Die Deutsche Bahn rechnet damit, dass das Planfeststellungsverfahren für die Elektrifizierung und den Infrastrukturausbau der Hochrheinstrecke Ende 2020 beginnen kann. Das hat der Konzern dem Bundestagsabgeordneten Felix Schreiner (CDU) mitgeteilt.

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„Das Projekt kommt voran. Nach Jahren der politischen und auch fachlichen Vorarbeiten rückt das Planfeststellungsverfahren in Sichtweite“, schreibt Felix Schreiner in einer Pressemitteilung. Der Verkehrspolitiker bekräftigte unterdessen seine Forderung nach schnellen Planungsfortschritten. „Mir ist natürlich bewusst, dass der gestiegene Projektumfang auch weitere Planungsarbeit erforderlich macht. Unser aller Ziel muss es aber bleiben, dass wir die Verfahrensschritte rasch durchlaufen. Der Bund investiert in den nächsten Jahren verstärkt in den Schienenverkehr. Das sollten wir nutzen“, so Schreiner. Die Bahn rechnet beim Planfeststellungsverfahren mit einer Dauer von 30 Monaten.

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Felix Schreiner hatte sich bei der Bahn auch über die Fortschritte in der Entwurfs- und Genehmigungsplanung informiert. Derzeit läuft demnach das europaweite Ausschreibungsverfahren für die Entwurfs- und Genehmigungsplanung. Nach Auskunft der Bahn ist die Vergabe für August vorgesehen. Die Landkreise Waldshut und Lörrach hatten sich zu Jahresbeginn mit dem Land Baden-Württemberg, dem Kanton Basel-Stadt und der Bahn darauf verständigt, dass die Elektrifizierung der Hochrheinbahn mit einem umfassenden Ausbau von Bahnhöfen und Ausweichmöglichkeiten einhergehen soll.

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„Die Ankündigung der Deutschen Bahn, das Planfeststellungsverfahren im kommenden Jahr einzuleiten, ist eine sehr gute Nachricht für unsere Hochrheinregion“, schreibt die CDU-Landtagsabgeordnete Sabine Hartmann-Müller in einer Stellungnahme. Dennoch gelte es, das Tempo bei der Realisierung weiter hochzuhalten. „Möglicherweise kann das geplante Schieneninvestitionsprogramm des Bundes einen weiteren Schub geben“, schreibt Hartmann-Müller weiter in ihrer Stellungnahme.

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