Was sonst noch wichtig ist
Stolz zeigen Fritz Thum und seine Tochter Regina in ihrem Garten in Wahlweiler die Jakobsmuschel und die Stempelbelege für ihre Wanderung auf dem Jakobsweg.
Deggenhausertal Fritz und Regina Thum laufen 2700 Kilometer auf dem Jakobsweg bis ans Ende der Welt
Erst als sie am Kap Finisterre waren, waren sie wirklich angekommen: 2700 Kilometer waren der 77-jährige Fritz Thum und seine 35 Jahre alte Tochter Regina auf dem Jakobsweg gepilgert, bis sie ihr Ziel erreicht hatten. 20 Wochen waren sie unterwegs, schliefen bei plus 30 Grad und bei minus acht Grad im Zelt – und waren berührt von fremden Menschen, die ihnen bereitwillig Haus und Hof öffneten.
Hier wächst nicht nur ein Apfel, hier wächst ein Star: Dieter Mainberger untersucht die Blätter eines Kanzi-Apfelbaums auf Krankheiten.
Bodenseekreis Vom Allerwelts- zum Markenprodukt: Landwirte setzen beim Apfel auf Clubsorten
Apfel ist nicht gleich Apfel: Das jedenfalls wollen Landwirte und Vermarkter den Kunden weismachen. Sie setzen auf Clubsorten. Alte Sorten wie Boskoop oder Glockenapfel sind out, die neuen Stars heißen Kanzi, Pink Lady oder Kiku. Vermarkter arbeiten an einer Markenstrategie: So soll aus einem normalen Produkt ein außergewöhnliches werden, das Kunden begehren und für das sie mehr bezahlen.
Rabbiner Walter Rothschild (links), der schon im Berliner "Tatort" zu sehen war, tritt bei den Jüdischen Kulturwochen in Meersburg als Kabarettist und Sänger auf, begleitet von Pianist Max Doehlemann (rechts), hier im Meersburger "Augustinum".
Meersburg Jüdische Kulturwochen gehen mit Kabarett zu Ende
Rabbiner Walter Rothschild hat zum Abschluss der Jüdischen Kulturwochen in Meersburg mit seinem Ideenreichtum die Besucher begeistert. Er beschrieb nicht nur Licht- und Schattenseiten des Rabbiner-Berufs, sondern reflektierte auch darüber, was es heißt, Jude zu sein. Insgesamt kamen 2500 Besucher zu den 37 Veranstaltungen der Jüdischen Kulturwochen, wie Organisator Michael Dörr erklärte. Die Reihe soll 2019 fortgesetzt werden.
Als Ei des Kolumbus, also eine verblüffend einfache Lösung für ein Problem, könnte man die Idee bezeichnen, sich das Öko-Ei mit fünf Cent mehr bezahlen zu lassen. Davon gehen ein Cent in die Züchtung und vier Cent in die Forschung nach dem Öko-Huhn. So kann jeder im Sinne von Gemeinwohl-Ökonomie handeln, finden (v.l.) Antje von Dewitz, Martin Hahn, Thomas Henne und Sascha Damaschun tun.
Bermatingen/Friedrichshafen/Überlingen So geht Gemeinwohl-Ökonomie: Unternehmer Antje von Dewitz und Sascha Damaschun zeigen Verantwortung
Wirtschaftlich handeln zum Wohl von Mensch und Umwelt und dabei trotzdem verdienen: Geht das? Es geht. Das zeigte die Veranstaltung "Gemeinwohl-Ökonomie" (GWÖ), zu der Bündnis 90/Die Grünen im Bodenseekreis ins "Landgasthaus Zollerstuben" eingeladen hatte. Landtagsabgeordneter Martin Hahn freute sich über Antje von Dewitz (Vaude) und Sascha Damaschun (Bodan), "zwei lokale Pioniere und kompetente Redner".