Quartiere in der Konstanzer Altstadt

Die Brückengasse führt direkt vom Münsterplatz in den Stadtteil Niederburg.
Die Brückengasse führt direkt vom Münsterplatz in den Stadtteil Niederburg. | Bild: Michael Buchmüller

Niederburg: Verwinkelte Gassen und Häuser aus dem Mittelalter bietet dieser Teil der Altstadt. Ein Teil der Bauten wurde beim Stadtbrand 1355 zerstört. Damals lebten hier Handwerker, Fischer und kleine Kaufleute nahe des Seerheins. Heute bietet das Quartier Platz für Alteingesessene und Zugezogene. Ein Rundgang durch die verwinkelten Gässchen der Niederburg. Wie lebt es sich im ältesten Stadtteil von Konstanz?

Blick auf das Münster: Mitten im Trubel lassen sich versteckte Ecken finden.
Blick auf das Münster: Mitten im Trubel lassen sich versteckte Ecken finden. | Bild: Michael Buchmüller

Münsterplatz: Kulturell und kulinarisch hat die Altstadt vieles zu bieten – auch rund um eines der Wahrzeichen der Konzilstadt: dem Münster Unserer Lieben Frau. Am Fuße des imposanten Bauwerks tummeln sich oftmals viele Menschen. Aber es gibt auch die Möglichkeit den Massen zu entfliehen – nur wenige Meter weiter. Hier gibt es ruhige, versteckte Ecken inmitten des Trubels eines Touristenmagnets.

Die Kreuzlinger Straße führt von Stadelhofen direkt zum Schnetztor der Altstadt.
Die Kreuzlinger Straße führt von Stadelhofen direkt zum Schnetztor der Altstadt. | Bild: Michael Buchmüller

Stadelhofen: Ein weiterer geschichtsträchtiger Teil von Konstanz liegt direkt an der Grenze zur Schweiz. Im Stadtteil Stadelhofen steckt eine Menge: Ausgehen, Wohnen, Einkaufen – und damit auch eine Menge Potenzial für ein lebendiges „In-Viertel“. Wer lebt dort und wie lebt es sich dort? Eine Führung durch Stadelhofen – das Szene-Viertel, das geniale Wohnlagen bietet, aber auch ein paar Mängel hat.

Quartiere im Stadtteil Paradies

Die „Rutsch“ des Altparadieses, ein beliebter Platz zum Plantschen, liegt direkt am Seerhein.
Die „Rutsch“ des Altparadieses, ein beliebter Platz zum Plantschen, liegt direkt am Seerhein. | Bild: Michael Buchmüller

Altparadies: Im Altparadies tummeln sich Badefreunde an der „Rutsch“. Hier lebt der letzte Fischer von Konstanz. Dass hier einst alles aus Bauernhöfen bestand, lässt sich noch an vielen Ecken des Quartiers erahnen. Ein Paradies, wie der Name schon sagt – obwohl die Europastraße diese Idylle entzwei teilt. Rundgang durch das Altparadies – wo mitten in der Stadt dennoch ländliches Flair herrscht.

Das Ensemble der Turniersiedlung ist eines der Schmuckstücke im Paradies.
Das Ensemble der Turniersiedlung ist eines der Schmuckstücke im Paradies. | Bild: Michael Buchmüller

Turniersiedlung: Die Turniersiedlung im Paradies ist ein herausragendes bauliches Ensemble. Dieses entstand in den 1920er Jahren zwischen Mangold-, Turnier-, Mayenfisch- und Fischenzstraße. Geschindelte Außenfassaden, grün abgesetzte Holz-Fensterläden. Ein Hauch von italienischem Flair. Die Bewohner begeistern mit ihrer Offenheit und den Geschichten, die sie erlebt haben, seitdem sie hier wohnen.

Quartiere im Stadtteil Petershausen

Blick von oben: Der Zähringerplatz ist ein Verkehrsknoten der Stadt Konstanz.
Blick von oben: Der Zähringerplatz ist ein Verkehrsknoten der Stadt Konstanz. | Bild: Michael Buchmüller

Zähringerplatz: Am Zähringerplatz kommen viele Menschen zusammen, hier pulsiert der Verkehr am Knotenpunkt, hier leben Konstanzer, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Der Platz versprüht einen ganz anderen Charme in der Stadt, birgt aber auch ein paar Probleme. Wie lebt es sich dort? Eine Tour rund um den Zähringerplatz – das „Konstanzer Sorgenkind“ mit Kiez-Charakter und Retro-Flair.

Der Petershauser Park wurde ab Ende der 1920er Jahre erbaut.
Der Petershauser Park wurde ab Ende der 1920er Jahre erbaut. | Bild: Michael Buchmüller

Petershauser Park: Dieses Quartier ist eine Wundertüte. Schon die Fassaden bieten ein buntes Bild: Cremegelb und Rottöne im Wechsel, mit grünen Fensterläden und Hauseingängen. Vorne am Gottmannplatz das blaue Eckhaus mit seinen Rundungen und dem Bio-Bäcker. Auf einem Rundgang im Petershauser Park – einem Quartier mit bunter Mischung, Hinterhofidyll und Geschichte.

Auf dem Dach des Edekas gibt es neben Häusern auch einen Park mit Spielplatz.
Auf dem Dach des Edekas gibt es neben Häusern auch einen Park mit Spielplatz. | Bild: Michael Buchmüller

Edeka-Einkaufszentrum: Ja, sie lesen richtig! Auf dem Einkaufszentrum im Stadtteil Petershausen leben Menschen. 43 Häuser gibt es dort oben, und am östlichen Rand noch einen Wohnblock. Jedes der Häuser hat Terrasse und einen kleinen Garten, mitten in der Stadt und oben auf dem Edeka. Kommen Sie mit auf einen Ausflug in dieses kleine Dorf über den Dächern des Stadtteils Petershausen.

Blick in einen der grünen Innenhöfe samt Spielmöglichkeiten im Quartier am Bahnhof Petershausen.
Blick in einen der grünen Innenhöfe samt Spielmöglichkeiten im Quartier am Bahnhof Petershausen. | Bild: Michael Buchmüller

Bahnhof Petershausen: Das Leben in der Bruder-Klaus-Straße am Petershauser Bahnhof verspricht Stadtatmosphäre, verliert aber dabei mit viel Grün seine Beschaulichkeit nicht. Bis zum nächsten Bäcker, Friseur oder ins Café müssen die Bewohner nur wenige Schritte gehen. Vom Neben- und Miteinander der Bewohner im Quartier am Bahnhof im Stadtteil Petershausen.

Quartiere im Stadtteil Königsbau

Ein Teil des Sierenmoos, eingebettet zwischen Weinberge und Seeblick.
Ein Teil des Sierenmoos, eingebettet zwischen Weinberge und Seeblick. | Bild: Michael Buchmüller

Sierenmoos: Betritt man die Gartenwege der Sierenmoos-Siedlung, so gewähren diese Einblicke in die Gärten der Siedlung, die so unterschiedlich wie ihre Bewohner sind. In manchen liegen Kindertraktoren und Spielgeräte wild herum, von alten Bäumen hängen Schaukeln und woanders wird gegärtnert. Spaziergang durch das Quartier, das gefühlt 'zwischen Bullerbü und einem großen Campingplatz' liegt.

Quartiere im Stadtteil Fürstenberg

Renovierte Häuser in der Winkelstraße, die den Charme der über 100 Jahre alten Gebäude erhalten haben.
Renovierte Häuser in der Winkelstraße, die den Charme der über 100 Jahre alten Gebäude erhalten haben. | Bild: Michael Buchmüller

Berchen-Rechteck: In Fürstenberg reiht sich Häuschen an Häuschen. Mal eines in Gelb, dann ein beiges Haus, gefolgt von lindgrün oder pastellblau. Jedes hat seine Geschichte – aus den mehr als 100 Jahren, die sie bestehen – und ein Haus beherbergt sogar einen Hauch von Asien. Woher stammt eigentlich der Name des Stadtteils Fürstenberg? Und wie lebt es sich dort im „Berchen-Rechteck“?

Über die Jahre eingewachsener Chérisy-Block, in dem sich WGs in hohen Räumen und an langen Fluren befinden.
Über die Jahre eingewachsener Chérisy-Block, in dem sich WGs in hohen Räumen und an langen Fluren befinden. | Bild: Michael Buchmüller

Chérisy-Quartier: Das Areal, ein ehemaliges Kasernengelände zwischen Wollmatinger Straße und den Bahngleisen, hat sich soziale Gerechtigkeit auf die Fahnen geschrieben. In den alten Kasernenblocks des Viertels wohnen Familien, Studenten, Rentner und Berufstätige. Ausflug in die Chérisy, die einst für blinden Gehorsam stand – und durch zivilen Ungehorsam zum Wohnquartier wurde.

Quartiere im Stadtteil Wollmatingen

Einige Hochhäuser in der Schwaketenstraße gehören den Immobilienkonzern Vonovia.
Einige Hochhäuser in der Schwaketenstraße gehören den Immobilienkonzern Vonovia. | Bild: Michael Buchmüller

Schwaketen: Einige Hochhäuser prägen seit Jahrzehnten das Bild der Schwaketenstraße. Sie entstanden in Anfang der 1970er im Rahmen von Wohnungsbauprogrammen des Landes. 1976 wurde die Geschwister-Scholl-Schule erbaut, Sportanlagen und Schwaketenbad folgten. Ein Besuch im Schwaketen-Quartier, dem Teil der Stadt, der vor rund 50 Jahren in die Höhe wuchs.

Leben im Stadtteil Allmannsdorf

Blick vom Balkon in der Fischerstraße auf den Fährhafen und den denkmalgeschützten Pavillon in Staad.
Blick vom Balkon in der Fischerstraße auf den Fährhafen und den denkmalgeschützten Pavillon in Staad. | Bild: Michael Buchmüller

Staad: Es war einst ein Fischdorf mit Landwirtschaft. Doch es hat sich viel verändert. Staad ist aber immer noch die Tradition anzumerken – und die Bewohner erinnern sich gern an die Zeit, als die Fischer noch ihre Netze auf dem See auswarfen und an Land kamen, um zu kegeln und einen Most zu trinken. Begleiten Sie unseren Autor auf seinem Weg durch die Fischerstraße und lernen Sie die Anwohner und deren Geschichten kennen.

Leben im Stadtteil Egg

Egg ist einer von 15 Stadtteilen von Konstanz. Von hier hat man einen schönen Blick auf die Insel Mainau.
Egg ist einer von 15 Stadtteilen von Konstanz. Von hier hat man einen schönen Blick auf die Insel Mainau. | Bild: Michael Buchmüller

Egg: In diesem kleinen Stadtteil mit Universität und ländlichem Flair finden sich Neu und Alt dicht nebeneinander – das gilt nicht nur für die Bauten dort, sondern auch für die Demografie der Anwohner. Zugezogene Familien und Alteingesessene unterstützen sich gegenseitig. Unterwegs im Stadtteil Egg – der ländlichen „Oase“ am Bodensee, in der gute Nachbarschaft großgeschrieben wird.