Mit zunehmender Dauer des Lockdowns fällt die Einhaltung der Corona-Beschränkungen immer schwerer. Die täglichen Neuinfektionen sinken zwar, sind aber auch in Baden-Württemberg noch weit von dem angedachten Inzidenzwert von 50 pro 100.000 Einwohner in der Woche entfernt. So dürften neben den Gaststätten und Geschäften auch die Schulen und Kindergärten über den 15. Februar hinaus geschlossen bleiben.

Beschränkungen treffen Kinder sehr

Von dieser Situation betroffen sind nicht nur die Eltern, sondern auch Kinder. So beschäftigt das Thema Corona auch die Vorschülerin Eliana Maier (5) aus Waldshut schon eine ganze Weile. Zusammen mit ihrer Schwester Anneli (3) und dem Brüderchen Noah (11 Monate) erlebt sie die Beschränkungen der Pandemie täglich.

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So durfte sie bereits ihren 5. Geburtstag nicht richtig feiern, auch der im April anstehende 6. Geburtstag dürfte wieder ein Corona-Geburtstag mit Einschränkungen werden. Das Mädchen konnte plötzlich keine Freunde mehr treffen und nicht mehr ins Schwimmbad gehen. Auch der Besuch des Kindergartens ist seit Längerem nicht mehr möglich.

Besuche bei der Oma als Abwechslung

Als einzige Abwechslung bleiben Eliana die Besuche bei den Großeltern. „Das alles beschäftigt Eliana sehr“, erzählt ihre Mutter Carola. Da die Mutter immer wieder versprach, dass sich das alles ändere, wenn Corona vorbei sei, nutzte Eliana kürzlich den Besuch bei den Großeltern im Waldshut-Tiengener Ortsteil Schmitzingen, um eine „Corona-Abwehrmaschine“ zu entwickeln.

So funktioniert die Corona-Abwehrmaschine

Eliana stellte sich dazu folgendes vor: Das Coronavirus fliegt gegen den Kopf des Männchens, prallt von dort ab und landet in dem Löffel (Mitte des Wagens). Anschließend holt sie das Virus heraus und sperrt es in das Glas und verschließt es. Da das Virus im Glas keine Luft bekommt, muss es ersticken.

So funktioniert die Corona-Abwehrmaschine: Das Coronavirus fliegt gegen den Kopf des Männchens, prallt von dort ab und landet in dem Löffel. Anschließend holt sie das Virus heraus und sperrt es in das Glas und verschließt es.
So funktioniert die Corona-Abwehrmaschine: Das Coronavirus fliegt gegen den Kopf des Männchens, prallt von dort ab und landet in dem Löffel. Anschließend holt sie das Virus heraus und sperrt es in das Glas und verschließt es. | Bild: Rita Maier

Großmutter Rita Maier aus Schmitzingen, Erzieherin in der Kindertagesstätte in Höchenschwand, ist begeistert von ihrer Enkelin. „Eliana ist sehr kreativ und entwickelt immer wieder kleine Kunstwerke. Diese Maschine ist für ihr Alter sehr durchdacht“, lobt sie.

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