergleich, wie ihn Klaus Wellmann jüngst zog, mag angesichts der 30 Jahre, die die Geburtsstunde der Eurobike inzwischen her ist, zunächst befremdlich wirken. Allerdings ist es ja nun auch nicht so, dass die Eurobike als gänzlich unerfahrener Erstsemester in Frankfurt am Main aufschlagen wird. Immerhin – auch darauf wies der Messechef, dem zufolge der Stolz überwiegt, hin – wurde das Baby daheim in Friedrichshafen schon zur Welt-Leitmesse herangezogen. Darüber, ob es mal schreiben oder anrufen wird, muss man sich im Elternhaus am Bodensee jedenfalls keine Gedanken machen. Über das Gemeinschaftsunternehmen Fairnamic hat man schließlich weiter Anteil am Lebensweg der Eurobike.

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(Un-)praktisch an jeder Ecke

E-Scooter zum Ausleihen gibt es in Friedrichshafen im Moment an jeder Ecke. Und schon allein dieser Umstand zeigt: Die Elektroroller, die Mitte August für eine dreimonatige Testphase nach Friedrichshafen gebracht wurden, kommen gut an und werden rege genutzt. Zugleich sorgen die E-Scooter aber auch für Unmut. Dabei können die Roller selbst ja nichts dafür, dass sich auch Zeitgenossen darauf schwingen, die es mit dem Parken und/oder dem Thema Rücksichtnahme nicht so haben.

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Kein Witz! Am Dienstag ist es so weit

In Friedrichshafen laufen die Vorbereitungen für ein Ereignis, das in den vergangenen Jahrzehnten oft genug in weite bis unerreichbare Ferne gerückt zu sein schien. Am Dienstag soll der Startschuss aber nun tatsächlich erfolgen – wenn auch im übertragenen Sinne. Der festlich-offizielle Teil und der Moment, den viele Autofahrer herbeisehnen, finden schließlich zeitlich versetzt statt. Aber er wird freigegeben: Dieser Straßenabschnitt, dessen Namenzusatz „-neu“ bei einem Blick auf die Planungsgeschichte fast schon wie eine Pointe wirkt. Die B 31-neu wird freigegeben. Komplett. Kein Witz!

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Startgenehmigung nur im Einsatzfall

In ihm liegen will wohl niemand. Das bedeutet aber längst nicht, dass alle ihn loswerden wollen – ganz im Gegenteil. Die Rede ist von „Christoph 45“. In einem Gutachten wird die Verlegung des Rettungshubschrauber-Standorts um wenige Flugminuten gen Norden empfohlen. Einfach ziehen lassen will man „Christoph 45“ am Bodensee aber nur, wenn ein Einsatz ansteht. Mehr als 30.000 Unterstützer haben eine Petition für den Erhalt des Heli-Standorts in Friedrichshafen unterzeichnet. Und nun? Entschieden wird letztlich ganz woanders. Aufteilen ist jedenfalls definitiv keine Option.

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Spitzensport, Spitzenmesse – oder doch einfach beides?

Erst sorgte die Pandemie für gähnende Leere auf dem Häfler Messegelände, dann mit Fieberambulanz und Kreisimpfzentrum für erste neuerliche Teilnutzungen – und Platz für erste Messen sowie die vor knapp einem Jahr plötzlich heimatlos gewordenen Volleyballer blieb auch noch. Nun wird es aber doch eng. Nun kämen Spitzensportler und Messeaussteller sicher irgendwie aneinander vorbei. Ob das Ergebnis aber noch regelkonform wäre?

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Wenn es den Gesellenbrief am Drive-in-Schalter gibt

Es war eine Abschlussfeier der besonderen Art: 35 Lehrlinge haben mit Erfolg ihre Ausbildung abgeschlossen und waren mit ihren Familien von der Innung des Kfz-Gewerbes Bodensee-Oberschwaben zur Übergabe der Gesellenbrief eingeladen. Nur dass das Ganze in diesem Jahr mit einem Drive-in-Schalter auf dem Parkplatz der Claude-Dornier-Schule organisiert wurde. Und da nicht nur die Kfz-Mechatroniker ihren Abschluss gemacht haben, sondern auch noch ganz viele andere Schüler, gibt es hier die Bilder und Namen von Abschlussschülern aus Friedrichshafen und Markdorf.

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Eine Wurst mit Senf und einer Spritze

Wer vor einigen Wochen einen Impftermin haben wollte, musste sich sehr anstrengen. Das gehört der Vergangenheit an, denn mittlerweile gibt es zahllose Möglichkeiten, sich im Bodenseekreis impfen zu lassen. Impfwochen ohne Anmeldung, nach der Arbeit, vor dem Club-Besuch oder einfach nur auf dem Wochenmarkt.

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x | Bild: Stefan Roth

Augen auf bei der Wahl der Badegelegenheit

Alarm vor dem Freizeitgelände Manzell: Nachdem bei einer Wasserprobe eine über den Grenzwerten liegende Belastung mit E.-Coli-Bakterien festgestellt worden war, riet die Stadt Friedrichshafen erst kürzlich dort vorm Baden im Bodensee ab. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, macht es sich also vielleicht direkt ganz woanders gemütlich.

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Jetzt bloß nichts verwechseln

Endlich ist die Messepause beendet. Endlich wieder IBO. Seit Donnerstag und noch bis einschließlich Sonntag, 11. Juli hat die Verbrauchermesse in Friedrichshafen geöffnet. Coronabedingt mag da manches anders sein als sonst, die Themenpalette ist aber gewohnt vielfältig – Impfangebot inklusive.

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Checkliste für Messe-Umzug: Ausmisten nicht vergessen

Die Eurobike zieht um. Ab 2022 wird die Leitmesse für den Fahrradmarkt, die 1991 in Friedrichshafen Premiere hatte, in Frankfurt stattfinden. Klar, so ein Umzug nervt. Allerdings ist er auch immer eine gute Gelegenheit zum Ausmisten. Die Eurobike? Hätten gewiss viele gerne dabehalten. Der Eurobike-Stau? Kann weg!

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Da helfen wohl weiter nur Ohrenstöpsel

Wer an einer eher vielbefahrenen Straße wohnt, darf sich über vorbeifahrende Autos nicht wundern. Das tun die Menschen, die in Friedrichshafen an der Eckenerstraße und im Bereich Hinterer Hafen leben, auch gar nicht unbedingt. Wie sagte ein Anwohner im Gespräch mit dem SÜDKURIER? „Natürlich können sich Menschen treffen und natürlich fahren in dieser Gegen auch Autos.“ Mit dem nächtlichen Lärm, für den wahrscheinlich nur einige wenige der sich am Hinteren Hafen treffenden Menschen und einige wenige der durch die Eckenerstraße rauschenden Autofahrer sorgen, fühlen sich die Anwohner dennoch alleine gelassen und das nicht erst seit gestern. Ein runder Tisch? Nur aus ihrer Sicht erforderlich. Einzelne Störmomente melden? Mühselig bis wenig nachhaltig bis unmöglich.

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Showdown auf der verkehrsplanerischen Spielwiese Friedrichstraße

Wenn die B 31-neu (komplett) eröffnet ist, soll die Friedrichstraße umgestaltet werden. Und dabei geht es nicht nur um die Optik. Fahrradfahrer und Fußgänger sollen auch mehr Platz bekommen, Autos dagegen weniger. Vielleicht haben Letztere zumindest zwischen Karl- und Metzstraße bald sogar überhaupt nichts mehr verloren. Spannend dürfte die abschließende Gemeinderatsdiskussion am Montag allemal werden. Haben die Vorberatungen doch gezeigt: Da herrscht nicht unbedingt Einigkeit in dieser Angelegenheit.

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Was man mit so einem Stück Flughafen alles machen könnte

Die Grundstücke des Bodensee-Airports dürften in absehbarer Zeit zum Verkauf stehen. Schlägt in Friedrichshafen also die Stunde der Kreativen? Ein Check-In-Schalter neben der Haustür? Ein Hangar als Werkstatt-Garagen-Kombination? Oder wie wäre es mit etwas Landebahn zwischen den Rosen?

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Bevor Sie nun aber die Kreditkarte zücken: Dem jetzigen Eigentümer schweben natürlich nicht irgendwelche Käufer vor – und natürlich auch nicht irgendeine Nutzung. Besagter Verkauf soll eine Bruchlandung schließlich eigentlich verhindern.

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Ob sich das Blatt durch einen Verkauf wendet?

Passionierte Brettspieler kennen die Situation, mit der der Flughafen Friedrichshafen gerade – grob vereinfacht – kämpft: Das Geld ist futsch, die Partie damit eigentlich vorbei. Gut: Nach all den Stunden, die zum Beispiel bei einer Partie „Monopoly“ ins Land ziehen können, sehnt mancher das Ende womöglich inzwischen herbei. Andererseits könnte ja aber schon die nächste oder übernächste Runde wieder Einnahmen bringen, die das Ganze gleich wieder deutlich aussichtsreicher machen.

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U wie Sackgasse

Auf dem Partyboot könnte bald wieder gefeiert werden. Gibt das Sozialministerium grünes Licht für das Modellprojekt, spielen voraussichtlich schon auf dem Weg an Bord drei Gs eine entscheidende Rolle. Wobei: Dass ein U im Moment auch jenseits jeglicher Modellprojekte häufig in eine Sackgasse führt, dürfte sich inzwischen ohnehin herumgesprochen haben.

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Die Notbremse ist aufgehoben. Nichts wie los...

...in den Stau? Angesichts all der Dinge, die nun wieder möglich sind, dürfte es – vorausgesetzt, das Wetter spielt wenigstens dann und wann mit – über das lange Wochenende und in den Ferien jedenfalls etliche Menschen an den Bodensee ziehen. Die eine Notbremse mag also aufgehoben sein. Ausbremsen können aber natürlich auch andere.

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Mehr Grün für die Stadt? Dann her mit der Farbe!

Immer mehr versiegelte und gleichzeitig zu wenig begrünte Flächen in Friedrichshafen – daran soll sich künftig etwas ändern. Mit einer Begrünungssatzung soll dafür gesorgt werden, dass statt Schotter und Pflastersteine wieder mehr Büsche und Bäume das Stadtbild prägen. Wird Friedrichshafen also schon bald zu einem grünen Paradies?

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Ganz Deutschland ist von Regelabnickern besetzt...

Ganz Deutschland? Nein. In einer Bodensee-Gemeine forderte der Bürgermeister bereits im SÜDKURIER-Interview: 'Wir müssen raus aus der Perspektivlosigkeit des Dauerlockdowns'. In ebendieser Bodensee-Gemeinde kämpft außerdem der Betreiber eines Ferienwohnparks dafür, dass Geimpfte und nach einer Corona-Infektion Genesene vom touristischen Beherbergungsverbot in Deutschland ausgenommen werden. Und auch die Geschäftsführerin des aktuell inzidenzunabhängig geschlossenen Abenteuerparks vor Ort zieht die Beteiligung an rechtlichen Schritten in Erwägung. Da mag sich der Gedanke an ein bekanntes und von Unbeugsamen bevölkertes Dorf aufdrängen. Wobei: Für einen Schluck jenes Zaubertrank, der womöglich den Blick auf den einen oder anderen Paragrafen schärft würden sich im Moment wohl längst nicht nur Immenstaader anstellen – „to go“ natürlich. Ob er auch unbesiegbar macht? Warten wir es ab.

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Warum denn jetzt noch mehr davon?

Das Weideprojekt im Hepbach-Leimbacher Ried mag zunächst eine gewichtige Frage aufwerfen: Brauchen wir wirklich noch mehr davon?

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An wen oder welches Umfeld Sie bei dem Begriff „Rindvieh“ nun aber auch sonst so denken mögen: Die 16 Exemplare, die jetzt zwischen der Deponie Weiherberg und Riedheim grasen, kann man doch eigentlich nur sympathisch finden, oder?

Café, Club und Shopping – die Wunschliste ist lang

Was kommt nach dem alten Zollhaus? Die Wunschliste, was mit dem Areal in bester Innenstadtlage passieren soll, ist lang. Die Bürger wünschen sich laut einer Umfrage vor allem Angebote für Gastronomie und Unterhaltung an diesem Häfler Standort. Kneipe, Bar, Café, Bistro, Club, Shopping, Wohnen, Kultur, eine Markthalle .... oder doch alles zusammen? Karikaturist Stefan Roth zeigt uns, wie diese Haus gewordene eierlegende Wollmilchsau aussehen könnte.

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Wenn der Lolli am Morgen plötzlich absolut in Ordnung ist

Nasenbohren? Da schrillen doch eigentlich noch leise die Alarmglocken aus Kindheitstagen: Das macht man nicht! Nach den so genannten „Nasenbohrertests“ an Schulen, deren Beiname insbesondere bei jenen, für die die Kindheit noch lange nicht Erinnerung ist, für erste Momente der Verwirrung gesorgt haben dürfte, kommen in Häfler Kindergärten ab der kommenden Woche nun 'Spucktest' und 'Lollitests' zum Einsatz. Der Nasen-Abstrich, der selbst Erwachsenen mitunter ein Tränchen ins Auge treibt, entfällt dabei. So weit, so gut und eigentlich auch kindgerecht. Das mit dem Spucken oder dem „Lolli“ am Morgen allerdings könnte eine kleine pädagogische Herausforderung beinhalten.

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Kaufen und abholen? Termin vereinbaren und vor Ort klicken?

Ob als Kunde oder als Händler: Leicht ist es im Moment nicht, den Überblick zu behalten. Kaum war die Notbremse angesichts steigender Infektionszahlen erforderlich, konnte sie auch schon wieder aufgehoben werden. Aus „Click and Meet“ wurde damit für drei Öffnungstage – Gründonnerstag, Karsamstag und der Dienstag nach Ostern – „Click and Collect“. Und jetzt? Ab Mittwoch waren Einkäufe mit Terminvereinbarung wieder vor Ort möglich. Doch auch das ist nicht von langer Dauer. Ab Dienstag wird im Bodenseekreis wieder die Notbremse gezogen.

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Zeit für die Notbremse? Ja, aber...

Die Landkreise in Baden-Württemberg sind angehalten, die sogenannte Notbremse zu ziehen, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 100 liegt. Eigentlich war das im Bodenseekreis am 29. März der Fall. Und eigentlich hatte man sich im Landratsamt auch bereits darauf eingestellt. Doch es kam anders.

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Ach du Schreck, der BH ist weg

Kann edle Wäsche und Bekleidung wirklich kompostierbar sein? Ja, sagt zumindest das berühmte Bregenzer Wäscheunternehmen Wolford und setzt auf recycelbare und biologisch abbaubare Wäsche. Könnten also auch schon bald BHs von Pflanzen „verdaut“ werden? Lesen Sie selbst.

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Auf dem Weg zum schnellen Test werden Erinnerungen wach

Corona-Schnelltest? Hier war doch früher Sportunterricht! Bei manchem Häfler dürften auf dem Weg zum Schnelltest in einem der beiden Testzentren in Friedrichshafen, die seit Donnerstag in Betrieb sind, Erinnerungen an Schulzeiten wach werden.

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Aber keine Sorge: Ein wenig Bewegung schadet natürlich nicht, das „Schnell“ in Schnelltest steht allerdings nicht für sportliche Herausforderungen, wie sie einst in der alten Turn- und Festhalle in der Scheffelstraße warteten. Wobei sich Kombinationen natürlich anbieten würden:

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Zeppelinstadt? Industriestadt? Schnee von gestern!

Wie viele Hotelbetten braucht Friedrichshafen? Wie viele verträgt die Stadt? Fragen, die sich mit Blick auf aktuell fünf neue Hotelprojekte mit zusammen mehr als 750 Betten durchaus stellen. 3900 Hotelbetten stehen Geschäftsreisenden aktuell schließlich schon zur Verfügung – und Urlaubern natürlich, sobald touristische Übernachtungen eben wieder gestattet sind. Natürlich steckt da allerdings auch Potenzial für einen Imagewechsel drin: Zeppelinstadt ist ja gut und schön, aber Feriendorf klingt doch auch ganz bezaubernd, oder?

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Andere Zeiten, andere Regeln

Wir halten Abstand, wir bleiben zu Hause oder zumindest im Kreise des

eigenen Hausstands und wo es geboten ist, ziehen wir die Maske – die richtige natürlich – über Mund und Nase. Wir alle? Natürlich nicht! Wo sollte die 100-prozentigen und bedingungslose Rücksichtnahme in jeglicher Hinsicht auch plötzlich hergekommen sein? Dass sich jedenfalls nicht jeder an die Corona-Regeln hält oder zu halten scheint, macht sich auch in Hinweisen an Polizei und Ordnungsämter bemerkbar. Klar ist aber auch: Gelegentlich täuscht der erste Eindruck.

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Existenzbedrohende Zeiten für Diebe und Einbrecher

Ja, es fällt schwer und immer schwerer, dem Pandemie-Alltag Positives abzugewinnen. Die jüngst veröffentlichte Kriminalstatistik für die Region birgt aber immerhin einen durchaus positiven Nebeneffekt der ganzen Misere: Aus (mindestens) eineinhalb Metern lässt es sich nicht unauffällig in anderer Leute Tasche greifen. Und während wir vermehrt Haus und Wohnung hüten (müssen), haben es Einbrecher schwer.

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Natürlich empfiehlt es sich dennoch weiterhin, auf Hab und Gut achtzugeben. Und leider – auch das gibt die Kriminalstatistik her – gibt es da ja auch noch jene Kriminelle, die auf „Digital- und Telefondienst“ setzen.

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Bis 20 Uhr raus? Bis Mitternacht? Bis 21 Uhr? Inzwischen: wie es beliebt!

Nein, einfach zu durchschauen war die Lage im Bodenseekreis nicht, nachdem die landesweite nächtliche Ausgangssperre (galt ab 20 Uhr) gerichtlich gekippt worden war. Zwischendurch, ausgerechnet Gumpigen, war schließlich die eine Sperre (die ab 20 Uhr) gerade so aufgehoben und die nächste Beschränkung (die ab 21 Uhr) gerade so noch nicht Kraft. Letztere galt schließlich erst ab Freitag – genau genommen ab Mitternacht in der Nacht zum Freitag.

Seit Freitag vergangener Woche liegt die 7-Tage-Inzidenz im Bodenseekreis nun erstmals seit Langem wieder unter 50, am Montag trat damit die vom Landratsamt verfügte Ausgangsbeschränkung (die ab 21 Uhr) damit auch schon wieder außer Kraft. Also: Endlich wieder... naja, wie wäre es mit einem Spaziergang?

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Ein Bällebad für die Allmandstraße?

In verkehrsberuhigten Bereichen gilt für Autofahrer Schrittgeschwindigkeit. Nur hält sich da im entsprechenden Abschnitt der Allmandstraße wohl längst nicht jeder dran – und das dürfte längst nicht nur dort der Fall sein. Was also tun? Die Stadt kündigt Geschwindigkeitsmessungen an, prüft eine zusätzliche Bodenmarkierung und eine noch auffälligere Positionierung des Spielstraßen-Schildes. Vielleicht reicht der eine angedeutete Ball auf dem Schild aber auch einfach nicht. Vielleicht müssen viele, viele echte Bälle her, um daran zu erinnern, dass das Leben nicht nur aus Tempo besteht.

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„Siri, ruf 116 117 an....“

Impfwillige können ein Lied davon singen: Die Corona-Hotline ist seit Wochen komplett überlastet – entweder ist besetzt oder es gibt keinen freien Termin. Nicht viel besser läuft es bei der Online-Terminvergabe. Auch in Friedrichshafen und der Region berichten Menschen von regelrechten Nachtschichten, um einen Impftermin zu ergattern. Nach der lautstarken Kritik an langen Wartezeiten am Servicetelefon und an erfolglosen Terminvereinbarungen stellt das Land nun seine Strategie um. Hoffentlich zeigt das Wirkung, ansonsten muss wohl Siri ran.

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Zwischen Eitelkeit und Existenzängsten

Haarschnitt, kaschiertes Grau und Kunst am Kinnbart? Das war einmal. Corona-Mähne, Shutdown-Pony und Krisen-Vokuhila dominieren das Kollegen-Mosaik in Video-Konferenzen und das, was im Supermarkt oberhalb der Masken auszumachen ist. Für Profis, die in ihren Salons schon seit Mitte Dezember nicht mehr zu Schere, Farbe und Trimmer greifen dürfen, wird die Lage derweil erneut prekär. Die Arbeit wird Friseuren nicht ausgehen, vorausgesetzt, sie kommen bis dahin über die Runden. Streichen Sie sich gerade gedankenverloren durch die eigene Corona-Tolle? Schicken Sie uns doch ein Foto!

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Wenn der Wagen plötzlich nach Kartoffeln riecht

In der Autobranche sind Chips gerade Mangelware. In der Industrie fehlen damit wichtige Teile – das trifft auch die Nummer drei im deutschen Zuliefergeschäft. Könnte diese schmackhafte Alternative vielleicht eine Lösung sein? Sehen Sie selbst!

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Daheim arbeiten? Nicht so einfach

Viele Angestellten dürfte sich längst an Jogginghosen-Tage gewöhnt haben – und muss wohl auch nach der Corona-Pandemie nicht mehr täglich in etwas Gebügeltes schlüpfen. Während sich für sie allerdings hier und da eine die Pandemie überdauernde Veränderung des Arbeitsalltags abzeichnet, darf nicht vergessen werden: Für viele Arbeitnehmer ist das schon während der Pandemie keine wirkliche Option.

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Spritze oder Impf-Chaos im Anflug?

Wer die Flugbewegungen über der Region verfolgt, der dürfte kurz vor Weihnachten nicht schlecht gestaunt haben: Tauchte da doch eine große Spritze auf, um genau zu sein: etwa 200 Kilometer groß. Samy Kramer hatte sie mit einem Motorflugzeug quasi in den Himmel gezeichnet.

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Der Stand in Sachen Corona-Schutzimpfung zu jenem Zeitpunkt grob vereinfacht: Nach dem Fest geht es los. Der Stand in Sachen Corona-Schutzimpfung inzwischen: Nach dem Fest ging es los, aber selbst für impfwillige Angehörige der ersten Gruppe meist zunächst mit einer Geduldsprobe. Und seit Donnerstag steht fest: Wer sich vor Ort impfen lassen möchte, braucht noch mehr Geduld. Kurzum: Die Anzahl an Impfmotiven für Himmelszeichner hat sich chaotisch vervielfacht.

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Den Spieß einmal umdrehen

Applaus, Applaus für Ärzte, Pfleger und Rettungskräfte: Mit Beifall wurde den Helfern vor allem während der ersten Corona-Welle gedankt. Doch Applaus allein reicht auf Dauer nicht, finden die Rettungskräfte. Oder was würde passieren, wenn man – natürlich rein hypothetisch – den Spieß einmal umdreht?

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Nikolaus 2.0 im Coronajahr

Die Kollegen trifft man pandemiebedingt meist nur noch in der Videoschalte, bei der Weihnachtsfeier wird zum Online-Quiz oder zur virtuellen Weinprobe eingeladen und jetzt wird auch der Besuch von Nikolaus und Knecht Ruprecht in Friedrichshafen auf den Bildschirm verlegt.

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Viren gehören natürlich nicht in die Schule, für Unterrichtsstörungen sorgen aber auch andere Dinge

Vor wenigen Monaten noch waren es in erster Linie verfrorene oder geruchsempfindliche Schüler oder Lehrer, die sich um die Luft in einem Unterrichtsraum Gedanken machten – wenn überhaupt. Diskussionen um Luftfilter, wie sie jüngst auch in Friedrichshafen aufgeflammt sind, dürften vor der Corona-Pandemie jedenfalls eher rar gesät gewesen sein.

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Wobei: Das Potenzial, für eine Störung im Unterricht zu sorgen, haben neben Viren ja durchaus noch andere Dinge und Protagonisten.

Bild 48: Die Karikatur der Woche: Wie weit weg ist noch zu nah dran?
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Ja zum Flughafen! Und ja zum Klimaschutz! Und in diesem Fall in genau dieser Reihenfolge

In einer Sitzung traf der Häfler Gemeinderat zwei weitreichende Entscheidungen: Der Bodensee-Airport erhält eine (weitere) Finanzspritze in Millionenhöhe, außerdem wurden umfangreiche Konzepte für Klimaanpassung und Klimaschutz auf den Weg gebracht. Die Kombination sorgte dabei allerdings durchaus für Seitenhiebe.

Bild 49: Die Karikatur der Woche: Wie weit weg ist noch zu nah dran?
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