Schon vor Corona waren sie zu Unterstützung der Arbeit der Hauptamtlichen unentbehrlich, jetzt sind sie es doppelt: Dass trotz Corona in unseren Kirchen Gottesdienste gefeiert werden können, ist vielen engagierten Ehrenamtlichen zu verdanken. Nach einigen Wochen Pause, finden seit Mai wieder Präsenz-Gottesdienste in den Kirchen statt. Auch in den Pfarrgemeinden der katholischen Seelsorgeeinheit Mittlerer Hochrhein St. Verena.

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Ehrenamtliche übernehmen Aufgaben, die im Zuge der Corona- Schutzbestimmungen zum Abhalten der Gottesdienste vorgeschrieben sind. Im Zuge der Abstandsregel ist immer nur Platz für eine begrenzte Anzahl von Kirchgängern. Anmeldungen sind deshalb für die Gottesdienste nötig und der Einlass muss kontrolliert werden. Bänke müssen desinfiziert werden und wenn Gottesdienste live übertragen werden, braucht es versierte „Techniker“. Diese und etliche Aufgaben mehr, übernehmen in der Regel Ehrenamtliche.

Pfarrer Ulrich Sickinger, Leiter der Seelsorgeeinheit Mittlerer Hochrhein St. Verena.
Pfarrer Ulrich Sickinger, Leiter der Seelsorgeeinheit Mittlerer Hochrhein St. Verena. | Bild: Ursula Freudig
„Den vielen Ehrenamtlichen, die im Vor- und Nachfeld der Gottesdienste tätig sind, gebührt ein dickes Lob und ein großes Dankeschön, ich konnte mir anfangs nicht vorstellen, dass es so gut läuft und immer besser läuft.“
Pfarrer Ulrich Sickinger, Leiter der Seelsorgeeinheit Mittlerer Hochrhein St. Verena.

Grundsätzlich können nach seiner Aussage die Seelsorgeeinheiten auf die Unterstützung durch Ehrenamtliche bauen. Für ihn wirft die aktuelle Krise deshalb allgemein ein besonderes, anderes Licht auf die Kirche, die gezeigt hätte, dass man sich gegenseitig hilft. Dies über die Gottesdienste hinaus. Als Beispiel nennt er das Angebot von Waldshuter Ministranten, für andere einkaufen zu gehen.

Durch Corona sei noch deutlicher geworden, dass Kirche von der Mitarbeit vieler lebt. „Wer Kirche auf den Pfarrer und Bischof reduziert, geht fehl“, so Ulrich Sickinger. Er geht nicht davon aus, dass sich die Situation in nächster Zeit entspannt. Deshalb müssen nach seiner Aussage weiter neue Wege gefunden werden, um beispielsweise die Sakramente zu spenden.

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Rund 500 bis 600 Ehrenamtliche lädt die Seelsorgeeinheit Mittlerer Hochrhein St. Verena jedes Jahr zu einem Helferfest ein. Wie jede Großveranstaltung, fällt das Fest dieses Jahr Corona zum Opfer. Stellvertretend für die vielen Helfer, die sich in der Seelsorgeeinheit Mittlerer Hochrhein St. Verena engagieren, stellen wir nachfolgend einige mit ihrer Arbeit vor.