In der Laufenburger Altstadt hat das China-Restaurant „Peking„ geschlossen. Das direkt an der Laufenbrücke zur Schweiz gelegene und deshalb viel von Gästen aus dem Nachbarland besuchte Lokal war 30 Jahre lang von Familie Weigang Xu betrieben worden.

Wie alle anderen Lokale hatte auch das „Peking„ Mitte März zu Beginn der Schutzmaßnahmen gegen die Corona-Pandemie schließen müssen. Darüber informierte die Betreiberfamlie über einen Aushang am Eingang des Restaurants. Anders als viele andere Gaststätten bot das „Peking„ aber auch nach Lockerung der Regeln keinen Straßenverkauf mehr an und öffnete auch nicht mehr, als dies wieder möglich war.

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Seit wenigen Tagen informiert Familie Xu auf der Homepage ihres Restaurants und per Aushang am Lokal darüber, dass das „Peking„ endgültig geschlossen ist. „Unser Pachtvertrag läuft Ende Juni aus. Es tut uns leid, dass wir uns nur auf diese Weise verabschieden können“, ist im Schaukasten zu lesen.

Das Gebäude an der Bahnhofstraße 2 ist im Besitz der Badischen Staatsbrauerei Rothaus. Neben den Gasträumen des ehemaligen „Peking„ beziehungsweise „Laufen“ umfasst es auch mehrere Wohnungen und ein 2005 bis 2018 von der Galerie „Kunst am Lauffen„ genutztes und seitdem leerstehendes Ladenlokal im Erdgeschoss.

Welche Pläne Rothaus mit der Immobilie hat, ob das Lokal neu verpachtet oder das gesamte Gebäude verkauft werden soll, ist nicht bekannt. „Aktuell laufen Überlegungen, was weiterhin mit dem Objekt geschehen soll. Darüber hinaus können wir leider keine weiteren Informationen geben“, antwortete Rothaus auf eine Frage unserer Zeitung.