Die Nähe zum Rhein und zur Schweiz prägt den Ortsteil Hohentengen, das Zentrum der Hochrheingemeinde. Es ist ländlich und doch ist man auf der Höhe der Zeit, mit Hochleistungsinternet und flexibler Kinderbetreuung, neuen Wohnformen für das Alter und attraktivem Ärztemodell.

Längst kennt im Ort nicht mehr jeder jeden, aber freundlich gegrüßt wird (fast) immer. Hohentengen ist Hauptort der Gemeinde und hat sich in den letzten Jahrzehnten stark entwickelt. Hier ist der Sitz der Gemeindeverwaltung, haben sich Handel, Handwerk, Gewerbe und Gastronomie angesiedelt.

In der Dorfmitte von Hohentengen steht das Rathaus der Gemeinde. Um den Ortskern gibt es viele Geschäfte für den täglichen Bedarf, Apotheke, Banken, Ärzte, Gaststätten und ein Café.
In der Dorfmitte von Hohentengen steht das Rathaus der Gemeinde. Um den Ortskern gibt es viele Geschäfte für den täglichen Bedarf, Apotheke, Banken, Ärzte, Gaststätten und ein Café. | Bild: Sabine Gems-Thoma

Weithin sichtbar ist die Kirche St. Maria, die im letzten Jahr frisch renoviert ihr 500-jähriges Bestehen feiern konnte und die als „Hohe Kirche zu Thengen“ Namensgeber des Ortes war.

Elmar Maier ist nicht nur in Hohentengen geboren, als Gemeinderatsmitglied gestaltet er seit über 40 Jahren das Leben in der Gemeinde mit. Er lebt gerne auf dem Lande und schätzt gleichzeitig die Nähe zu Basel und Zürich. Weithin sichtbar ist der 38 Meter hohe Turm der Pfarrkirche St. Maria.
Elmar Maier ist nicht nur in Hohentengen geboren, als Gemeinderatsmitglied gestaltet er seit über 40 Jahren das Leben in der Gemeinde mit. Er lebt gerne auf dem Lande und schätzt gleichzeitig die Nähe zu Basel und Zürich. Weithin sichtbar ist der 38 Meter hohe Turm der Pfarrkirche St. Maria. | Bild: Sabine Gems-Thoma

Die Ortschaft grenzt auf ganzer Länge an die Schweiz, die Verbindungen zum Nachbarn sind vielfältig. Malerisch das historische Schloss Rötteln, Grenzübergang über die Brücke nach Kaiserstuhl. Knapp 40 Prozent der Beschäftigten aus der Gemeinde pendeln als Grenzgänger in die Schweiz. Umgekehrt „poschten“ die Eidgenossen gerne in den hiesigen Geschäften – und tragen damit zur Vielfalt des Angebotes bei.

Blick aus dem Turm von Schloss Rötteln auf die herrliche Rheinlandschaft und das benachbarte Kaiserstuhl.
Blick aus dem Turm von Schloss Rötteln auf die herrliche Rheinlandschaft und das benachbarte Kaiserstuhl. | Bild: Sabine Gems-Thoma

Eine Besonderheit ist die Gemeinschaftskläranlage, die zusammen mit sieben Schweizer Gemeinden betrieben wird; eine weitere der wohl europaweit erste grenzüberschreitende Skulpturenweg entlang des Rheins. Familien finden in Hohentengen in Kindertagesstätten und Gemeinschaftsschule ein sehr flexibles Betreuungskonzept. Seniorenwohnanlage und demnächst ein ambulantes Pflegewohnen ermöglichen auch im Alter den Verbleib im Wohnort.

An zwölf Skulpturen vorbei führt der 9,5 Kilometer lange grenzüberschreitende Skulpturenweg entlang der beiden Rheinufer die Wanderer durch die herrliche Flusslandschaft.
An zwölf Skulpturen vorbei führt der 9,5 Kilometer lange grenzüberschreitende Skulpturenweg entlang der beiden Rheinufer die Wanderer durch die herrliche Flusslandschaft. | Bild: Sabine Gems-Thoma

Seit 1986 ist Hohentengen Erholungsort, mit Touristeninfo, Beherbergungsbetrieben, Ferienwohnungen und Camping. Der Ort kann mit attraktiven Wander- und Radtouren punkten. Neben Schwimmbad, Wassertretstelle, Tennis- Beachvolleyballfeld und Sporthallen bietet der Rhein attraktive Wassersportmöglichkeiten, vom Bootfahren und Schwimmen bis zum Tauchen. Das Vereinsleben ist von einem guten Miteinander und viel ehrenamtlichem Engagement geprägt. Musik, Sport, Fasnacht, Soziales und Bildung – die Palette ist breit gefächert.

In unmittelbarer Nachbarschaft zum Grenzfluss Rhein ist das Hohentengenener Schwimmbad gelegen, das bei Einheimischen und Feriengästen sehr beliebt ist.
In unmittelbarer Nachbarschaft zum Grenzfluss Rhein ist das Hohentengenener Schwimmbad gelegen, das bei Einheimischen und Feriengästen sehr beliebt ist. | Bild: Sabine Gems-Thoma

Landschaftlich prägend ist der Weinanbau auf dem Hohentengener Engelhof, dessen vielfach prämierte Weine ein guter Botschafter für die Region sind. Größter Arbeitgeber der Gemeinde ist die Firma Günthart, international führendes Unternehmen in der Süßwaren-Dekor-Branche, mit Stammsitz in Hohentengen.

Seit 1986 ist Hohentengen wieder Weinbaugemeinde. Auf 21 Hektar Fläche wachsen die Reben des Weingutes der Familie Netzhammer am sonnigen Südhang des „Oelberg“. Immer im September findet das Hohentengener Weinfest statt.
Seit 1986 ist Hohentengen wieder Weinbaugemeinde. Auf 21 Hektar Fläche wachsen die Reben des Weingutes der Familie Netzhammer am sonnigen Südhang des „Oelberg“. Immer im September findet das Hohentengener Weinfest statt. | Bild: Sabine Gems-Thoma

Einer, der hier geboren ist, und als Bauingenieur, CDU-Gemeinderat und Bürgermeisterstellvertreter die Gemeinde seit Jahrzehnten mitgestaltet, ist Elmar Maier (78).

Was schätzt er besonders an seinem Wohnort? „Die Lange am Rhein, die Landschaft und die Nähe zur Schweiz. Wir liegen zwar an einer Grenze, sind aber trotzdem mit Großstädten wie Zürich und Basel verbunden und haben vor Ort eigentlich alles, was man braucht.“