Die 551. Waldshuter Chilbi ist mit dem traditionellen Feuerwerk zu Ende gegangen. Nach einem guten Start und einem wetterbedingten Zwischentief bescherten Tausende von Besuchern der Chilbi, ihrem Festplatz und seinem Dörfle einen ordentlichen, bunten und knallenden Abschluss.

Das diesjährige Chilbi-Feuerwerk wurde vom Sippo-Sportplatz aus gezündet. Teilweise verdeckten hochstehende Bäume die bunten Explosionen.
Das diesjährige Chilbi-Feuerwerk wurde vom Sippo-Sportplatz aus gezündet. Teilweise verdeckten hochstehende Bäume die bunten Explosionen. | Bild: Peter Rosa

Die Organisatoren sind „grundsätzlich sehr zufrieden“, resümiert Florian Schwald, Sprecher des Chilbi-Organisationskomitees, das diesjährige Heimatfest. Trotz, aber gerade auch dank vieler neuer Köpfe habe man alles, was zuvor geplant wurde, auch umsetzen können. Der Heimatabend sei „sensationell“ gewesen, so Schwald. Die vollbesetzten Zuschauerränge ließen sich auch durch etwas Regen nicht die Freude am Theaterstück „Aufbruch in die Moderne“ verhageln.

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Beim Umzug habe es aber schon mehr Zuschauer gegeben. Dennoch ist Schwald mit dem „gutem Verlauf“ des Umzugs – trotz Brückensperrung – zufrieden. Dafür wurde die romantische Sommernacht mit Illumination in der Kaiserstraße gut angenommen. Auch die Wunschkonzerte erfüllten stimmungs- und einnahmentechnisch die Erwartungen. Beim Konzert der Stadtmusik sind rund 12 000 Euro und bei dem der Florianer 10 000 Euro zusammengekommen.

Der letzte Abend der Chilbi war sehr gut besucht. Tausende Besucher nutzten die Gelegenheit, um dich von den Fahrgeschäften durchschütteln zu lassen, beim Autoscooter auf Kollisionkurs zu gehen oder Blechdosen abzuräumen und die Leckereien des im Dörfle zu genießen.
Der letzte Abend der Chilbi war sehr gut besucht. Tausende Besucher nutzten die Gelegenheit, um dich von den Fahrgeschäften durchschütteln zu lassen, beim Autoscooter auf Kollisionkurs zu gehen oder Blechdosen abzuräumen und die Leckereien des im Dörfle zu genießen. | Bild: Peter Rosa

Angefangen hatte die Chilbi auf dem Festplatz mit der Bockbeatz-Party am Freitag sehr gut, berichtet Festwirt John Kurze. Am Samstag war es etwas ruhiger, da fehlten vor allem die auswärtigen Gäste des letztjährigen Jubiläums-Umzugs. Am verregneten Dienstag war „so gut wie nichts los“, dafür kam am späteren Abend der Badische Abend stimmungsmäßig noch in Gang.

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Der Mittwoch war laut Kurze stark und vor allem die letzten Stunden vor dem Feuerwerk waren sehr gut besucht. „Es war eine schöne, glückselige Chilbi“, resümiert Kurze. Man dürfe allerdings nicht mit dem großen Jubiläum 2018 vergleichen, so der Festwirt. Besonders freue er sich über den weitestgehend ruhigen und harmonischen, weil randale- und schlägereifreien Verlauf. Einen kleinen Schatten wirft lediglich der Raub eines Handys. Der Renner im Dörfle waren laut Kurze die Fleischspieße – eine Chilbi-Premiere.

Die Sicht der Schausteller

„Das Wetter hat uns in diesem Jahr mehr zu schaffen gemacht, als in den Vorjahren“, berichtet Hubert Faller, Sprecher der Schausteller. Insgesamt waren 21 Geschäfte vor Ort, durch eine Absage gab es am Eingang jedoch eine Lücke. „Wir kommen im Großen und Ganzen hoffentlich mit einem blauen Auge davon“, sagt Faller, der schon jetzt auf ein besseres kommendes Jahr hofft: „Wir sind zufrieden und schauen nach vorne.“

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