Bereits seit 30 Jahren ist Michael Güntert als Platzkassierer aktiv bei der Sportvereinigung Wutöschingen. Der Vorsitzende Heiko Kaiser freut sich, in Michael Güntert ein besonders aktives Mitglied zu haben: „Michael Güntert ist seit 30 Jahren Platzkassierer bei der SpVgg Wutöschingen und jetzt durch Corona mit erschwerten Bedingungen.“ Seit November fallen zwar alle Spiele aus, doch für den Fototermin hatte Michael Güntert das Vereinsheim aufgeschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Einnahmequelle für die SpVgg: Der 53-Jährige hatte bereits früh mit dem Ehrenamt angefangen. Jährlich gibt es etwa 17 Heimspiele in der ersten Mannschaft, dazu die gleiche Anzahl in der zweiten Mannschaft und die Eventsportwoche. Während Corona kam der Papierkram noch mit dazu, die Besucher wurden jeweils angesprochen, damit die Anwesenheitsliste ausgefüllt werden konnte. „Kassiert wurde bis zur 60. Minute, danach bin ich herumgelaufen und habe nach den Zetteln gefragt“, erläutert Michael Güntert.
  • Job nicht immer einfach: Der Heiko Kaiser kennt die schweren Bedingungen eines Platzkassierers. Ein Kassierer-Häusle ist im Gespräch, ebenso ein Zaun. Es freut ihn, dass Michael Güntert trotz der erschwerten aktuellen Situation weitermachen wird. „Man sieht es nicht, aber die Einnahmen braucht jeder Sportverein. Die Besucherzahlen sind gut, fast besser als vor Corona, da keine Feste sind.“ Die Vorrunde hätte bis Anfang Dezember gedauert, es fehlten noch fünf Spiele. Im Februar startet die Rückrunde, falls der Spielbetrieb während der Corona-Pandemie wieder möglich ist. Die jährliche Hauptversammlung am 20. November findet nicht statt. Mit einem Hygienekonzept war sie in die Alemannenhalle Wutöschingen verlegt worden, damit genügend Abstand besteht, nun muss jedoch alles erstmal verschoben werden.
Das könnte Sie auch interessieren
  • Lobende Worte: „Er ist ein Urgewächs des Sportvereins“, erläutert der Vorsitzende Heiko Kaisers. Im Jahr 1967 geboren, hatte Michael Güntert bereits 1978 das Fußball spielen angefangen und seither unzählige Stunden auf dem Sportplatz verbracht: „Ich bin im Sportverein aufgewachsen,“ blickt er gerne auf die Zeit zurück. Besonders das Spielen als Torwart liegt ihm wohl im Blut, waren doch sein Vater Walter Güntert als auch sein Bruder Herbert Güntert (63) als Torwarte aktiv. Die Schwester Beate Betty Schäuble (68) spielte im Mittelfeld. Vom Jugendtrainer über Betreuer oder Fahrer hat er bereits alles gemacht: „Er muss nur gefragt werden, ein Nein habe ich noch nie gehört“, freut sich Heiko Kaiser. Regelmäßig mit dabei war er auch beim Herbstwochenende der Alten Herren im Appenzell.