Die Pfarrsekretärin Ingrid Stoll der evangelischen Pfarrgemeinde wurde am Sonntag nach mehr als 25 Jahren in den Ruhestand verabschiedet. Gleichzeitig wurde Judith Bladt als neue Pfarrsekretärin begrüßt. Während des Gottesdienstes gab es für beide Segensworte und sie wurden in einer Fürbitte bedacht. Nach der Liturgie gab es vor allem für Stoll Dankesreden. Dabei wurde bewusst, was sie alles geleistet hat.

Würdigung für Verdienste

Joachim Hohlfeld vom Kirchengemeinderat meinte: „Irgendwie sind mir die Superlative ausgegangen.“ Egal was gemacht werden musste, Stoll kannte sich aus, war immer zur Stelle, arbeitete gut mit dem Kirchengemeinderat zusammen. Dies wirkte sich auch auf Gemeindefeste gut aus, denn Stoll hatte ein gutes Organisationstalent und hinterließ damit „elefantöse Spuren“, so Hohlfeld. Gleichzeitig war Stoll ehrenamtlich mit an „vorderster Front“. Hohlfeld erinnerte auch daran, dass Stoll den Pfarrgarten durch den Kirchengemeinderat in Ordnung bringen ließ und die Mitglieder gleichzeitig gut mit Getränken versorgt habe.

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Pfarrer Detlev Jobst konnte einige Anekdoten erzählen. Auf sie war Verlass. Er sprach auch von einer ökumenischen Zusammenarbeit, da Stoll ja katholisch ist. Durch die andere Konfession wurden die ökumenischen Beziehungen eine gute Verbindung. Gleichzeitig hat sie oft viel länger gearbeitet, als nur zu den öffentlichen Bürozeiten. Jobs dankte dafür, dass Stoll „Mensch und Kirche gedient“ hat. Ein Dank ging durch Jobs auch an den Ehemann, der zur Stelle war, wenn etwas handwerklich gerichtet werden musste. Das Pfarrerehepaar Regine und Michael Born sind noch nicht so lange da, merkten aber auch schnell, was Stoll alles machte und bedankten sich.

Ein guter Zeitpunkt

Eine kurze Rede hielt Stoll selbst, die drei verschiedene Pfarrer während ihrer Tätigkeit mitbekommen hat. Als sie begann, waren ihre Kinder noch in der Schule, nun ist sie schon Oma. Sie belegte einen PC-Kurs für Neuerungen und hatte engagierte ehrenamtliche Mitarbeiter zur Seite. Die anderen beiden Pfarrer waren älter als sie, nun sind Regine und Michael Born jünger. „Ein guter Zeitpunkt aufzuhören“, so Stoll und weiter: „Wenn es am schönsten ist, soll man gehen.“ Ihre Nachfolgerin ist seit Mai die 33-jährige Judith Bladt, der das Angebot als zweifache Mutter entgegen kam. Ein Video über die neue Assistentin im Pfarrbüro gibt es übrigens Sim Internet (www.ekilauf.de/vorgestellt).