In der Hauptversammlung des Vereins Zukunft für Ritschow wurde eine Satzungsänderung beschlossen, wonach der Vereinssitz künftig Albbruck ist. Die Vorstandswahlen ergaben keine Änderung: Hedi Müller ist Vereinsgründerin und Vorsitzende seit über zehn Jahren. Ihre Stellvertreterin ist Elena Denisova-Schmidt, Schriftführerin Zita Müller-Mokinski, Kassier Ekkehard Munk, Pressereferentin Doris Dehmel. Ihren Beisitzerposten behielten auch Gabriela Maigler, Alexander Müller und Alfred Scheuble.

Vieles ist in der Vergangenheit für eine Verbesserung der Lebensverhältnisse im belarussischen Ritschow und Umgebung erreicht worden. Neue Projekte wurde immer wieder aufgegriffen und erfolgreich durchgeführt. "Echte Sorge bereitet uns dieses Jahr die Kindererholung", versicherte Hedi Müller. Nach wie vor sei dies das Fundament, auf dem der Verein einst seine weiteren Projekte in Schule, Kindergarten und Krankenhaus aufbaute. "Wir sind dringend auf die Bereitschaft von Familien in der Region angewiesen, die ein oder zwei Kinder im Alter von neun bis zwölf Jahren in der Zeit vom 14. Juli bis zum 10. August oder auch nur zwei Wochen bei sich aufnehmen können", appellierte die Vereinsvorsitzende.

Es habe sich in der Vergangenheit immer wieder gezeigt, wie gut der Erholungsaufenthalt den Kindern tue. Darüber hinaus wirke sich die Aussicht der Kinder in Deutschland einen Aufenthalt verbringen zu können, auch auf ihre schulischen Leistungen aus. Viele hätten ihre Deutschkenntnisse wesentlich verbessert und auch aus der Kultur ihrer Gastgeber gelernt, wie dies auch immer wieder bei den Besuchen in Belarus feststellbar sei. Aus diesem Grund hoffen Hedi Müller und ihr Vorstandsteam gemeinsam mit Lena Epple, die einen wesentlichen Teil der Organisation für die Kindererholung übernommen hat, dass es heuer wieder gelingt, den Jungen und Mädchen einen Aufenthalt in der Region zu ermöglichen.