Konstanz

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Quelle: Achim Mende
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Top-Themen
Die Eröffnung des Seerheincenters im September 1983.
Konstanz 1983 öffnete das Seerheincenter am Zähringerplatz. Der Einzelhandel in der Altstadt bangte, Anwohner waren begeistert
Gedächtnis der Region: Das Seerheincenter zwischen Zähringerplatz, Jahn- und Steinstraße war eine Art Lago der 80er-Jahre. Das Konzept, viele Einzelhandelsgeschäfte unter einem Dach zu vereinen, zusammen mit Gastronomie, Dienstleistungen und Wohnen galt damals als der letzte Schrei aus Amerika. Die Einzelhandelsgeschäfte in der Innenstadt bangten vor den Folgen der neuen Konkurrenz in Petershausen.
Sie beraten nun Frauen, die Gewalt erfahren haben (von links): Michaela Heller, Lisa Angulo und Claudia Nicolay.
Konstanz Mehr Frauen wenden sich an die Beratungsstelle des Vereins „Frauen helfen Frauen in Not“
Nach 26 Jahren ist für Angelika Batzen-Gekeler Schluss: Die Mitarbeiterin der Beratungsstelle für Frauen in Not ist in den Ruhestand gegangen. Die Diplom-Pädagogin war eine von zwei Beraterinnen in der Anlaufstelle für Frauen, die von Gewalt betroffen sind; mehr noch: Sie hatte die Einrichtung maßgeblich mit aufgebaut, erklärte der Trägerverein in einer Pressemitteilung. Und: Die Beratungsstelle hat erheblich mehr zu tun bekommen.
Symbolbild
Konstanz Im Programm Lernbrücken und in der Sommerschule büffeln Konstanzer Schüler auch in den Ferien
Lesen, Schreiben, Rechnen und ein bisschen Englisch: Das wird für rund 150 Konstanzer Grund- und Werkrealschüler sowie für 160 weitere Schüler ab Klasse 5 in den Sommerferien zum Alltag. Zwei Wochen lang werden sie in unterschiedlichen Formaten versuchen, nicht nur, aber auch durch Corona entstandene Defizite rechtzeitig vor Beginn des neuen Schuljahrs aufzuholen. Zwei Lehrerverbände hinterfragen aber das Konzept.
Landkreis & Umgebung
Corona-Regeln 28.000 Ordnungswidrigkeiten und 1000 Strafanzeigen im Land: Ein Überblick in der Region zeigt, dass sich viele Menschen nicht an Corona-Regeln halten
Wer kontrolliert eigentlich, wie diszipliniert die Menschen sind? Es sind Ordnungsämter und die Polizei. Doch wie viele Verfahren wurden eingeleitet und wie viel Geld kam durch Strafzahlungen zusammen? Spitzenreiter ist Radolfzell, Schlusslicht Meersburg. Der SÜDKURIER hat die aktuellen Zahlen
Zwei Mitarbeiter des Ordnungsamts kontrollieren in einem Park die Einhaltung der Schutzmaßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus.
Sipplingen Sipplingens Bürgermeister Oliver Gortat hält mit Parkverbot dagegen: Corona und Autos raus aus dem Dorf
Nachdem das Landratsamt das Betretungsverbot am Ufer aufgehoben hat, gilt seit heute ein Einfahrtverbot für weite Teile des Dorfs. Zig Tagestouristen haben die Verbotsschilder bislang ignoriert. Eine Sipplingerin findet die neue Regelung jedoch super. Und im Überlinger Rathaus sieht man noch keinen Druck von Badegästen, und plant deshalb auch weiterhin nicht, das Landesgartenschaugelände zu öffnen.
Suna Kanicok hat in Sipplingen an diesem Wochenende den undankbarsten Job. Die Mitarbeiterin des Ordnungsamts weist Autofahrer darauf hin, dass sie hier nicht parken dürfen.
Meinung Kein Freibrief für Sipplinger Badegäste
Dass die Corona-Sperrung in Sipplingen nicht lange Bestand haben würde, war absehbar. Doch Vorsicht vor schnellen und falschen Schlüssen.
Sipplingen "Nicht nachvollziehbar": Sipplingens Bürgermeister reagiert nach Rüffel der Kreisbehörde verschnupft und sperrt den Ort für Autos
Wenn er den Uferbereich nicht sperren darf, dann sperrt er nun die Autos der Besucher aus: Sipplingens Bürgermeister Oliver Gortat reagiert verärgert, nachdem die Kreispolizeibehörde Sipplingens Vorgehen rüffelte. Ein Betretungsverbot des Badestrandes ist nach Auffassung des Landratsamtes nicht zulässig. Gortat erlässt nun ein Parkverbot für den Ort und hofft so, Besucher abwenden zu können. Sein Argument: Das Baden im Bodensee sei eine "reine Freizeitbeschäftigung" und rechtfertige nicht die Gefährdung von Leben und Gesundheit.
Sipplingens Bürgermeister Oliver Gortat.