Was sonst noch wichtig ist
Recht Ein Deutscher bezieht in der Schweiz zu Unrecht Arbeitslosengeld. Jetzt muss er das Land verlassen – dahinter steckt ein hartes Ausweisungs-Gesetz
Weil ein Deutscher zu Unrecht Arbeitslosengelder bezogen hat, verweist ihn ein St. Galler Gericht für fünf Jahre der Schweiz. Möglich macht dies das verschärfte Schweizer Strafrecht, das einer vor zehn Jahren von den Schweizern angenommenen Initiative Rechnung trägt. Doch nicht alle Kantone setzen die Initiative so rigide um wie der Kanton St. Gallen.
Ein Plakat wirbt 2016 für die sogenannte „Durchsetzungsinitiative“, mit der die Schweizerische Volkspartei (SVP) eine wortgetreue Umsetzung der sechs Jahre zuvor angenommenen „Ausschaffungsinitiative“ forderte. Im Gegensatz zu dieser wurde die Durchsetzungsinitiative von den Schweizern jedoch abgelehnt. Sie hätte eine weitere Verschärfung des Ausländergesetzes zur Folge gehabt.
Konstanz Er beging fünf Raubüberfälle in zwei Monaten: Warum fahndet die Polizei nicht mit Bildern nach dem Konstanzer „Velo-Räuber“?
Im Mai und Juni überfiel der „Velo-Räuber“ fünf unterschiedliche Läden in Konstanz, darunter Discounter, einen Supermarkt und einen Imbiss. Die Polizei glaubt an einen Serientäter. Weil er immer mit dem Fahrrad floh, hat die Kriminalpolizei die Ermittlungsgruppe „Velo“ eingerichtet. Aber warum nutzt die Kripo nicht die Macht der Öffentlichkeit?
Der überfallene Edeka Baur in Konstanz.
Schweiz „Sie folgte ausschließlich ihren natürlichen Instinkten“: Warum der Zoo Zürich seine Tigerin nach tödlicher Attacke am Leben lässt
Irina, eine fünfjährige Amurtigerin, hat am Samstag im Zoo Zürich eine Tierpflegerin angegriffen. Die Frau erlag wenig später ihren schweren Verletzungen. Wie der Zoo Zürich mitteilte, soll das Tier trotz des tödlichen Angriffs nicht eingeschläfert werden. Warum Tigerin und Pflegerin zur selben Zeit im Gehege waren, ist nach wie vor unklar. Die Polizei geht von einem Arbeitsunfall aus.
Zwei Artgenossen von Amurtigerin Irina im Gehege des Zoos Zürich im Oktober 2012. Irina hat am Samstag eine Tierpflegerin tödlich verletzt.
Konstanz/Kreuzlingen Doppelinterview mit den Stadtoberhäuptern von Konstanz und Kreuzlingen: "Es gibt immer Menschen, die Grenzen lieber geschlossen als geöffnet hätten"
Drei Monate lang waren Konstanz und Kreuzlingen wieder voneinander getrennt. Die Zeit zeigte, wie nah sich die Menschen beider Städte sind. Bleibt es auch nach der Grenzöffnung beim Eindruck des gemeinsamen Lebensraums? Der SÜDKURIER hat dazu an der Kunstgrenze auf Klein Venedig mit Oberbürgermeister Uli Burchardt und Stadtpräsident Thomas Niederberger gesprochen.
Am symbolischen Ort der Kunstgrenze auf Klein Venedig: Der Konstanzer Oberbürgermeister Uli Burchardt (links) und Kreuzlingens Stadtpräsident Thomas Niederberger im Gespräch mit Benjamin Brumm, Leiter der SÜDKURIER-Lokalredaktion Konstanz (Mitte).