Wie angekündigt hat die Polizei auf der Suche nach der seit September vermissten Wandererin Scarlett S. im Wehratal auch einen Hubschrauber eingesetzt. Das bestätigte Michael Biermann, der Sprecher der Kreispolizeibehörde Paderborn, die die Ermittlungen in der Angelegenheit verantwortet.

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Demnach sei am Donnerstag vergangene Woche eine neuerliche Suchaktion gestartet worden, nachdem die herbstliche Vegetation durch das abgeworfene Laubwerk bessere Sicht zulässt. In der Zeit von 9 bis 13.30 Uhr war die Polizeihubschrauberstaffel Baden-Württemberg mit einem Ortskundigen der Bergwacht im Einsatz.

Abgesucht wurden laut Biermann die technisch anspruchsvollen und unwegsamen Bereiche des Wehratals, insbesondere das Gelände zwischen Todtmoos und dem Wehra-Stausee sowie im Bereich des Felsenkreuzes im Wehratal.

„Bei den Suchmaßnahmen wurde nichts gefunden“, bedauert Biermann. Generell habe die Polizei noch immer keine näheren Erkenntnisse zum Verbleib der verschwundenen Scarlett.

Die 26-Jährige, die allein auf dem Schluchtensteig unterwegs war, war am 10 September verschwunden, nachdem sie zuletzt in Todtmoos gesehen und auch ihr Handy dort geortet worden war. Seither gibt es kein Lebenszeichen von der jungen Frau.

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Der Fall hat deutschlandweit für Aufsehen gesorgt. Bisheute treiben Spekulationen und private Suchaktionen insbesondere in den sozialen Netzwerken wilde Blüten. Es kursieren teils absonderliche Theorien zum Schicksal und Verbleib von Scarlett. Die Polizei beobachtet derartige Umtriebe skeptisch und mahnt zur Vorsicht.

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