Das Kuriose am Horemer Ortsschild-Diebstahl: Zur selben Zeit verschwanden vor etwa zwei Wochen gleich vier Ortsschilder des zur Gemeinde Wutöschingen gehörenden Ortes. Allerdings tauchten fast alle von ihnen an den Stellen, an denen sie gestohlen wurden, nach und nach wieder auf. Lediglich eins fehlt noch.

Normalerweise gilt die Regel, dass Autofahrer sich nicht an die innerorts geltende Maximalgeschwindigkeit von 50 Kilometern pro Stunde halten müssen, wenn die gelbe Tafel am Ortseingang fehlt. Dank der Bauarbeiten an der Brücke über die Wutach hat sich das Problem aber von alleine geregelt. Denn hier gilt aktuell ohnehin ein Tempolimit von 30 Kilometern pro Stunde.

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Mit einem Diebstahl allein wegen Heimweh kann das dieses Mal nichts zu tun haben. Wer würde sonst gleich vier Ortsschilder stehlen? Außerdem würde der Teilzeit-Dieb dann ja wohl kaum die beliebten gelben Tafeln wieder zurück an Ort und Stelle legen.

Es könnte aber sein, dass sich der Dieb gleich zwei stark beeinflussenden Gefühlen ausgesetzt fühlte: Die Sehnsucht nach Heimat in der Ferne auf der einen Seite und das bedrückende Gefühl des schlechten Gewissens auf der anderen Seite. Letzteres scheint letztendlich überwogen zu haben.

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