Zu den Aktivitäten, die durch die Corona-Pandemie eingeschränkt oder unmöglich werden, zählt der Erholungsaufenthalt für Kinder aus Weißrussland. Mitglieder, die sich um die Vorsitzende Hedi Müller im Verein Zukunft für Ritschow engagieren, hatten sich zum Jahresbeginn entschlossen, Jungen und Mädchen aus dem von der Tschernobyl-Katastrophe beeinträchtigten Belarus den unbeschwerten Aufenthalt zu ermöglichen. Auch die Gastfamilien hoffen, dass es zu einer Neuauflage 2021 kommt und die Jungen und Mädchen nicht erneut eine ähnliche Enttäuschung erleben müssen.

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Dank des in den vergangenen Jahren aufgebauten und gut funktionierenden Netzwerks mit Einrichtungen und dem Partnerverein in Schitkowitschi ist es möglich geworden, dass begonnene Projekte vor Ort weiter geführt werden. „Wir hoffen, dass wir uns bald wieder vor Ort informieren können“, sagte Hedi Müller. So läuft die Ausbildungsförderung für junge Auszubildende und Studenten weiter wie geplant. Müller ist zuversichtlich, dass dies auch im kommenden Jahr so sein wird und sich immer wieder Paten finden werden, die mit ihrer Spende die monatliche Unterstützung absichern.

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Dank großer Spendenbereitschaft war es möglich, das Krankenhaus in Schitkowitschi bei der Anschaffung von Luftreinigungsgeräten und Schutzausrüstung für Ärzte und Krankenhauspersonal mit 10.000 Euro zu unterstützen. Die von den Lehrern auszuführende und zu bezahlende Renovierung des Gymnasiums in Schitkowitschi wurde aus der Vereinskasse mit 1000 Euro unterstützt. Zudem haben ehrenamtlich nähende Frauen und Mädchen für 200 Euro Stoff gekauft, aus dem Bettbezüge für die Schlafsäle im Gymnasium hergestellt wurden. Eine weitere Gruppe nähte Masken und Arztkittel für das Krankenhaus. Auch im Bereich der Familienhilfe wurden gerade für Frauen und deren Kinder immer wieder Verbesserungen erreicht.

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Seit dem Jahr 2007 unterstützt der Verein Zukunft für Ritschow nachhaltige Projekte, die unmittelbar der Bevölkerung zugute kommen. Mit ihrem Beitrag sorgen derzeit 98 Vereinsmitglieder, großzügige Spender und positiv entschiedene Förderanträge vor Ort für eine verbesserte Infrastruktur.

Kontakt: Vorsitzende Hedi Müller unter Telefon 07753/923 00 oder Elena Denisova-Schmidt.