„Die 62 Besucher waren diszipliniert und haben sich an die Vorgaben gehalten. Die Künstler waren froh, wieder auftreten zu können und die Besucher hatten ein schönes Erlebnis“, erklärte Bürgermeister Georg Eble zum „Testlauf„ mit einem Abstands- und Hygienekonzept in der Klosterschüer mit der Hörbänd aus Hannover am 25. September.

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Der Rathauschef erläuterte in der jüngsten Sitzung, dass die Mitglieder des Kulturrings coronabedingt nicht wie gewohnt das Programm für die Spielzeit 2020/21 besprechen konnten. So musste Kulturring-Leiterin Annette Loll das Programm im Alleingang planen.

Besucherzahl ist coronabedingt begrenzt

Einige im Frühjahr ausgefallene Vorstellungen konnte sie nach Verhandlungen mit den Künstlern auf die neue Spielzeit verlegen, wie Eble erläuterte. So betritt am Samstag, 24. Oktober, Peter Mim, der Patomimen-Poet mit seinem Programm „Komik und Poesie“ die Bühne in der Klosterschüer. Wie schon beim Auftritt der Hörbänd im September, werden maximal 62 Besucher in der Schüer Platz finden. Karten gibt es ausschließlich im Vorverkauf im Wutöschinger Rathaus.

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Gänzlich gestrichen wurden Veranstaltungen für Familien, wie beispielweise die Puppenspieltagte im Oktober. Nur der Auftritt der Musikclowns Gogol und Mäx mit ihrem Programm „Concerto Humoroso“ ist aus dem Angebot für Familien geblieben. Er soll am 24. Januar 2021 von der Klosterschüer in die Alemannenhalle nach Wutöschingen verlegt werden. „Hier können wir 100 Besuchern auf Abstand Platz bieten“, erklärte Eble.

Pantomime: Peter Mim löst bei seinem Publikum regelmäßig Begeisterungsstürme aus. Eine Show ohne Worte, wo der Künstler doch so viel zu sagen hat – eben nur ohne zu sprechen. Er gastiert am 24. Oktober in der Klosterschüer.
Pantomime: Peter Mim löst bei seinem Publikum regelmäßig Begeisterungsstürme aus. Eine Show ohne Worte, wo der Künstler doch so viel zu sagen hat – eben nur ohne zu sprechen. Er gastiert am 24. Oktober in der Klosterschüer. | Bild: Fabio Arboleda

Der Schultheiß legte die Zahlen des Kulturrings vor. Wurde im Jahr 2019 noch ein Verlust der Veranstaltungen in der Klosterschüer von 1639 Euro geschrieben, so waren es im Corona-Jahr 2020 bisher 4280 Euro. Im kommenden Jahr stehen im Haushalt des Kulturrings für neun Veranstaltungen 17.400 Euro an Einnahmen, Ausgaben von 10.400 Euro gegenüber. Hinzu kommen weitere Kosten, wie Beiträge zur Künstlersozialkasse und der GEMA, die von Auftritt zu Auftritt variieren.

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Georg Eble hofft, dass durch Spenden der Zuschussbedarf unter dem Strich auf 12.500 Euro reduziert werden kann. Dem Haushaltsplan des Kulturrings stimmte der Rat dann geschlossen zu. Das Programm des Kulturrings wird zeitnah veröffentlicht. Die meisten Termine der neuen Spielzeit sind bereits auf der Internetseite der Klosterschüer (www.xn--klosterscher-ofteringen-lpc.de/index.php) veröffentlicht.

Auch Fasnacht steht auf wackligen Beinen

Anschließend merkte der Bürgermeister an, dass man nach der bereits erfolgten Absage des Wutöschinger Nikolausmarktes im Dezember, auch die Fasnacht 2021 wohl abschreiben könne. Ebenso sei die bisher jeweils in der Alemannenhalle abgehaltene Gedenkfeier am Volkstrauertag nicht sicher.

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