In und um Meersburg
Ehefrau getötet und Unfall inszeniert? Ein Warndreieck und Markierungen der Polizei sind nach dem Verkehrsunfall auf dem Gemeindeverbindungsweg zwischen Hoßkirch und Tafertsweiler zu sehen. Die Staatsanwaltschaft ist überzeugt davon, dass der Ehemann seine Frau umgebracht hat und den Unfall dies vertuschen sollte.
Ravensburg Mordprozess Hoßkirch: Verteidiger säen Zweifel an Mordthese
Gibt es die „dritte Person“ im Fall Hoßkirch? Oder war es doch der Ehemann, der seine Frau ermordet hat und versuchte, die Tat durch einen Unfall zu vertuschen? Für die Verteidiger des 35-jährigen Angeklagten aus Hoßkirch (Kreis Ravensburg) ist klar: Ihr Mandant kann die Tat nicht begangen haben. Die Staatsanwaltschaft ist vom Gegenteil überzeugt. Am Freitag könnte das Urteil fallen.
Alles aus Meersburg
Aufmerksam lauschen die schwarz-weiß gekleideten Absolventen des Vorstudiums Gestaltung inmitten ihrer Dozenten, Freunde und Familien der Abschiedrede von Kicki Bartsch (rechts, von hinten), Leiterin der Jugendkunstschule Meersburg.
Meersburg Sie sind reif für die Akademien: 17 Studenten beenden erfolgreich Vorstudium Gestaltung
Mit viel Kreativität haben die 17 Kunststudenten des Vorstudiums Gestaltung ihre Abschlussausstellung "Irritation" in der Meersburger Jugendkunstschule gestaltet. Schon von außen zogen meterlange Plakate an der Hauswand den Blick auf das Gebäude am See. Ein Seil aus zusammengeknoteten Bettlaken, das aus dem Fenster im zweiten Stock hing, erinnerte an Fluchtutensilien aus Kinofilmen. Im Eingang begrüßte ein Schild mit der Aufschrift "Irrenhaus" die Besucher.
Freuen sich über ihren gewonnenen Aufenthalt am Bodensee: Henny Matschoß und Japhet Dufitumukiza mit Tochter Lelibeth und Sohn Timothy.
Meersburg Als Kind erhielt Japhet Dufitumukiza ein Geschenk von der Aktion "Weihnachten im Schuhkarton". Heute berichtet er über seine Erfahrungen
"Weihnachten im Schuhkarton" heißt eine nicht unumstrittene Spendenaktion. Kritiker werfen ihr mangelnde Nachhaltigkeit und religiöse Missionierung vor. Was die "Geschenke der Hoffnung" für Kinder bedeuten können, erzählte Japhet Dufitumukiza, der aus Ruanda stammt, auf Einladung in Meersburg. Er hat als Kind selbst einen solchen Schuhkarton bekommen.