Verspätungen und Zugausfälle sorgen auf der Hochrheinstrecke auch ohne Warnstreiks für Unmut bei den Reisenden. Das Verkehrsministerium ist aber überzeugt, dass entscheidende Verbesserungen erst mit einem Ausbau und mit der Elektrifizierung dieser Strecke kommen werden, heißt es in einer Mitteilung.

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"Die jüngste Kritik, das Land kümmere sich nicht um die Zustände und sei in Sachen Elektrifizierung nicht aktiv, weisen wir jedoch mit Nachdruck zurück." Schon im Januar 2013 sei mit der Basler Erklärung ein wichtiger Meilenstein erreicht worden. Aufgrund des Fluglärmstreits zwischen Deutschland und der Schweiz seien weitere Fortschritte allerdings ausgeblieben, so das Verkehrsministerium.

"Bundestagsabgeordnete haben sich nicht genug eingesetzt"

"Leider ist es auch nicht gelungen, die Elektrifizierung der Hochrheinbahn im Bundesverkehrswegeplan (BVWP) zu verankern", heißt es in der Mitteilung weiter. Allerdings habe es auch am „entschlossenen Einsatz der Bundestagsabgeordneten aus der Region“ gemangelt, „die jetzt dem Land mangelndes Engagement vorwerfen“

Der BVWP sei nun einmal Aufgabe des Bundes und er wurde im Bundestag mit den Stimmen der Union und der SPD verabschiedet. Immerhin sei nach langen Verhandlungen zwischenzeitlich die Finanzierung geklärt: Eine entsprechende Vereinbarung sei vor über einem Jahr unterzeichnet worden. Die beteiligten Partner treffen sich regelmäßig.

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