Mit einem Fassanstich eröffnete der Wallbacher Ortsvorsteher Fred Thelen am Samstag, 3. Oktober, um 11 Uhr, bei strömendem Regen den zehnten Wallbacher Naturparkmarkt. Nach der coronabedingten Absage des traditionell im Juli stattfindenden Markts, hatten die Veranstalter sich für eine Verschiebung auf Oktober entschieden und ein umfangreiches Konzept erarbeitet und umgesetzt, um den Corona-Regeln gerecht zu werden: Um sicher zu gehen, dass sich nicht mehr als 500 Personen gleichzeitig auf dem Marktgelände auf der Hauptstraße im Wallbacher Unterdorf aufhielten, gab es nur zwei Zugänge. Die Besucher wurden gezählt. Schilder wiesen auf Maske und Abstand hin, Stationen zur Hand-Desinfektion waren aufgebaut.

Geschafft! Wallbachs Ortsvorsteher Fred Thelen beim Fassanstich.
Geschafft! Wallbachs Ortsvorsteher Fred Thelen beim Fassanstich.

Von den etwa 50 Besuchern, die sich auch vom strömenden Regen nicht davon hatten abhalten lassen, an der Markteröffnung teilzunehmen, trugen so gut wie alle einen Mund-Nasenschutz. Es sei keine einfache Entscheidung gewesen, die Veranstaltung in Pandemie-Zeiten zu erlauben, so Thelen in seiner Begrüßungsrede. Umso mehr danke er der Genehmigungsbehörde.

An den Zugängen zum Marktgelände erläutern Hinweistafeln die geltenden Hygieneregeln.
An den Zugängen zum Marktgelände erläutern Hinweistafeln die geltenden Hygieneregeln.

Natürlich habe man sich den Jubiläumsmarkt etwas anders vorgestellt, meinte er auch mit Blick auf den strömenden Regen. Der Oktober sei halt nicht Juli. Aber spätestens um 12 Uhr solle der Regen aufhören und am Nachmittag sogar die Sonne herauskommen, so der Ortsvorsteher in seiner Wetterprognose. Er sollte Recht behalten.

Bei strömendem Regen warten Ehrengäste und Besucher auf die Eröffnung des Naturparkmarkts.
Bei strömendem Regen warten Ehrengäste und Besucher auf die Eröffnung des Naturparkmarkts.

Am Nachmittag, nachdem strahlender Sonnenschein den Regen verdrängt hatte, hatte sich das Marktgelände mit Besuchern gefüllt. Regelmäßig waren mehr als 250 Personen auf dem Gelände unterwegs, viele mit Maske. Sie schlenderten über den Markt und bestaunten das Angebot der 40 Aussteller und Anbieter. Von Flechtkörben über Keramik und Töpferwaren bis hin zu Seifen und regionalen Köstlichkeiten wie Honig, Marmelade, Schwarzwälder Räucherwaren und Obst-Edelbränden gab es allerhand selbstgemachte Produkte und Erzeugnisse aus der Region des Naturpark Südschwarzwalds.

Schlendern und Angebote entdecken – das konnten die Besucher des Naturparkmarkts.
Schlendern und Angebote entdecken – das konnten die Besucher des Naturparkmarkts. | Bild: Bernadette André

Auf die Einhaltung der Corona-Regeln wurde auch im Gastronomiebereich des Marktes beim Müllmuseum geachtet, wo Familie Thomann ihre Schlachtfest-Spezialitäten anbot. Hier zeigten Pfeile und Markierungen Laufrichtung und Abstände an. Bad Säckingens Bürgermeister Alexander Guhl war sich sicher, dass die Pandemie noch eine ganze Weile den Alltag bestimmen werde, dass aber unter Einhaltung der besonderen Hygiene- und Abstandsregeln solche Ereignisse wie ein Naturparkmarkt möglich sein könnten.

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