Das Chippen von Katzen und Hunden dient der eindeutigen Identifizierung eines Haustiers. Beim Bürgergespräch von Bürgermeister Tobias Gantert kam aus der Bevölkerung die Anregung, aufgefundene Katzen in der Tierarztpraxis Hoggenmüller abzugeben, wo mit einem Lesegerät gechippte Tiere identifiziert werden können. Wenn es oft vorkomme, dass Tiere aufgefunden werden, könne die Gemeinde auch ein eigenes Chip-Lesegerät anschaffen. Nach Auskunft von Bauhofleiter Stefan Gampp hatten die Bauhofmitarbeiter selten tote Katzen zu entsorgen. Wildtiere wie Eichhörnchen, Füchse, Igel und Dachse müssten öfter zum Kühlcontainer gebracht werden.

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Die ausgelesene Chip-Nummer unterliege strengen Datenschutzregeln und werde nach der Feststellung bei einer Bundeszentrale gemeldet, die die Tierbesitzer verständigt, wenn sie registriert ist. „Das klappt reibungslos“, berichtet Tierärztin Lioba Hoggenmüller. Das Chippen der Tiere sei ungefährlich und koste circa 30 Euro. Die Eintragung beim Haustierzentralregister Tasso ist für die Tierhalter kostenlos.

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Lioba Hoggenmüller feierte 2019 das 25-jährige Bestehen ihrer Praxis. Ihre gut eingerichtete Kleintierarztpraxis mit Operationszimmer, Röntgenraum, Behandlungs- und Besprechungsraum sowie Rezeption und Warteraum befindet sich im Ühlinger Gewerbegebiet. Auch die Großtierpraxis von Cornelia Fels ist im Haus untergebracht. Hoggenmüller informiert, dass das Chippen von Katzen und Hunden noch andere Vorteile bietet. „Es ist mit einer App möglich, Katzenklappe und Futterstelle so zu programmieren, dass nur eigene Katzen Zugang haben.“ Wichtig seien Impfungen gegen Viruserkrankungen der Katzen, da streunende Tiere oft Krankheiten übertragen.