Auch wenn in Baden-Württemberg seit Mittwoch, 16. November, die Corona-Alarmstufe gilt, soll der Waldshuter Weihnachtsmarkt nach derzeitigem Stand wie geplant ab dem 27. November bis zum 22. Dezember stattfinden. Laut Sozialministerium Baden-Württemberg gilt in der Alarmstufe für Weihnachtsmärkte die 2G-Regelung für Verkaufsstände, die Lebensmittel zum sofortigen Verzehr vor Ort anbieten. Für den reinen Warenverkauf gebe es keine Einschränkungen. Das heißt: Auch nicht-geimpfte Personen können auf dem Weihnachtsmarkt Waren einkaufen, nicht aber zum Beispiel Glühwein trinken.

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Thomas Wartner, Vorsitzender des Werbe- und Förderungskreises Waldshut. (Aufnahme vom 14. Juli 2021)
Thomas Wartner, Vorsitzender des Werbe- und Förderungskreises Waldshut. (Aufnahme vom 14. Juli 2021) | Bild: Schlichter, Juliane

„Haben auch Verpflichtung den Händlern gegenüber“

Thomas Wartner, Vorsitzender des Waldshuter Werbe- und Förderungskreises: „In guter Voraussicht haben wir bei unserer Planung bereits eine Trennung von Gastronomie und Händlerständen berücksichtigt, was uns jetzt zu Gute kommt. So lange sich die Corona-Vorgaben nicht ändern, halten wir an dem Weihnachtsmarkt fest.“ Wartner weiter: „Wir haben natürlich auch eine ganz große Verantwortung gegenüber den Schaustellern, die es wegen Corona und der abgesagten Märkte 2020 schon sehr eng gehabt haben, weil sie nirgendwo ausstellen durften. Die Marktbeschicker hat es arg gebeutelt, und da wir eine partnerschaftliche Verpflichtung haben, wollen wir so lange an dem Markt festhalten, wie es der Staat ermöglicht.“

Die Gastronomie-Stände des Weihnachtsmarktes werden laut Wartner alle auf den Viehmarktplatz verlagert. „Das hat den Vorteil, dass wir das Gelände – ähnlich wie bei einem der vergangenen Töpfermärkte – einzäunen können. So kann es am Einlass gleich Kontrollen bezüglich der 2G-Reglung geben“, erklärt Wartner.