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Wohnen in Konstanz

Wohnen in Konstanz

Aktuelle News und Hintergründe zum Thema Wohnen in Konstanz finden Sie in diesem Themenpaket. 

Mangelnder und damit teurer Wohnraum ist insbesondere in Konstanz ein Problem. Die größte Stadt am Bodensee mit ihren etwa 85.000 Einwohnern verzeichnet zwar einen stetigen Netto-Zuzug, weiterer Platz zur Ausdehnung ist mit der Grenze zur Schweiz und dem Bodensee aber kaum noch vorhanden. 

Aus diesem Grund hat der Gemeinderat der Stadt Konstanz das Handlungsprogramm Wohnen beschlossen, dessen Ziel es unter anderem ist, bis zum Jahr 2035 insgesamt 7900 neue Wohnungen zu bauen.

Im Hafner, eines der letzten bebaubaren Gebiete in Konstanz, soll in den kommenden Jahren ein komplett neuer Stadtteil entstehen. 

Weitere Themenseiten rundum Wohnen in Konstanz: Baugebiet Hafner - Bückle-Areal - Brückenkopf Nord - Döbele Areal - Telekom Hochhaus - Ravensberg Areal - Laubenhof Konstanz - Wobak Konstanz

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Kreuzlingen Das passiert in der „Schwaben-Migros“: Kommen Sie mit auf die Baustelle in Kreuzlingen
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Dieter Wäschle und seine Frau Rita wollen in Zukunft mehr Zeit für sich und das Leben haben. Ein Stuttgarter Investor setzt auf den wachsenden Markt in Konstanz. Was er nicht will: „sozialen Wohnungsbau“.
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Konstanz Wenn das Gehalt nicht zum Mieten reicht: Junge Akademiker und Paare mit Babys unerwünscht? Wie der Konstanzer Mietmarkt Bürger aus der Stadt verdrängt
Fünf Konstanzer auf Wohnungssuche erzählen hier ihre Geschichten. Ein Happy End gibt es nur für zwei.
Nico Meier pendelt jeden Tag nach Konstanz. Er würde gerne zurückziehen, findet aber keine Wohnung.
Konstanz Frag den Kandidaten: Wie wollen Sie bezahlbaren Wohnraum in Konstanz schaffen, liebe OB-Kandidaten?
Leser haben uns ihre Fragen an die OB-Kandidaten geschickt. Hier lesen Sie ab heute in der neuen Serie „Frag den Kandidaten“ exklusiv die Antworten der Bewerber um das höchste Amt der Stadt.
Konstanz Umbau-Start am Telekom-Hochhaus: Diese Wohnungen muss man sich leisten können
Es ist als Vorzeige-Projekt angelegt: Im Telekom-Hochhaus sollen 97 Wohneinheiten entstehen. Günstig wird das Wohnen dort nicht, dafür exklusiv. Die Entkernung des Wohnturms hat schon begonnen.
Die Bauarbeiten am Telekom-Hochhaus, dem ehemaligen Fernmeldeamt, in der Moltkestraße in Konstanz haben begonnen.
Konstanz/Kreuzlingen Schönheitskur für die Hochhäuser auf beiden Seiten der Grenze: Der Kreuzlinger Wohnturm wird kernsaniert und auch für den Konstanzer Telekomturm gibt es Pläne
Seit nunmehr 50 Jahren prägt das „Freiegg“ das Kreuzlinger Stadtbild wie kein anderes Gebäude. Das Haus genießt einen zwiespältigen Ruf. Die Gegner bezeichnen es als städtebauliche Sünde, für die Befürworter ist es ein Identifikationspunkt. Das verhält sich in Konstanz kaum anders mit dem Telekom-Turm. Doch beide Hochhäuser sollen bald eine Schönheitskur bekommen. Wie werden sie danach aussehen?
Unsere Luftaufnahme zeigt das ehemalige Fernmeldeamt von Konstanz, das auch als Telekom-Hochhaus bezeichnet wird. (Archivbild von September 2019)
Konstanz Die Hausräumung erregt weiter die Gemüter: Nun äußert sich die Polizei zu Vorwürfen der Besetzer
Die Polizei erläuterte taktische Maßnahmen zur Räumung der Hausbesetzung in der Markgrafenstraße. Unter den Besetzern wurden zuvor Vorwürfe gegen die Einsatzkräfte laut, auch einige Gemeinderäte befanden den Polizeieinsatz als überdimensioniert. Darüber hinaus stehen wohl weitere leerstehenden Objekte im Fokus der Hausbesetzerszene.
Die Polizei auf der einen, die Besetzer der Markgrafenstraße 10 und ihre Mitstreiter hinter Transparenten auf der anderen Seite.
Konstanz Fußball-Profi aus der Bundesliga sucht nach einer Wohnung in Konstanz – wer das wohl sein kann?
Ein Makler ist auf der Suche nach einer Eigentumswohnung mit drei oder vier Zimmern „in bevorzugter Wohnlage in Konstanz“ für einen Spieler von Hertha BSC Berlin. Der will das neue Domizil dann offenbar für sich selbst nutzen.
Konstanz Die Polizei räumt das besetzte Haus in der Markgrafenstraße – doch das dürfte noch nicht das letzte Wort sein
Am Mittwochmorgen gegen 5 Uhr kam die Polizei zu den Hausbesetzern. Der Einsatz verlief nach Polizeiangaben ohne weitere Zwischenfälle, die 14 Personen im Gebäude verhielten sich weitestgehend kooperativ. Den Besetzern droht nun eine Strafverfolgung wegen Hausfriedensbruch.
Die Polizei hat das besetzte Haus in der Markgrafenstraße geräumt. Gegen 5 Uhr erfolgte die Räumung, 14 Personen befanden sich im Haus.
Konstanz Hausbesetzer richten sich wohnlich ein: Das Haus in Markgrafenstraße bleibt weiter besetzt
Während die jungen Menschen, die das Haus in der Markgrafenstraße 10 besetzt halten, die Wohnräume, Keller und Garten gestalten, will nun auch die Stadt handeln. Sie hat vor, das Gebäude selbst zu erwerben. Der Oberbürgermeister äußert Verständnis für den Unmut der Besetzer.
So sieht es vor der Markgrafenstraße 10 derzeit aus. Die Stadt verhandelt mit dem Eigentümer über einen Kauf des Gebäudes.