Ursula Freudig

Das vierte Buch der Wahl-Waldshuterin Gerry Schierholz ist erschienen: Seit Ende Oktober ist „Zum Vergnügen“ auf dem Markt. Nach einer Novelle, einem Kurz-Roman und einer Krimi-Erzählung ist es ihr persönlichstes Buch und gleichzeitig ihr lustigstes und humorvollstes.

Gerry Schierholz ist beruflich wie privat viel in der Welt herum gekommen. Sie hat viel gesehen, erlebt und durch viele Kontakte, auch viel gehört und mitbekommen. „Ich hab in meiner Vergangenheit gekramt“, kommentiert sie die Vorgehensweise bei ihrem neuen Buch.

Beim „Kramen“ sind ihr nach eigenen Worten, immer mehr nette, kleine, amüsante Ereignisse eingefallen, die sie, Familienmitglieder oder andere Menschen aus ihrem Umfeld, erlebt haben. „Es ist ein Buch zum Schmunzeln, zum Entspannen, zum Vergnügen“, sagt die Autorin.

Auf 150 Seiten erzählt Gerry Schierholz in lebendiger, leichtfüßig daherkommender Sprache über 20 amüsante Begebenheiten. Oft sind die Texte nur zwei, drei Seiten lang. Gedruckt ist das Buch in bequem lesbarer, großer Schrift.

Eine Geschichte erzählt etwa unter dem Titel „Das Stamperl“ die leidvolle Erfahrung einer Großmutter, oder genauer, ihrer Zunge, mit einem Schnapsgläschen bei einer Hochzeit. Eine andere schildert, wie die Mutter von Gerry Schierholz dank eines Missverständnisses, einen Einbrecher in die Flucht geschlagen hat.

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Der Leser erfährt weiterhin, was es mit einem großen Blumenstrauß im Kofferraum eines Berliner Taxifahrers auf sich hatte und was der Autorin alleine in einem Schloss widerfahren ist. Dass die amüsanten Geschichten nicht nur beim Lesen, sondern auch beim Zuhören gut ankommen, hat die Autorin bereits erfahren.

Gerry Schierholz hat unter anderem im Haberer Hof alten Menschen einige Geschichten vorgelesen und ist dabei auf großen Zuspruch gestoßen. Sie ist auch gern bereit, weitere Vorlesetermine zu übernehmen.

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