Erika Hirtler (an alle): „Wann wird die Fußgängerzone endlich behindertengerecht ausgebaut?

Alexander Guhl: „Ein Maßnahmenplan mit Priorisierung wurde vom Gemeinderat beschlossen und für die kommenden Jahre Gelder vorgesehen. Es handelt sich um ein Millionenprojekt, das uns viele Jahre beschäftigen wird, denn es gibt eine Menge zu tun.“

Angelo De Rosa: „Ich schließe mich Herrn Guhl an. Wir brauchen Zeit und Geld.“

Gesche RoestelGesche : „Ich kann zu diesem Thema nichts sagen, denn ich möchte keine falschen Versprechungen machen.“

Jürgen Stadler (an De Rosa und Roestel): „“Wir bekommen hier kein neues Krankenhaus. Daher sind wir Ihnen, Herr Guhl, dankbar, dass es den Gesundheitscampus geben wird und das Projekt so gut vorankommt. Wie wollen die anderen Kandidaten das Projekt, das sich bereits in der Umsetzung befindet, fortsetzen?“

De Rosa: „Den Campus finde ich gut, ich nehme es aber sehr persönlich, wie Sie hier argumentieren, Herr Stadler. Aus meiner Tätigkeit als Beisitzer im Förderverein Pro Spital weiß ich, dass der Verein lange eine ganz andere Haltung zu diesem Thema besessen hat. Es ist traurig, wie manche Leute ihre Meinung ändern.“

Roestel: „Ich sehe, wie hier versucht wird, einen Deckel drauf zu machen, aber noch ist nicht alles verloren. In Hamburg und Berlin sind Privatkliniken auf dem Vormarsch. Es bedarf nur eines Bürgermeisters, der das abnickt, dann ist es auch hier machbar.“

Günther Reck (an alle): „Was tun Sie, um gerade in Richtung Wehr Druck in Sachen Autobahn zu machen, um die Lücke zu schließen und die Anwohner der B34 zu entlasten?“

Roestel: „Ich würde schon aus eigenem Interesse alles tun, um die Verkehrslage zu verbessern. Dass man in den Stoßzeiten bis zu 20 Minuten braucht, um durch Bad Säckingen zu fahren, ist eine Zumutung.“

De Rosa: „Es ist schon längst Zeit, dass sich die Bürgermeister zusammensetzen und eine Lösung finden. Das wird sicher keine einfache Aufgabe, aber wir werden das schon hinbekommen.“

Guhl: „Wehr baut oder verhindert die Autobahn nicht. Nach wie vor hat die 2012 beschlossene Konsens-Trasse Gültigkeit. Allerdings ist die Planungshoheit in die Hände der Planungsgesellschaft Deges übergegangen. 2020 ist eine Linienfestlegung für die Trasse zu erwarten. Aber wenn wir uns hier vor Ort einig sind, kommt die Konsens-Trasse. Das müssen wir nach Berlin signalisieren.“

Hans-Martin Vögtle (an De Rosa und Roestel): „Sind Sie wirklich der Ansicht, dass Sie die nötige Qualifikation besitzen, um eine Verwaltung mit 250 Mitarbeitern und 35 Millionen Haushalt zu führen?“

Roestel: „Ja.“

De Rosa: „Ja.“

Gelächter im Saal.

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