Beim Verein Zukunft für Ritschow laufen die Vorbereitungen für die Kinder-Ehrholung auf Hochtouren. Von 19. Juli bis 15. August hoffen die Vorsitzende Hedi Müller und ihr Team, dass sich wieder Familien melden, um 24 Kinder aus Weisrussland in ihren Familien aufzunehmen. Sie leiden alle noch immer unter den Folgen der Reaktor-Katastrophe von 1986 im 200 Kilometer entfernten Tschernobyl.

„Bei all unseren Aktivitäten, die wir in den letzten Jahren stetig vor Ort in Belarus auf- und ausgebaut haben, liegt uns die Kindererholung am meisten am Herzen“, sagt Hedi Müller. Sie freut sich, dass die Förderprojekte „Ehrenamt“ und die Renovierung „Kinderkrankenhaus“ 2019 mit den belarussischen Partnern abgeschlossen wurden.

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Neben der Kindererholung soll vor allem die Ausbildungsförderung intensiv weiter bearbeitet werden. Gerade dieser vor zehn Jahren vom heutigen Ehrenmitglied Sheila Linder strukturierte Aufbau der Förderung von ausbildungswilligen jungen Menschen habe dazu geführt, dass bisher 71 jungen Menschen mit einem praktischen Beruf oder nach einem Studium zu einem guten Start ins eigenständige Leben verholfen werden konnte.

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Aktuell werden 40 Stipendiaten mit einem Monatsbeitrag von 50 Euro von Vereinsmitgliedern und Freunden unterstützt. Bis zu ihrem Berufsabschluss stehen die Paten mit den jungen Leuten in Kontakt und werden somit über die berufliche Entwicklung informiert. Immer wieder werden auch Kinder unterstützt, denen es aus gesundheitlichen Gründen verwehrt bleibt, zum Erholungsurlaub nach Deutschland zu kommen. So wurde im vergangenen Jahr mit einem Jahresbetrag von 120 Euro, der für ihre Mutter unbezahlbar gewesen wäre, der elfjährigen Katja der entsprechende Unterricht für Epileptiker ermöglicht werden.

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