Weihnachtlicher Einkaufsservice

Die Polizei, dein Freund und Helfer: Kurz vor Weihnachten galt dies für die Beamten des Schopfheimer Reviers besonders. Weil sich ein Pärchen in Quarantäne befand, übernahmen sie kurzerhand die Einkäufe am 24. Dezember.

18-Jähriger fällt 20 Meter in die Tiefe

Glück im Unglück hatte ein Jugendlicher, der im August mit zwei Freunden auf das Dach der Waldshuter Robert-Schuman-Realschule geklettert war. Der 18-Jährige fiel laut Feuerwehr in stark alkoholisiertem Zustand 20 Meter tief in einen stillgelegten Abluftschacht. Die Höhenrettungsgruppe der Feuerwehr Waldshut-Tiengen sowie ein Notarzt befreiten den jungen Mann mittels einer Seilwinde aus dem Kamin. Bis auf eine Fußverletzung war er trotz des tiefen Sturzes unverletzt. Bei der nächtlichen Rettungsaktion an der Friedrichstraße waren zahlreiche Rettungskräfte und die Polizei im Einsatz.

Mitglieder der Höhenrettungsgruppe der Feuerwehr Waldshut-Tiengen und ein Notarzt kümmern sich um die Bergung des Verletzten.
Mitglieder der Höhenrettungsgruppe der Feuerwehr Waldshut-Tiengen und ein Notarzt kümmern sich um die Bergung des Verletzten. | Bild: Roland Gerard

Mit sechs Eseln über die Grenze

Mit sechs lebendigen Eseln wollte ein Fahrer mit einem in Frankreich zugelassenen Transporter Ende August über Rheinfelden in die Schweiz einreisen. Nachdem er zunächst abgewiesen worden war, gelang es ihm dann doch. Doch in Eiken endete seine Fahrt, denn dort zog ihn der Zoll aus dem Verkehr.

Sechs geschmuggelte Esel fand die Eidgenössische Zollverwaltung in einem Lieferwagen.
Sechs geschmuggelte Esel fand die Eidgenössische Zollverwaltung in einem Lieferwagen. | Bild: Eidgenössische Zollverwaltung

17-Jährige klemmt im Einkaufswagen

Für das 17-jährige „Opfer“ war diese Rettungsaktion vermutlich mehr als unangenehm. Sie kam am 15. August in Laufenburg auf die Idee, sich in den Kindersitz eines Einkaufswagens zu setzen. Doch dieser erwies sich als zu eng. So steckte die Jugendliche fest und musste von der Feuerwehr Laufenburg befreit werden. Sicherlich war das auch für die Feuerwehr ein außergewöhnlicher Einsatz.

Einkaufswagen stehen auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarkts (Symbolbild)
Einkaufswagen stehen auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarkts (Symbolbild) | Bild: Lena Reiner

Katzenbaby im LKW-Motorraum

Über einen besonderen Rettungseinsatz an der Autobahn 5 informierte die Polizei am 26. September: Besorgte Anrufer meldeten dem Polizeinotruf eine kleine Katze, die sich auf den Radkästen eines auf der Tank- und Rastanlage Breisgau abgestellten Sattelzuges aufhalten würde. Mit einer besonderen Leckerei lockten die Beamten das Tier aus seinem Versteck.

Ein Katzenbaby im Lastwagen rettete die Polizei auf der Tank- und Rastanlage Breisgau an der Autobahn 5 im September.
Ein Katzenbaby im Lastwagen rettete die Polizei auf der Tank- und Rastanlage Breisgau an der Autobahn 5 im September. | Bild: Polizei

Einreise mit sieben Ausländern im Auto

Mit sieben Ausländern im Gepäck – zwei im Kofferraum, vier auf der Rückbank und einem auf dem Beifahrersitz – ist ein 42-jähriger Angeklagter im Juli illegal nach Deutschland eingereist. Das Waldshut-Tiengener Amtsgericht hat den angeklagten Italiener wegen des Einschleusens von Ausländern in Tateinheit mit Fahren ohne gültiger Fahrerlaubnis zu sechs Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. Immerhin: Er sei weder bei der Festnahme noch dem Verhör aggressiv, aufgeregt oder sonst auffällig gewesen und schlief während des Verhörs sogar ein.

26.000 kinderpornografische Dateien

Eigentlich hätte es nur eine Drogenrazzia werden sollen: Die Kriminalpolizei durchsuchte Anfang des Jahres das Zimmer eines 27-Jährigen, der im Darknet wenige Gramm Marihuana und Haschisch bestellt hatte. Den Laptop, den er zum Kauf verwendete, wurde beschlagnahmt. Die Auswertung ergab, dass sich auf dem Laptop 26.000 kinderpornografische und 7.000 jugendpornografische Dateien befanden. Für den 27-Jährigen gab es bei Gericht eine siebenmonatige Freiheitsstrafe auf Bewährung.

Schlägerei am Spargelstand

„Am Tattag, dem 10. Juni, gegen 10.35 Uhr, soll der Angeklagte in Rheinheim, Gemeinde Küssaberg, vor einem Spargelstand eine Frau am Oberarm gepackt und ihr gegen das Schienbein getreten haben, sodass die Geschädigte blaue Flecken davon trug“, verlas die Staatsanwältin die Anklageschrift gegen einen 83-Jährigen. Der Angeklagte widersprach dieser vor Gericht vehement. Bis zum Schluss der Verhandlung blieb offen, von wem der Angriff ausging. Fest stehe laut Richter aber: Der Rentner-Streit endete erst, als Unbeteiligte eingriffen und die beiden Streithähne auseinanderbrachten.