Was sonst noch wichtig ist
Hier wächst nicht nur ein Apfel, hier wächst ein Star: Dieter Mainberger untersucht die Blätter eines Kanzi-Apfelbaums auf Krankheiten.
Bodenseekreis Vom Allerwelts- zum Markenprodukt: Landwirte setzen beim Apfel auf Clubsorten
Apfel ist nicht gleich Apfel: Das jedenfalls wollen Landwirte und Vermarkter den Kunden weismachen. Sie setzen auf Clubsorten. Alte Sorten wie Boskoop oder Glockenapfel sind out, die neuen Stars heißen Kanzi, Pink Lady oder Kiku. Vermarkter arbeiten an einer Markenstrategie: So soll aus einem normalen Produkt ein außergewöhnliches werden, das Kunden begehren und für das sie mehr bezahlen.
Die im Juni 2016 eröffnete Fahrrad-Werkstatt ist immer montags von 15 bis 16.30 Uhr im Hof des Familientreffs in Oberuhldingen offen.
Uhldingen-Mühlhofen Die Fahrrad-Werkstatt macht Flüchtlinge mobil
Jeden Montag schrauben beim Familientreff in Uhldingen-Mühlhofen Ehrenamtliche und Flüchtlinge an Fahrrädern: Sie machen gespendete Räder fahrtauglich, wenn das nötig ist, und reparieren ihre eigenen fahrbaren Untersätze. Gespendete fahrtüchtige Räder werden für kleines Geld an Flüchtlinge und Sozialhilfeempfänger abgegeben, um diese mobil zu machen. Die Ehrenamtlichen sehen das Projekt auch als Beitrag zu Integration.
Rabbiner Walter Rothschild (links), der schon im Berliner "Tatort" zu sehen war, tritt bei den Jüdischen Kulturwochen in Meersburg als Kabarettist und Sänger auf, begleitet von Pianist Max Doehlemann (rechts), hier im Meersburger "Augustinum".
Meersburg Jüdische Kulturwochen gehen mit Kabarett zu Ende
Rabbiner Walter Rothschild hat zum Abschluss der Jüdischen Kulturwochen in Meersburg mit seinem Ideenreichtum die Besucher begeistert. Er beschrieb nicht nur Licht- und Schattenseiten des Rabbiner-Berufs, sondern reflektierte auch darüber, was es heißt, Jude zu sein. Insgesamt kamen 2500 Besucher zu den 37 Veranstaltungen der Jüdischen Kulturwochen, wie Organisator Michael Dörr erklärte. Die Reihe soll 2019 fortgesetzt werden.
Der frühere baden-württembergische Innenminister Reinhold Gall (links) besuchte mit dem Arbeitskreis Ländlicher Raum und Verbraucherschutz der SPD-Landtagsfraktion die Fischhalle Unteruhldingen von Marco (Mitte) und Andreas Knoblauch (rechts). Dort diskutierten Sozialdemokraten und Fischer über das Thema Aquakultur und mehr.
Uhldingen-Mühlhofen Debatte über Aquakultur im Bodensee: Fischer wollen mehr Mitsprache
Eine klare Absage an Fischzuchtgehege im Bodensee erteilte eine SPD-Delegation, die sich über das Thema Aquakultur bei einem Besuch der Fischhalle Unteruhldingen informierte. Die Berufsfischer ärgert vor allem, dass sie bei Entscheidungen von großer Tragweite nicht mitreden und mitbestimmen dürfen. Die SPD-Delegation kann sich unterdessen vorstellen, dass Bodensee-Speisefische wie der Felchen in Anlagen an Land gezüchtet werden.
Alexander Hartlieb (links), technischer Leiter der Uhldinger Firma HTU Härtetechnik, erläutert den Gästen des Energiewirtschaftsforums die Funktionsweise einer Vakuum-Härtungsanlage: (von links) Udo Woble (Stadtwerk am See), Wilhelm Seeger (Geschäftsführer Präzisionsteile Salem), Matthias Schedler (Landratsamt), Armin Maier und Anna Freudenberger (Energieagentur Ravensburg).
Uhldingen-Mühlhofen HTU will Abwärme für Schwimmbad und Sporthalle liefern
Bislang verpufft die Abwärme, die die Firma HTU Härtetechnik in Uhldingen-Mühlhofen produziert, noch wirkungslos in der Luft. Das soll sich ändern: HTU will das Schwimmbad und die Sporthalle der Gemeinde mit seiner Abwärme beliefern. In den städtischen Einrichtungen ist dafür alles bereit, auch HTU hat Pläne in der Schublade, die sofort umgesetzt werden können. Jetzt hoffen alle Beteiligten, dass das Regierungspräsidium bald die Genehmigung erteilt.
Unternehmensgründer Hans Bommer beim Festakt zum 50-jährigen Bestehen der Firma Puren in Überlingen. Das Clover Streichquartett mit den koreanischen Musikerinnen Lee, Hwang, Kim und Lim umrahmte den Festakt im Kursaal musikalisch. Bild: Stefan Hilser
Überlingen Puren feiert 50-jähriges Firmenjubiläum: Die Energiewende geht von Überlingen aus
Puren baut seit 50 Jahren Dämmplatten und trägt damit aktiv zum Umweltschutz bei. Unternehmensgründer Hans Bommer erklärte beim Festakt im Kursaal anekdotenhaft, auf welchen Zufällen die Existenz von Puren fußt. Geschäftsführer Andreas Huther forderte zu höheren Anstrengungen bei der Energiewende auf. In einem Gastbeitrag beleuchtet Huther seine Sicht auf den Unternehmensstandort Überlingen. Dabei bewertet er die Wohnsituation kritisch und auf lange Sicht als eine Gefahr für die hier tätigen Unternehmen.