Freitag, 27. März 2020: Das Versorgungskonzept im Kreis Waldshut steht fest

Kreis Waldshut: Neue stationäre Behandlungsmöglichkeiten für Covid-19-Erkrankte und weitere Patienten: Mehrere Kliniken und Einrichtungen im Kreisgebiet sind eingebunden. Die Auswahl der Versorgungseinrichtung erfolgt je nach Situation und Gesundheitszustand. So sieht das Versorgungskonzept aus (dieser Artikel ist für alle Leser frei verfügbar):

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Kreis Lörrach: Stand Freitagnachmittag (27. März, 15 Uhr) sind sieben weitere Infektionen mit Covid-19 im Landkreis Lörrach bestätigt worden. Damit erhöht sich die Anzahl infizierter Personen auf 170. Das Gesundheitsamt sieht den Grund für den moderaten Anstieg hauptsächlich darin, dass zum jetzigen Zeitpunkt noch einige Testergebnisse ausstehen. Mittlerweile liegen dem Gesundheitsamt dennoch rund 1900 negative Abstrichergebnisse vor. Elf Erkrankte werden momentan im Krankenhaus behandelt, davon zwei auf der Intensivstation. Neun weitere Personen wurden heute als gesund gemeldet.

Bild: Olheide, Monika

Kreis Waldshut: Die Zahl der Corona-Fälle im Kreis Waldshut sind Stand Freitag, 27. März, 15.30 Uhr, um drei gestiegen. Erstmals befindet sich unter den 73 getesteten und gemeldeten Coronavirus-Erkrankten im Landkreis auch ein 10-jähriges Kind.

Die gute Nachricht: Die Zahl der Genesen wächst. Mittlerweile sind sechs Personen wieder gesund und konnten aus der Quarantäne entlassen werden. Bei den Erkrankten handelt es sich um 37 Männer und 36 Frauen. Die Erkrankungsfälle verteilen sich die Gemeinden: Albbruck, Bad Säckingen, Bernau, Bonndorf, Dogern, Eggingen, Grafenhausen, Herrischried, Höchenschwand, Jestetten, Küssaberg, Klettgau, Lauchringen, Laufenburg, Murg, Rickenbach, St. Blasien, Stühlingen, Ühlingen-Birkendorf, Waldshut-Tiengen, Wehr, Weilheim und Wutöschingen. Rund 540 Personen wurden negativ getestet.

Erste Fieberambulanz im Kreis Waldshut: Die nächste Maßnahme im Kampf gegen das Coronavirus: Der Landkreis Waldshut hat gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg in der Sporthalle am Chilbiplatz in Waldshut eine Fieberambulanz eingerichtet. Hier sollen Patienten mit Erkrankungssymptomen wie Fieber und Husten untersucht werden, die in den überlasteten Hausarztpraxen und Kliniken keinen Termin bekommen.

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Kanton Aargau: Im Kanton Aargau liegen zurzeit 364 bestätigte Fälle vor (15 mehr als am Donnerstag, 26. März 2020). 50 Personen sind aktuell im Krankenhaus. Zwölf Personen werden auf Intensivstationen behandelt, wovon 10 Personen künstlich beatmet werden müssen. Bisher sind drei Personen an den Folgen des Coronavirus verstorben (alle über 80 Jahre alt).

Kanton Schaffhausen: Im Kanton Schaffhausen gibt es aktuell (Stand 27. März, 7.30 Uhr) 36 bestätige Coronavirus-Fälle.

Kanton Basel-Stadt: Das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt meldet mit Stand 10.30 Uhr insgesamt 505 positive Covid-19-Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt (39 mehr als am Vortag) und vier weitere Todesfälle am 26. März. Bei den drei verstorbenen Männern und der verstorbenen Frau handelt es sich jeweils um Personen aus der Risikogruppe: Sie waren zwischen 71 und 93 Jahre alt und hatten Vorerkrankungen. Die Zahl der Todesfälle im Kanton Basel-Stadt beträgt damit zwölf.
Die gute Nachricht aus Basel: 155 Personen der 505 positiv Getesteten sind wieder genesen.

Corona bremst den Nahverkehr: Das Coronavirus und die damit verbundenen Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie bremsen auch den Nahverkehr am Hochrhein aus. So haben der Waldshuter Tarifverbund (WTV) und der Regio-Verkehrsverbund Lörrach (RVL) bereits in der vergangenen Woche mit Beginn der Schulschließungen auf den Ferienfahrplan umgestellt. Ab dem kommenden Montag zieht die Bahn nach und setzt deutlich weniger Züge auf der Hochrheinstrecke und im Dreiländereck ein:

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Donnerstag, 26. März 2020: Zahl der Corona-Fälle steigt im Kreis Waldshut auf 70, 163 im Kreis Lörrach

Bild: Obermeyer, Justus

Kreis Lörrach: Im Landkreis Lörrach stieg Zahl der bestätigten Covid-19-Infektionen um zehn. Damit gibt es aktuell (26. März, 16.45 Uhr) 163 bestätigte Fälle im Landkreis Lörrach. Im Krankenhaus werden derzeit acht Covid-19-Patienten behandelt, davon müssen momentan drei intensivmedizinisch betreut werden. Insgesamt sind mittlerweile 27 Personen, die sich mit dem Coronavirus infiziert hatten, wieder gesund. Rund 1.850 negative Abstrichergebnisse liegen dem Gesundheitsamt zur Zeit vor.

Kreis Waldshut: Im Vergleich zum Vortag ist die Zahl Menschen, die mit dem Covid-19-Virus infiziert sind, um neun gestiegen. Bis Donnerstag, 26. März, 16Uhr, waren 70 Coronavirus-Fälle gemeldet. Das Landratsamt Waldshut teilt mit, dass es sich um 36 Männer und 34 Frauen handelt. Vier Personen sind zwischenzeitlich genesen. Die Erkrankungsfälle verteilen sich auf folgende Gemeinden: Albbruck, Bad Säckingen, Bernau, Bonndorf, Dogern, Eggingen, Grafenhausen, Herrischried, Höchenschwand, Jestetten, Küssaberg, Klettgau, Lauchringen, Laufenburg, Murg, Rickenbach, St.Blasien, Stühlingen, Ühlingen-Birkenhof, Waldshut-Tiengen, Wehr, Weilheim und Wutöschingen. Insgesamt waren bisher rund 500 Personen negativ im Befund.

Kanton Basel-Stadt: Das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt meldet mit Stand Donnerstag, 26. März 2020, 10.30 Uhr, 505 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt. Dies sind 39 mehr als am Vortag. Am Mittwoch, 25. März, sind vier weitere Personen verstorben. Bei den drei verstorbenen Männern und der verstorbenen Frau handelt es sich jeweils um Personen aus der Risikogruppe: Sie waren zwischen 71 und 93 Jahre alt und hatten Vorerkrankungen. Die Zahl der Todesfälle im Kanton Basel-Stadt beträgt damit zwölf.

Gute Nachricht aus Basel: 155 Personen der 505 positiv Getesteten sind wieder genesen.

Kanton Aargau: Im Kanton Aargau liegen zurzeit 349 bestätigte Fälle vor, 30 mehr als am Mittwoch, 25. März 2020. 38 Personen sind zurzeit im Krankenhaus. zehn Personen werden auf Intensivstationen behandelt, wovon neun Personen künstlich beatmet werden müssen. Bisher sind zwei Personen an den Folgen des Coronavirus verstorben, beide waren älter als 85. Mit weiteren Fällen muss gerechnet werden.

Kanton Schaffhausen: Im Kanton Schaffhausen gibt es aktuell (Stand 26. März, 7 Uhr) 35 bestätige Coronavirus-Fälle.

Helfende Hände gesucht: Küchenhilfen, Pflegekräfte oder Fahrer: Das Klinikum Hochrhein sucht für die Bekämpfung der Corona-Pandemie Personal in den unterschiedlichsten Bereichen.

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Gegen den Mangel an Masken und Schutzkleidung: Corona-Schutzkleidung und Masken sind bundesweit Mangelware. Der Grund: Die Produktion dieser Einmal-Schutzanzüge wurde schon vor Jahren ins Ausland verlagert und kommt in der Pandemie nun bedenklich ins Stocken. Die Folge, plötzlich reißen sich alle wieder um wiederverwendbare, textile Schutzkleidung. Jochen und Thomas Geiger, Geschäftsführer der Industriewäscherei Geiger Textil in Bad Säckingen, können ein Lied davon singen. Denn sie bieten diese textile Alternative an: Corona-Schutzbekleidung aus Bad Säckingen im Mehrwegsystem.

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Kommunalpolitische Entscheidungen während der Corona-Krise: Landrat Martin Kistler in Absprache mit den Fraktionsvorsitzenden Eilentscheidungen zu den wichtigen Kreisthemen beschlossen. Darunter Arbeitsvergaben für den Anbau an das Klinikum Hochrhein in Waldshut und den Master für das geplante Zentralkrankenhaus in Albbruck.

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Mittwoch, 25. März 2020: Erstmals Todesfälle im Kreis Lörrach

Kreis Lörrach: Erstmals sind im Landkreis Lörrach drei Menschen gestorben, die an Covid-19 erkrankt waren. Die zwei Männer und eine Frau waren zwischen 85 und 90 Jahre alt und hatten Vorerkrankungen, teilt das Landratsamt mit. Die Zahl der bestätigten CovidD-19-Infektionen hat sich seit dem Vortag um 16 erhöht. Damit gibt es aktuell (Mittwoch, 25. März, 16.45 Uhr) 153 bestätigte Fälle im Landkreis Lörrach. Im Krankenhaus werden derzeit zehn bestätigte Covid-19 Patienten behandelt, davon müssen momentan weiterhin zwei intensivmedizinisch behandelt werden. Rund 1.800 negative Abstrichergebnisse liegen dem Gesundheitsamt zur Zeit vor. Insgesamt sind mittlerweile 23 Personen, die sich mit dem Corona-Virus infiziert hatten, wieder gesund.

Kreis Waldshut: Nur ein Erkrankungsfall mehr als am Vortag ist im Landkreis Waldshut zu verzeichnen. Wie das Landratsamt mitteilt, stieg die Zahl von 60 auf 61 Covid-19-Infizierte (Stand 25. März, 16.45 Uhr). Es handelt sich um 29 Männer und 32 Frauen. Die Erkrankungsfälle verteilen sich auf folgende Gemeinden: Albbruck, Bad Säckingen, Bernau, Bonndorf, Dogern, Eggingen, Grafenhausen, Herrischried, Höchenschwand, Jestetten, Küssaberg, Klettgau, Lauchringen, Laufenburg, Murg, Rickenbach, St.Blasien, Stühlingen, Ühlingen-Birkenhof, Waldshut-Tiengen, Wehr, Weilheim und Wutöschingen.

Wehr: Die Volksbank Rhein-Wehra, die am Montag ihre Filiale in Wehr geschlossen hatte, öffnet sie wieder. Das teilte jetzt die Geschäftsführung in Bad Säckingen mit. Die Wehrer Geschäftsstelle wird demnach ab Donnerstag, den 26. März 2020, wieder zu den üblichen Geschäftszeiten geöffnet sein.

Kanton Aargau: Der Kanton Aargau meldet Stand 25. März, 15 Uhr, 319 bestätigte Covid-19-Infektionen, das sind 53 mehr als am Vortag. 16 Patienten befinden sich im Krankenhaus, fünf von ihnen werden intensivmedizinisch betreut und künstlich beatmet. Bisher seien zwei Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben, beide waren älter als 85 Jahre.

Der Kanton berichtet außerdem von einer weiteren Corona-Infektion eines Politikers: Nachdem Regierungsrat Urs Hofmann, Vorsteher des Departements Volkswirtschaft und Inneres, zu Wochenbeginn positiv auf das Coronavirus getestet wurde, sei am Dienstag nun auch Landammann Markus Dieth, Vorsteher des Departements Finanzen und Ressourcen, positiv getestet worden. Er befinde sich zuhause in Selbstisolation. Positiv getestet wurde am Dienstag ebenfalls Regierungssprecher Peter Buri. Beiden gehe es gesundheitlich den Umständen
entsprechend gut. Die Regierungstätigkeit soll auf digitalem Weg aufrechterhalten werden.

Kanton Basel-Stadt: 466 Corona-Infektionen und drei weitere Todesfälle, lautet die Meldung des Gesundheitsdepartements Basel-Stadt am Mittwoch, 25. März 2020, 10 Uhr. Dies ist eine Steigerung um 52 Infektionen im Vergleich zum Vortag vor. Gestiegen ist die Zahl der Todesfälle. Bei allen Verstorbenen handelt es sich nach Angaben des Gesundheitsdepartements um Personen aus der Risikogruppe: älter als 65 und mit Vorerkrankungen. Verstorben sind ein 66-jähriger und ein 73-jähriger Patient sowie eine 100-jährige Patientin. Aktuell werden 58 erkrankte Baslerinnen und Basler aufgrund einer Infektion mit Covid-19 im Krankenhaus behandelt.

Die gute Nachricht aus Basel-Stadt: 128 Personen der 466 positiv Getesteten und somit über ein Viertel der mit Covid-19-Infizierten sind wieder genesen.

Im Kanton Schaffhausen gibt es aktuell (Stand 25.März 2020, 8 Uhr) 34 bestätige Coronavirus-Infektionen.

Corona-Krise aus Sicht der Sparkasse Hochrhein: Heinz Rombach, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hochrhein, sagt den von der Corona-Krise betroffenen Unternehmen rasche Hilfe zu. Er spricht darüber, wie das Kreditinstitut die Folgen für die heimische Wirtschaft einschätzt und was Kunden jetzt beachten müssen.

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Alle Recyclinghöfe geschlossen: Nachdem im Landkreis Waldshut schon seit 21. März die Recyclinghöfe geschlossen sind, hat nun auch der Landkreis Lörrach die Abgabestellen geschlossen. Im Kreis Waldshut bleiben die dezentralen Grünschnittannahmestellen weiterhin geöffnet. Und neu: Ausschließlich für Grünabfälle ist die GAK Kadelburg-Ettikon ab sofort wieder geöffnet.

Kammern bearbeiten Soforthilfe-Anträge: Die Soforthilfe für Unternehmer ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten. Es handelt sich um eine einmalige Soforthilfe, die, wenn keine unzutreffenden Angaben gemacht wurden, nicht zurückgezahlt werden muss. Antragsberechtigt sind gewerbliche Unternehmen, Sozialunternehmen und Angehörige der Freien Berufe, die sich unmittelbar infolge der Corona-Pandemie in einer existenzbedrohenden wirtschaftlichen Lage befinden und massive Umsatzeinbrüche und Liquiditätsengpässe erleiden.
Die Antragsformulare werden beim Wirtschaftsministerium online in einem ersten Schritt abrufbar sein. Als zweiter Schritt erfolgt die Einreichung der Anträge dann über einen Upload auf der Internetseite der Kammerorganisation www.bw-soforthilfe.de (ab Mittwochabend). Diese werden dann an die zuständige Kammer zur Bearbeitung weitergeleitet.

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Klare Regeln, aber offene Fragen: Die Grenzen sind geschlossen oder streng überwacht. Doch wer darf rüber und wer nicht? Was kann jeder dazu beitragen, dass der Grenzübertritt flott gelingt? Wie ist die Situation am Hochrhein? Wir klären die wichtigsten Fragen rund um den Grenzübertritt.

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Dienstag, 24. März 2020

Kliniken treffen Vorkehrungen: Was passiert, wenn plötzlich sehr viele Corona-Patienten intensiv-medizinisch betreut werden müssen? Auf diese Extremsituation bereiten sich die Krankenhäuser in ganz Deutschland vor. Über die Vorbereitungen informiert das Klinische Ethik-Komitee der Kliniken des Landkreises Lörrach. Die Lörracher Mediziner beziehen klar Stellung: „Jedes Menschenleben ist gleich viel wert!“

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Starker Anstieg der Fallzahlen in Lörrach: Im Landkreis Lörrach stieg die Zahl der positiven Fälle um 20 auf 137 (Stand: Dienstag, 24. März, 16.30 Uhr). Auf 10.000 Einwohner kommen somit im Landkreis Waldshut 3,9 Fälle und im Landkreis Lörrach 6,0. Zum Vergleich die Schweizer Nachbarkantone: Aargau: 3,6 Fälle pro 10.000 Einwohner; Baselland: 10,7; Basel-Stadt: 20,7)

Bild: Obermeyer, Justus

Sieben neue Fälle im Landkreis Waldshut: Im Landkreis Waldshut sind derzeit 60 getestete und gemeldete Covid-19-Infizierte gemeldet (Stand Dienstag 24.3.2020, 16.30 Uhr). 28 Personen sind männlich und 32 weiblich. Die Erkrankungsfälle verteilen sich auf folgende Gemeinden: Albbruck, Bad Säckingen, Bernau, Bonndorf, Dogern, Eggingen, Grafenhausen, Herrischried, Höchenschwand, Jestetten, Küssaberg, Klettgau, Lauchringen, Laufenburg, Murg, Rickenbach, St.Blasien, Stühlingen, Ühlingen-Birkendorf, Waldshut-Tiengen, Wehr, Weilheim und Wutöschungen.

Virus trifft auch die Aargauer Kantonsregierung: Wie die Kantonsregierung in Aarau berichtet, wurde ein Regierungsrat am Montag positiv getestet. Es ist nicht der erste Corona-Fall in der Exekutive des Kantons.

Das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt meldet mit Stand Dienstag, 24. März 2020, 9 Uhr, insgesamt 414 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt.

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Basel steht still: Beeindruckende Luftaufnahmen zeigen Basel am 19. März zur Mittagszeit während der Corona-Krise – praktisch menschenleer.

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Montag, 23. März 2020: Säckinger Spital ist keine Corona-Option

Reaktivierung des Bad Säckinger Spitals? Allenthalben wird der Gedanke diskutiert, ob eine Wieder-Inbetriebnahme des Spitals Bad Säckingen zur Aufnahme von Corona-Patienten möglich wäre. Doch ein Experte winkt ab: Hier erfahren Sie, wie Peter Mast, derzeitiger Herr des Hauses, die Sache sieht und warum.

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Reha-Kliniken bereiten sich vor: Wenn sich die Corona-Krise zuspitzt, könnten die Krankenhäuser überlastet sein. Dafür gibt es einen Notfallplan: Kur- und Rehakliniken im Landkreis Waldshut sollen Akutpatienten aus den Spitälern übernehmen. Auch Reha-Einrichtungen in Bad Säckingen bereiten sich darauf vor.

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Bürgermeisterwahl ist abgesagt: Das Coronavirus wirbelt auch die Kommunalpolitik durcheinander. So wurde die für 10. Mai geplante Bürgermeisterwahl in Bonndorf abgesagt, teilte am Montagabend die Stadtverwaltung mit. In Zeiten des Kontaktverbotes sei es schwer vorstellbar, eine Bürgermeisterwahl zu organisieren, beziehungsweise Wahlkampf zu betreiben. Der amtierende Bürgermeister Michael Scharf hat angekündigt, seinen Antrag auf vorzeitigen Ruhestand zurückzuziehen. „Die Politik und Gesellschaft fordert uns auf, Solidarität zu zeigen und zusammenzustehen. Dem will und kann ich mich nicht widersetzen“, so Scharf.

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Kontrollen in der Region: Die Polizei hat am zurückliegenden Wochenende im Landkreis Waldshut verstärkt die Einhaltung des aufgrund der Corona-Krise von Bund und Ländern beschlossenen Kontaktverbots kontrolliert. Zu der genauen Zahl der Beamten machte das Polizeipräsidium Freiburg am Montag „aus einsatztaktischen Gründen“ keine Angaben. Die meisten Einsätze fallen laut Polizeisprecher Mathias Albicker in die Kategorie „jugendlicher Leichtsinn“. So musste die Polizei zwischen Freitag und Sonntag weit mehr als 20 Mal ausrücken, weil sich überwiegend Jugendliche in der Öffentlichkeit versammelten und nicht an die Kontaktbeschränkungen von maximal drei, beziehungsweise inzwischen zwei, Personen hielten. Ausrücken musste die Polizei außerdem, weil sich vereinzelte Geschäftsinhaber und Gastwirte nicht an das Öffnungsverbot gehalten hatten.

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Kreis Waldshut: Im Vergleich zum Wochenende (Stand Sonntag, 22. März, 36 Fälle) ist auch am Montag die Zahl der Menschen, die mit dem Covid-19-Virus infiziert sind, im Landkreis Waldshut gestiegen. Bis Montag, 23. März, 18 Uhr, wurden dem Gesundheitsamt des Landkreises 53 Coronavirus-Fälle gemeldet. Bis 14 Uhr waren 21 Männer und 25 Frauen registriert. Bei 370 Personen war der Covid-19-Test negativ. Da die Kapazitäten der Labore, die im 24-Stunden-Betrieb arbeiten, begrenzt sind, würden laut Landratsamt die Tests vor allem dazu benötigt, um Risikopersonen zu testen und entsprechend behandeln zu können. „Das Gesundheitsamt testet aktuell all jene Personen, die einen relevanten Kontakt zu einem positiv getesteten Covid-19-Erkrankten hatten und zugleich an einer Grunderkrankung leiden oder aber in einer häuslichen Gemeinschaft mit einer schwerkranken Person leben“, teilt das Landratsamt mit.

Kreis Lörrach: Stand Montag, 23. März, 16.45 Uhr, gibt es im Landkreis Lörrach insgesamt 117 bestätigte Fälle einer Ansteckung mit dem Coronavirus. Insgesamt sind dem Gesundheitsamt mittlerweile über 1350 negative Befunde mitgeteilt worden. Im Krankenhaus werden derzeit noch zehn Patienten behandelt, teilt das Landratsamt mit.

Kanton Aargau: Im Kanton Aargau liegen zurzeit 241 bestätigte Covid-19-Fälle vor (72 mehr als Freitag). Wie der Kanton mitteilt, befinden sich zehn Personen derzeit im Krankenhaus, davon werden drei Patienten auf Intensivstationen behandelt, wovon zwei künstlich beatmet werden müssen.

Kanton Basel-Stadt: Das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt meldet mit Stand Montag, 23. März, 10 Uhr, insgesamt 376 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt. Dies sind 18 mehr als am Vortag. Der Kanton Basel-Stadt verzeichnet unverändert fünf Todesfälle. 78 Personen sind genesen. 56 erkrankte Baslerinnen und Basler sind aktuell aufgrund einer Infektion mit Covid-19 im Krankenhaus.

Corona-Abstriche: Alle Antworten zu den Vorgaben im Kreis Waldshut:

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Solidarität: Zahlreiche Musiker haben am Sonntag zu ihren Instrumenten gegriffen und gemeinsam mit Tausenden bundesweit „Ode an die Freude gespielt. Sogar auf dem Rücken eines Pferdes griff eine Musikerin im Wutachtal zu ihrer Klarinette.

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Sorge um die Existenz: Der Tourismus ist das wirtschaftliche Herz des heilklimatischen Kur- und Ferienortes Todtmoos. Das Hotel Schwarzwaldgasthof „Rößle“ im Ortsteil Strick ist normalerweise zu 40 Prozent alleine mit Tagungen von Firmen ausgelastet. Schweizer Gäste sind am Tagesgeschäft und im Hotelbetrieb zu 45 Prozent beteiligt. Hotelier Thomas Maier spricht durch hohe Umsatzeinbußen von Existenzbedrohung.

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Stau am Grenzübergang: Die verschärften Grenzkontrollen führen derzeit zu langen Staus am Grenzübergang Waldshut. Jetzt gibt es Überlegungen, den Güterverkehr vom Pendlerverkehr zu trennen. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Felix Schreiner hat nun die Idee eingebracht, den Lastwagen-Verkehr bereits am Autobahnkreuz Bad Dürrheim abzufangen.

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Unterstützung durch die Stadt: Von einem „Desaster“ für die ortsansässigen Unternehmen spricht Waldshut-Tiengens Oberbürgermeister Philipp Frank. Er schreibt alle Unternehmen an und sagte Hilfestellung durch sie Verwaltung zu. Er selbst stehe in regelmäßigem Austausch mit Gewerbevereinen, Banken und Unternehmen. Sein Rat: Alle möglichen Unterstützungsleistungen parallel in Anspruch nehmen.

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Einhaltung der Corona-Regeln in Waldshut-Tiengen: Die Vollzugskräfte des Waldshut-Tiengener Ordnungsamts überwachen derzeit verstärkt im Stadtgebiet die Einhaltung der neuen Corona-Verordnungen wie die Kontakt-Begrenzungen und die Ladenschließungen. Welche erste Bilanz sie ziehen und wie sich die Mitarbeiter selbst vor Ansteckung schützen, erläutert Ordnungsamtsleiter Ralph Albrecht:

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Sonntag, 22. März 2020: Zahl der Coronafälle im Landkreis Waldshut jetzt auf 36

Coronafälle im Landkreis Lörrach (Stand 17 Uhr): Das das Gesundheitsamt Lörrach wartet noch auf einen Großteil der Resultate vom Wochenende. Es stehen zum jetzigen Zeitpunkt noch nahezu einhundert Testergebnisse aus. Damit bleibt es heute zwar bei lediglich vier bestätigten neuen Infektionen (insgesamt 99 Fälle), das Gesundheitsamt erwartet bei den noch ausstehenden Testergebnissen jedoch zahlreiche weitere Fälle. Im Krankenhaus werden weiterhin 13 Patienten behandelt. Der Zustand ist bei allen stabil. Dafür konnten drei weitere Personen aus der Quarantäne gesund entlassen werden. Die Zahl der geheilten Menschen erhöht sich damit auf acht.

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Coronafälle im Kreis Waldshut (Stand 14 Uhr): Die Fallzahlen von bestätigten Coronainfizierten sind auch am Wochenende im Kreis Waldshut gestiegen. Am Sonntag, 14 Uhr, meldet das Gesundheitsamt des Landkreises 36 bestätigte Covid-19-Infizierte. Das sind vier mehr als gestern. Laut Mitteilung des Landratsamtes sind sie im Alter zwischen 18 und 85 Jahren und kommen aus 16 verschiedenen Gemeinden im Landkreis. Die Kapazität der Labore sei nach wie vor voll ausgeschöpft. An diesem Wochenende kam laut Landratsamt erschwerend hinzu, dass in einem Labor eine wichtige Maschine ausgefallen ist, so dass das Labor statt der üblichen 1000 Tests nur 300 Tests durchführen konnte. Positiv getestete Personen werden umgehend vom Gesundheitsamt informiert, so die Mitteilung.

Tagespflege-Einrichtungen müssen schließen: Aufgrund einer Anordnung müssen die Tagespflege-Einrichtungen im Land schließen. Das betrifft auch die Tagespflege der Sozialstation Klettgau-Rheintal. Allerdings wurde eine Notbetreuung eingerichtet.

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Polizeieinsätze am Hochrhein: Die Polizei ist im gesamten Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Freiburg weiterhin mit erhöhter Präsenz im Einsatz, um die Einhaltung der Corona-Verordnung zu gewährleisten. Zwischen Samstagmorgen und Sonntagmorgen kam es zu mehreren Einsätzen in diesem Bereich, teilte die Polizei jetzt mit. Im Bereich Rheinfelden war Polizei eine im Internet angekündigte Corona-Party mitgeteilt worden. Der betroffene Bereich sei verstärkt von Streifen kontrolliert, ein gesteigertes Personenaufkommen nicht festgestellt worden. Im Landkreis Waldshut seien der Polizei zwei angebliche Corona-Partys gemeldet worden. Beim Eintreffen der Streifen waren die Feiernden laut Polizeimitteilung nicht mehr anzutreffen. In einem weiteren Fall im Landkreis Waldshut habe die Polizei eine private Feier mit mehreren Personen aufgelöst.

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Volksbank schließt Filiale in Wehr: Die Volksbank Rhein-Wehra wird ihre Filiale in Wehr ab morgen fürs erste geschlossen halten. Laut Mitteilung der Geschäftsleitung gebe es zwar keinen Coronafall, allerdings sei ein Mitarbeiter mit einem Coronainfizierten in Kontakt gewesen. Als Vorsorgemaßnahme habe sich sich die Geschäftsleitung der Volksbank Rhein-Wehra zu dem Schritt entschlossen. Falls die Testergebnisse negativ sind, werde die Geschäftsstelle wieder geöffnet. Weiter teilt die Volksbank mit, dass sowohl die Hauptstelle in Bad Säckingen wie auch die Filialen in Bernau, Dogern, Laufenburg, Rickenbach sowie Rheinfelden geöffnet bleiben. Sicherheitsmaßnahmen seien getroffen.

Basel nimmt Infizierte aus dem Elsass auf: Die drei Kantone Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Jura übernehmen je zwei schwerst am Coronavirus Covid-19 erkrankte Patienten aus dem Elsass im Sinne humanitärer Tradition und freundnachbarschaftlicher Nothilfe. Die Verlegungen sind in Vorbereitung. Das berichten die Kantone jetzt in einer Pressemitteilung.

Aktuelle Fallzahlen aus Basel: Mit Stand Sonntag, 22. März 2020, 10.30 Uhr, liegen insgesamt 358 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt vor. Dies sind 59 mehr als am Vortag. Der Kanton Basel-Stadt verzeichnet unverändert fünf Todesfälle. 73 Personen sind genesen. 50 erkrankte Baslerinnen und Basler sind aktuell aufgrund einer Infektion mit Covid-19 (Coronavirus) im Krankenhaus. Im Kanton Basel-Stadt werden nebst den Tests der Kantonsbewohner auch Tests von Verdachtsfällen aus anderen Schweizer Kantonen und dem grenznahen Ausland durchgeführt. Bisher sind die Tests von 623 Personen positiv ausgefallen (inklusive der 358 Basler Fälle).

Hohentengen: In zahlreichen Städten und Gemeinden am Hochrhein haben sich mittlerweile Initiativen gegründet, die bedürftigen Menschen ihre Unterstützung anbieten. So auch in Hohentengen. Die Nachbarschaftshilfe Hohentengen hat die Bürger aufgerufen, andere beim Einkaufen, Gassi gehen oder Medikamente abholen zu unterstützen. Rund 50 Personen sind dem Aufruf gefolgt, jetzt hoffen die Initiatoren, dass diese Hilfe auch angenommen wird.

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Samstag, 21. März 2020: 32 Fälle im Kreis Waldshut, 95 im Kreis Lörrach

Kreis Waldshut: Einen Anstieg der Covid-19-Erkrankungen hat der Landkreis Waldshut zu verzeichnen: Von 28 am Freitag auf 32 ist die Zahl der Erkrankten angestiegen (Stand 14 Uhr), teilt das Landratsamt mit. Bei den Erkrankten handelt es sich um 20 Frauen und 12 Männer. Bisher sind in 18 Gemeinden des Kreises Erkrankungsfälle aufgetreten.

Kreis Lörrach: Stand 17 Uhr hat sich die Zahl der bestätigten Covid-19-Infektionen seit dem Vortag um 14 erhöht, teilt das Landratsamt mit. Damit gibt es nun 95 bestätigte Fälle im Landkreis Lörrach. Im Krankenhaus werden laut Landratsamt derzeit 13 Patienten behandelt. Der Zustand ist bei allen stabil. Mittlerweile hätte eine weitere Person aus der Quarantäne gesund entlassen werden können. Damit sind nun insgesamt fünf Menschen im Landkreis wieder geheilt.

Schweiz: Das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt meldet mit Stand 10 Uhr insgesamt 299 positive Fälle (27 mehr als am Vortag) von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt sowie einen weiteren Todesfall, womit sich die Zahl der Todesfälle auf fünf erhöht. 57 Personen sind genesen. 46 erkrankte Baslerinnen und Basler sind aktuell aufgrund einer Infektion mit Covid-19 (Coronavirus) im Krankenhaus. Im Kanton Basel-Stadt werden laut Gesundheitsdepartement auch Tests von Verdachtsfällen aus anderen Schweizer Kantonen und dem grenznahen Ausland durchgeführt. Bisher sind die Tests von 541 Personen positiv ausgefallen (inklusive der 299 Basler Fälle).

Freitag, 20. März 2020: Erster Todesfall aus dem Kreis Waldshut

Kreis Waldshut: Der aus dem Landkreis Waldshut stammende ältere Patient, der sich außerhalb des Landkreises angesteckt hatte und dort in einem Klinikum lag, ist verstorben. Darüber sei der Landreis vom Sozialministerium Baden-Württemberg am Freitag informiert worden. Bis Freitag, 14.30 Uhr, wurden vom Gesundheitsamt des Landkreises Waldshut 28 positiv auf den Coronavirus getestete Personen gemeldet. Im Vergleich zum Vortag ist die Zahl der Infizierten von 20 auf 28 gestiegen. Es handele sich bei den Erkrankten um 21 Frauen und 7 Männer aus 15 verschiedenen Gemeinden im Landkreis. Mehr als 300 Personen seien bislang negativ getestet worden. In etwa 70 Fällen der Abstriche sei eine Influenza-Erkrankung (Grippe) festgestellt worden.

Kreis Lörrach: Im Landkreis Lörrach hat sich Stand Freitag, 16.15 Uhr, die Zahl der bestätigten Covid-19-Infektionen um weitere 18 erhöht. Damit gibt es nun 81 bestätigte Fälle im Landkreis Lörrach. Bei den Abstrichen von rund 990 Personen waren die Ergebnisse negativ ausgefallen. Mittlerweile müssen zehn Corona-Patienten im Krankenhaus behandelt werden.

Vorbereitungen im Kreis Waldshut: Schnellstmöglich sollen ambulante Behandlungszentren (Fieberambulanzen) eingerichtet werden, so das Landratsamt. Darüber hinaus sei die Schaffung von Quarantänezentren und Behandlungsmöglichkeiten im gesamten Kreisgebiet in Vorbereitung. Im Spital Hochrhein in Waldshut habe es noch keinen Corona-Fall gegeben so Dr. Stefan Kortüm, Chefarzt der Zentralen Notaufnahme. In der Klinik werde (Stand Freitag) noch kein Corona-Patient behandelt. Alle im Kreis Covid-19 erkrankten Patienten seien in häuslicher Quarantäne.
Die Möglichkeiten Corona-Abstriche durchzuführen, seien aufgrund der Auslastung der Labore begrenzt. Sabine Schimkat, Leiterin des Dezernats 4, zu dem auch das Gesundheitsamt gehört, sprach von einem „pragmatischen und handhabbaren“ Umgang mit den Abstrichen.

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Kliniken des Landkreises Lörrach schlagen Alarm: „Wir befinden uns in einer sehr dramatischen Lage“, sagte Bernhard Hoch, medizinischer Geschäftsführer am Freitag. Einzelne Mitarbeiter, auch in Schlüsselpositionen, würden krankheitsbedingt ausfallen. Vier Klinikmitarbeiter seien an Corona erkrankt.

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