Das auf den 19. März 2020 im Basler St. Jakob-Park angesetzte Europa League-Achtelfinale zwischen dem FC Basel 1893 und Eintracht Frankfurt wird nicht stattfinden, das teilt das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt mit.

Die Gründe: „Die Kantonspolizei Basel-Stadt hat nach Rücksprache mit dem Kantonalen Krisenstab entschieden, dieses Fußballspiel nicht zu bewilligen – dies mit Blick auf den Gesundheitsschutz der Bevölkerung und vor dem Hintergrund der behördlichen Maßnahmen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, sowie die Arbeitslast der Sanitätswesens Basel.“

Die Gefahr: Selbst bei einem sogenannten „Geisterspiel„ sei davon auszugehen, dass mehrere hundert Fans des Gastclubs nach Basel reisen und sich während des Spiels vor dem Stadion versammeln würden, heißt es in der Mitteilung. „Die mit dem bundesrätlichen Verbot von Veranstaltungen mit über tausend Personen verbundene Absicht würde in diesem Fall unterlaufen, was aus einer präventiven Sicht derzeit nicht zu verantworten ist.“

Die Auslastung: Als weiterer Grund wird die Situation medizinischer Fachkräfte angeführt: „Zudem arbeitet namentlich die Sanität Basel derzeit an den Kapazitätsgrenzen und könnte das notwendige Dispositiv für einen solchen Großeinsatz nicht garantieren.“

Wann und wo das Fußballspiel stattfinden wird, blieb bislang offen.

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