Der ausgebrannte Opel Insignia des 67-jährige Gino Bornhauser aus der Schweizer Grenzgemeinde Eglisau war am 24. April 2016 auf einem Feldweg bei Lottstetten-Nack gefunden worden. Später veröffentlichte die Polizei einen Video-Mitschnitt, auf dem Gino Bornhauser auf einem Parkplatz in CH-Rafz in einer Auseinandersetzung mit einem jungen Mann zu sehen war. Am 31. Mai 2016 war ein 33-jähriger Mann in seiner Wohnung in Rafz verhaftet worden. In unmittelbarer Nachbarschaft hatte bis 2013 auch Gino Bornhauser vor seinem Umzug nach Eglisau gewohnt. Der 33-jährige Tatverdächtige hatte die Tötung gestanden, erinnerte sich aber nicht mehr, wo er die Leiche abgelegt hat.

Die Suche nach dem Vermissten Gino Bornhauser aus Eglisau wurde eingestellt. Ein 33- jähriger Brasilianer aus Rafz hat inzwischen die Tötung gestanden, weiss jedoch nicht mehr, wo er den Leichnam abgelegt hat. Bild: Güntert
Die Suche nach dem Vermissten Gino Bornhauser aus Eglisau wurde eingestellt. Ein 33- jähriger Brasilianer aus Rafz hat inzwischen die Tötung gestanden, weiss jedoch nicht mehr, wo er den Leichnam abgelegt hat. Bild: Güntert

Trotz intensiver Suche auf deutschem und Schweizer Gebiet, bei der auch Hubschrauber, Seepolizei und Leichensuchhunde im Einsatz waren, hatte die Leiche von Gino Bornhauser nicht gefunden werden können. Der geständige Täter beging in der Untersuchungshaft Suizid.

Knochen des Mordopfers waren von einem Waldeigentümer bei Forstarbeiten gefunden worden. Die Polizei geht aber nicht davon aus, dass die Leiche ursprünglich an dieser Stelle abgelegt worden ist, sondern die Knochen von Wildtieren dort zurück gelassen worden sind. Die Identifizierung sei jetzt zweifelsfrei anhand eines DNA-Abgleiches erfolgt, so die Staatsanwaltschaft in einer Pressemitteilung.