„Es sieht gut aus“, meint erklärt Markus Brands vom Investor Trenova Immobilien GmbH auf Anfrage dieser Zeitung zum Stand der Dinge in Sachen Murger Apotheken- und Ärztehaus. Ein Statement, das sowohl auf den Fortgang der Bauarbeiten wie auch auf die Belegung des Apotheken- und Ärztehauses zutrifft. Denn nachdem mit Beginn des Fünf-Millionen-Projekts lediglich die Nutzung des Erdgeschosses und ersten Obergeschosses geklärt war, ist nun das gesamte Gebäude belegt.

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Die beiden Wohnungen im Penthouse sind verkauft, und im zweiten Obergeschoss, das im Eigentum der Gemeinde Murg ist, wird eine Zahnarztpraxis einziehen. Die Gemeinde hatte zwar unter anderem auch über Facebook nach Dienstleistern aus dem Gesundheitssektor für ihr Eigentum gesucht, fündig wurde dann aber Markus Brands: „Ich habe inzwischen ein gutes Netzwerk in ganz Deutschland, und das habe ich genutzt.“ Mittlerweile ist der Vertrag zwischen der Gemeinde Murg und Beshr Shorki (36), Facharzt für Oralchirurgie aus Köln, unterschrieben. Zum Inbetriebnahme der Zahnarztpraxis meint Brandts, der im Auftrag der Gemeinde nun auch das zweite Obergeschoss ausbaut: „Die Zahnarztpraxis wird vor Mai nicht starten.“

Auch mit dem Einzug des Bauamts im Erdgeschoss wird es noch etwas dauern. Bereits fertig ist aber die Tiefgarage, und in der künftigen Apotheke im Erdgeschoss und Arztpraxis im ersten Obergeschoss sind die Möbelbauer aktiv. Fortschritte macht auch der Vorplatz. Hier ist die Firma Schleith aktiv. „Das wird Anfang Januar fertig sein. Die geben Vollgas“, so Brandts.

Noch im Dezember sollen die Holzfassade am Apotheken- und Ärztehaus angebracht werden, und die Arbeiten am Vorplatz fertig werden. Bild: Brigitte Chymo
Noch im Dezember sollen die Holzfassade am Apotheken- und Ärztehaus angebracht werden, und die Arbeiten am Vorplatz fertig werden. Bild: Brigitte Chymo

Momentan fehlt noch die Außenfassade aus Holz am Apotheken- und Ärztehaus. Diese Arbeiten seien aufgrund der Erdbewegungen vor dem Gebäude bewusst an den Schluss gesetzt worden, erklärt Brands. Ende November wird die Fassade aber nun in Angriff genommen, und bis Weihnachten sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

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Während Corona den Verlauf der Arbeiten am Apotheken- und Ärztehaus nicht beeinträchtigte, wird aber, wie schon in der Kindertagesstätte In der Mühle, zunächst keine offizielle Eröffnung oder Tag der offenen Tür für die Bürger stattfinden können. „Es wird etwas geben. Aber wir müssen erst absehen können, wie es das mit Corona weitergeht“, sagt Brands.

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Übrigens ist das Apotheken- und Ärztehaus schon nicht mehr namenlos. In Anlehnung an die Adresse Hauptstraße 54 hat sich die Gemeinde Murg für den Namen „H54 Murger Mitte“ entschieden.