Mit der neuen Konrektorin Ellen Heuschmid ist die Schulleitung der Walther-von-Klingen-Realschule in Wehr nun nach langer Durststrecke wieder vollständig. Mit einem Tag der Offenen Tür im Januar möchte Wehrs einzige weiterführende Schule ihre Vorzüge nun auch Eltern und zukünftigen Schülern präsentieren.

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„Wir freuen uns sehr, dass die Schulleitung wieder komplett ist“, sagte Petra Thiesen. Auch Benita Hasselblatt als Vertreterin des Lehrerkollegiums begrüßt die Entwicklung. „Wir freuen uns, dass die Wahl auf jemanden aus unserer Mitte gefallen ist. Seit einem Jahr sehen wir bereits, wie gut die Zusammenarbeit funktioniert“, sagte die Lehrerin und Personalrätin.

Tatsächlich geht Heuschmids Geschichte mit der Wehrer Realschule weit zurück: Bereits Anfang 2000 hat die 44-Jährige hier unterrichtet und kam nach einem Exkurs an die Hans-Thoma-Schule in Laufenburg 2008 zurück nach Wehr. Seit 2015 ist Ellen Heuschmid zudem neben ihrer Lehrtätigkeit als Fachberaterin im Bereich „Stärkung der Realschulen“ am Schulamt Lörrach tätig. Eine Zusatzqualifikation für ihre neue Position, so Thiesen: „Dank ihrer Erfahrung kann Ellen Heuschmid gute Ideen und neue Blickwinkel einbringen“.

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Bei dem gerade erfolgten Wechsel der bisherigen Gemeinschaftsschule zur Realschule kann Heuschmid diese Erfahrungen gut einbringen. Neben dem Unterricht von Geschichte über Wirtschaft bis hin zum Deutschunterricht setzt Heuschmid auch zukünftig ihren Schwerpunkt bei der Berufsorientierung. Die Arbeit der Schulleitung teile man sich bisher auf, so Thiesen.

Unterstützung gebe es weiterhin vom Schulleitungsteam, dem neben der jetzigen Rektorin und Konrektorin auch die Lehrer Benjamin Schiele, Jürgen Haxel und Steffen Walther angehören. Dieses Leitungsteam hatte die Schule fast zwei Jahre ohne offizielle Schulleitung geführt. Anspruchsvolle Zeiten, die das Kollegium zusammengeschweißt haben: „Wir haben hier eine offene und kollegiale Arbeitsatmosphäre“, stellt Benita Hasselblatt fest. Man wolle ganz klar die Realschule in Wehr stärken und den zuletzt ramponierten Ruf reparieren.

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Abgeschreckt habe sie das nicht, so Heuschmid, im Gegenteil: „Hier kann ich mitgestalten und an der Schul­entwicklung aktiv mitwirken.“ Neue Fachräume, motivierte Lehrer und eine gute Stimmung in der Schule seien Pfunde, mit denen man wuchern könne. „Wir vergessen natürlich nicht, wo wir herkommen. Tatsächlich profitieren wir von unseren Erfahrungen als Gemeinschaftsschule. Viele der neuen Anforderungen an Realschulen können wir bereits erfüllen“, sagte Thiesen.

Damit auch in der Bevölkerung und besonders bei den Eltern diese Vorzüge ins Bewusstsein gerückt werden können, plane man am Samstag, 25. Januar einen Tag der Offenen Tür. „Wir hoffen natürlich auf viele Besucher“, sagt Petra Thiesen.