Die Festspiele des Theatervereins Zeitschleuse 2020 sind dem Coronavirus zum Opfer gefallen und wurden genau um ein Jahr verschoben. Dennoch gab es für Vorsitzende Corinna Vogt und ihre Mitglieder sowie das Näh-Team kein Ausruhen.

Das Nähteam mit der Vorsitzenden vor dem Vereinsheim in Riedern, das gleichzeitig ein schmuckes Theater mit 80 Plätzen wurde. Von links: Monika Noller, Claudia Kaiser, Friedel Kammler, Marianne Weber, Corinna Vogt, Dagmar Schuler und Carmen Schuler und Marielle Vogt in Kostümen.
Das Nähteam mit der Vorsitzenden vor dem Vereinsheim in Riedern, das gleichzeitig ein schmuckes Theater mit 80 Plätzen wurde. Von links: Monika Noller, Claudia Kaiser, Friedel Kammler, Edith Brogle , Marianne Weber, Corinna Vogt, Dagmar Schuler und Carmen Schuler und Marielle Vogt in Kostümen. | Bild: Ursula Ortlieb

Unzählige Dinge von Tribüne und Technik über Toilettenwagen bis Ticketverkauf mussten umorganisiert werden. Das Hygienekonzept nach den Corona-Regeln steht.

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Handwerklich versierte Mitglieder machten sich während der Kontaktsperre abwechselnd emsig beim Umbau des ehemaligen Ausstellungsgebäudes der Schreinerei Gromann zu schaffen. In vielen Arbeitsstunden verwandelten sie die Räume in ein großes Nähatelier mit Fundus-Kammern.

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Große Stoffballen stehen gut geordnet und leicht zu handhaben im Lager neben den Nähtischen. „Das hat Hubert Rombach aus Ühlingen gemacht, der bei fast allen Arbeiten mit Hand anlegte“, berichtet Vogt. Friedrich Werner als Elektriker im Ruhestand führte die Elektroarbeiten aus.

Jede Menge Stoff gibt es im Nähatelier des Theatervereins. Von links Friedel Kammler und Edith Brogle.
Jede Menge Stoff gibt es im Nähatelier des Theatervereins. Von links Friedel Kammler und Edith Brogle. | Bild: Ursula Ortlieb

Massive Ständer mit den (gespendeten) Stoffballen, mit denen die Näherinnen aus dem Vollen schöpfen können, stehen in der Nähwerkstatt.

Die obere Etage der ehemaligen Ausstellungsräume der Schreinerei Gromann wurde zum Nähatelier mit Stofflager und Funduskammer umgebaut. Von links: Marielle Vogt, Edith Brogle, Carmen Schuler, Corinna Vogt, Monika Noller, Marianne Weber, Claudia Kaiser, Dagmar Schuler und Friedel Kammler.
Die obere Etage der ehemaligen Ausstellungsräume der Schreinerei Gromann wurde zum Nähatelier mit Stofflager und Funduskammer umgebaut. Von links: Marielle Vogt, Edith Brogle, Carmen Schuler, Corinna Vogt, Monika Noller, Marianne Weber, Claudia Kaiser, Dagmar Schuler und Friedel Kammler. | Bild: Ursula Ortlieb

Im Fundus des Theatervereins hängen inzwischen 5000 Einzelteile katalogisiert und nach Themen geordnet. Vorhänge für die Vereinsräume liegen fertig bereit. Das darunter liegende Stockwerk des Vereinsheims wurde zum Theatersaal mit Foyer, Bühne und Zuschauerraum mit 80 Plätzen sowie Pausenraum für Schauspieler, Küche und Toilette umgebaut. Wertvolle Sachspenden wie Küchenmöbel, Geschirr, Stühle etc. halfen, die Vereinsräume zu einem schmucken Theater umzubauen, bei dem es an nichts fehlt.

Stolz auf Näh-Team

Besonders stolz ist die Vorsitzende auf das neue sechsköpfige Näh-Team. Friedel Kammler und Claudia Kaiser waren schon im Vorjahr dabei und fanden mit Dagmar Schuler, Monika Noller, Marianne Weber und Edith Brogle neue Mitstreiterinnen, die mit viel Freude fehlende Kostüme sowie Kinderkostüme für geplante Märchenaufführungen fertigen. Die Proben der Kinder haben bereits in kleinen Gruppen begonnen.

Wenn im Januar 2021 das Vereinsheim offiziell eingeweiht werden kann, soll es zu ersten Aufführungen kommen. Die Corona-Kontaktsperren sind inzwischen gelockert und die Erwachsenen dürfen wieder Proben im Klostergarten für „Zwischen den Welten 2021“ in einzelnen Gruppen aufnehmen. Es geht weiter und darauf freuen sich alle.

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