Dem Landkreis Waldshut wurde nun, als erstem Antragsteller, ein Zuschuss in Höhe von jeweils rund 96.000 Euro für die Untersuchung eines 17,4 Kilometer langen Streckenabschnitts der Wutachtalbahn sowie der 19 Kilometer langen Wehratalbahn bewilligt.

Zuversicht bei MdL Nüßle

Der Grünen-Abgeordnete Niklas Nüßle aus Wutöschingen betonte: „Beide Strecken eignen sich auch sehr gut für den Einsatz neuer Technologien, wie Batterie-Hybrid-Triebzüge. Gemeinsam mit der Elektrifizierung der Hochrheinbahn könnte damit auf die Erstellung von Oberleitungen verzichtet werden: Die Züge könnten die Batterien während der Fahrt auf der elektrifizierten Hochrheinbahn laden und dann mit dieser Energie von Bad Säckingen bis Schopfheim beziehungsweise von Lauchringen bis Stühlingen fahren. Deshalb hoffe ich, dass diese Möglichkeit Teil der Machbarkeitsstudie sein wird. Ich bin sehr zuversichtlich, dass beide Strecken ein großes Potential bieten und freue mich auch persönlich darauf, als Ofteringer vielleicht schon bald mit dem Zug nach Waldshut und nach Wehr fahren zu können.“

Landrat: „Ein bedeutsamer Schritt“

Landrat Martin Kistler kommentierte die Förderzusage aus Stuttgart so: „Gerade für einen Flächenlandkreis, wie den unseren, sind intakte Schienenverbindungen mit einem guten Angebot wichtig. Die Menschen nutzen den öffentlichen Nahverkehr, wenn die Verbindungen von Bus und Bahn gut aufeinander abgestimmt sind. Ohne die finanzielle Unterstützung des Landes könnte der Landkreis mit den Kommunen und Partnern diesen ersten bedeutsamen Schritt nicht gehen.“