Was sonst noch wichtig ist
Norbert Sand malt ein Panorama der Gemeinde Uhldingen-Mühlhofen auf eine Wand des Sitzungssaals im Rathaus der Gemeinde.
Uhldingen-Mühlhofen Seit 20 Jahren der Birnau treu: Wie der Maler Nobert Sand zur Basilika kam, warum er blieb und was er dort bisher erlebte
1994 brach Norbert Sand aus seinem bürgerlichen Leben aus, ließ seinen Beruf hinter sich und verlegte sich ganz auf seine Leidenschaft, das Malen. Er besah sich mit seinem Wohnmobil die Welt, bis es ihn an den Bodensee zog, in die Heimat seiner neuen Partnerin. Das Paar baute in Salem ein Haus. Und Norbert Sand etablierte sich als Birnau-Maler. Er steht mit seinem Art-Mobil an der Basilika und bietet seine Bilder zum Kauf an – nunmehr seit 20 Jahren.
Hier wächst nicht nur ein Apfel, hier wächst ein Star: Dieter Mainberger untersucht die Blätter eines Kanzi-Apfelbaums auf Krankheiten.
Bodenseekreis Vom Allerwelts- zum Markenprodukt: Landwirte setzen beim Apfel auf Clubsorten
Apfel ist nicht gleich Apfel: Das jedenfalls wollen Landwirte und Vermarkter den Kunden weismachen. Sie setzen auf Clubsorten. Alte Sorten wie Boskoop oder Glockenapfel sind out, die neuen Stars heißen Kanzi, Pink Lady oder Kiku. Vermarkter arbeiten an einer Markenstrategie: So soll aus einem normalen Produkt ein außergewöhnliches werden, das Kunden begehren und für das sie mehr bezahlen.
Rabbiner Walter Rothschild (links), der schon im Berliner "Tatort" zu sehen war, tritt bei den Jüdischen Kulturwochen in Meersburg als Kabarettist und Sänger auf, begleitet von Pianist Max Doehlemann (rechts), hier im Meersburger "Augustinum".
Meersburg Jüdische Kulturwochen gehen mit Kabarett zu Ende
Rabbiner Walter Rothschild hat zum Abschluss der Jüdischen Kulturwochen in Meersburg mit seinem Ideenreichtum die Besucher begeistert. Er beschrieb nicht nur Licht- und Schattenseiten des Rabbiner-Berufs, sondern reflektierte auch darüber, was es heißt, Jude zu sein. Insgesamt kamen 2500 Besucher zu den 37 Veranstaltungen der Jüdischen Kulturwochen, wie Organisator Michael Dörr erklärte. Die Reihe soll 2019 fortgesetzt werden.
Der frühere baden-württembergische Innenminister Reinhold Gall (links) besuchte mit dem Arbeitskreis Ländlicher Raum und Verbraucherschutz der SPD-Landtagsfraktion die Fischhalle Unteruhldingen von Marco (Mitte) und Andreas Knoblauch (rechts). Dort diskutierten Sozialdemokraten und Fischer über das Thema Aquakultur und mehr.
Uhldingen-Mühlhofen Debatte über Aquakultur im Bodensee: Fischer wollen mehr Mitsprache
Eine klare Absage an Fischzuchtgehege im Bodensee erteilte eine SPD-Delegation, die sich über das Thema Aquakultur bei einem Besuch der Fischhalle Unteruhldingen informierte. Die Berufsfischer ärgert vor allem, dass sie bei Entscheidungen von großer Tragweite nicht mitreden und mitbestimmen dürfen. Die SPD-Delegation kann sich unterdessen vorstellen, dass Bodensee-Speisefische wie der Felchen in Anlagen an Land gezüchtet werden.