Kürzlich versuchte der Fahrer eines Lieferwagens mit französischem Kennzeichen mit sechs lebendigen Eseln an Bord, ohne die nötigen Formalitäten in die Schweiz einzureisen. An der Grenze in Rheinfelden wurde er allerdings von Mitarbeitenden der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) gestoppt und nach Deutschland zurückgewiesen. Doch sein Einreisevorhaben gab der Fahrer dennoch nicht auf.

Was war geschehen?

Die Eidgenössisch Zollverwaltung (EZV) schildert die Geschehnisse in einer Mitteilung: Demnach kontrollierten EZV-Mitarbeitende in Rheinfelden/CH kürzlich am Grenzübergang Rheinfelden-Autobahn einen Lieferwagen mit französischem Kennzeichen. Dabei stießen sie auf sechs lebendige Esel, für die der Fahrer keine Papiere hatte. Sie wiesen den Fahrer in der Folge zurück nach Deutschland.

In diesem Lieferwagen mit französischem Kennzeichen transportierte der Fahrer die Tiere.
In diesem Lieferwagen mit französischem Kennzeichen transportierte der Fahrer die Tiere. | Bild: Eidgenössiche Zollverwaltung (EZV)

Wie reagierte der Fahrer?

Nach etwa 20 Minuten beobachteten die Zöllner, wie der Fahrer erneut den selben Grenzübergang passierte, und mit seiner Fracht in die Schweiz einreiste.

Wo endete die Fahrt und was geschah dann?

Bei der Ausfahrt Eiken AG wurde der Lieferwagen dann angehalten und nochmals kontrolliert. Da sich die Esel noch immer im Fahrzeug befanden, wurde der Lieferwagen zurück nach Rheinfelden begleitet und ein Bußgeld von 1200 Franken wegen Zollvergehens erhoben. Ebenfalls wurde der kantonale Veterinärdienst hinzugezogen, woraufhin der Fahrer noch wegen Verstoßes gegen das Tierseuchen- und Tierschutzgesetz, nicht Mitführen der nötigen Dokumente sowie Verwendung eines nicht tierschutzkonformen Transportmittels angezeigt wurde. Nach Erledigung der Formalitäten konnte der Fahrer seine Reise zurück nach Deutschland fortsetzen.