Alexander Guhl
Alexander Guhl | Bild: SK
  • Alexander Guhl (49) wurde im November 2011 nach einem langen und kräftezehrenden Wahlkampf zum Bürgermeister von Bad Säckingen gewählt. Damals gingen insgesamt neun Kandidaten an den Start. Im zweiten Wahlgang setzte sich Guhl gegen vier verbliebene Mitbewerber mit 50,4 Prozent der Stimmen durch.
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Alexander Guhl ist von Beruf Volljurist und war vor seiner Zeit als Bad Säckinger Bürgermeister unter anderem als Abteilungsleiter der Volksbank Nordschwarzwald als Abteilungsleiter für Intensivkredite zuständig. Guhl ist seit zehn Jahren mit seiner Frau Kerstin verheiratet, das Paar lebt im Bad Säckinger Ortsteil Harpolingen. Guhl ist auch Mitglied des Kreistags und wurde im Frühjahr mit 4535 Stimmen wiedergewählt. Dies werte er als Ansporn und wichtiges Zeichen für den Bürgermeisterwahlkampf, kommentierte Guhl damals. Er reichte seine Bewerbung als erster Kandidat am 7. Juli ein.

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Angelo De Rosa
Angelo De Rosa | Bild: SK
  • Angelo De Rosa (53) hat bereits 2011 als Bürgermeister von Bad Säckingen kandidiert. Der Erfolg war mit 1,34 Prozent im ersten und 0,93 Prozent im zweiten Wahlgang zwar bescheiden. Für ihn war der Bürgermeisterwahlkampf aber so etwas wie die kommunalpolitische Initialzündung. 2014 schaffte De Rosa für die Linken den Sprung in den Bad Säckinger Gemeinderat, dieses Jahr wurde er erneut in das Gremium gewählt. Außerdem ist er Vorsitzender des Linken-Kreisverbands und des Bad Säckinger Stadtverbands. Unter anderem nennt er den Gesundheitscampus, bezahlbaren Wohnraum und die verkehrsberuhigte Innenstadt als wichtige Themen. Der gebürtige Italiener ist in Deutschland aufgewachsen und lebt seit 1994 in Bad Säckingen. Von Beruf ist er Maurer. Seit 20 Jahren betreibt De Rosa das „Rhybrugg“ in der Bad Säckinger Innenstadt. Er ist geschieden und Vater dreier Kinder.
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Gesche Roestel | Bild: Petra Müller
  • Gesche Roestel (39) gab am Montag um 9.45 Uhr ihre Unterlagen ab. Die gebürtige Wehrerin ist gelernte Chemielaborantin, hat sich aber auf den Bereich Pferdepflege (Hufpflege, -technik, -schmied sowie Pferdeosteopathie) und das Mental-Coaching von Menschen verlagert. Roestel geht nach eigener Darstellung „unbedarft und ohne Parteizugehörigkeit“ an an die Sache heran. Ohnehin sei sie ab sofort bis zum 15. Oktober verreist und werde via Internet Wahlkampf führen, sagt sie. Obwohl sie bis zum letzten Tag der Bewerbungsfrist mit der Einreichung ihrer Unterlagen gewartet habe, sei die Kandidatur „ein Spontanentschluss“ gewesen, erklärt Roestel gegenüber unserer Zeitung. Viele Menschen hätten sie dazu ermutigt. Dafür habe sie aber „vielseitige Einblicke“ in verschiedenste Bereiche des gesellschaftlichen Lebens und die Probleme, die die Menschen bewegen: „Die Bandbreite der Herausforderungen ist groß“, sagt die Kandidatin.
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