Eine Reisegruppe von etwa 40 Personen besuchte Ende September für eine Woche Wehrs Partnerstadt Bandol an der Côte d‘Azur. Zum neunten Mal organisierten Jutta und Roland Fricker vom Freundeskreis Städtepartnerschaften ehrenamtlich eine Fahrt für Wehrer Bürgerinnen und Bürger dorthin.

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Bei herrlichstem Sommerwetter und unter der sachkundigen Führung von Wehrs Bürgermeister Michael Thater bewunderte die Gruppe das schöne Hafenstädtchen Bandol mit seiner neu gestalteten Hafenpromenade, den schmalen Gässchen, seiner einladenden Gastronomie und den herrlichen Badestränden, von welchen auch rege Gebrauch gemacht wurde.

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Das Hotel, mit einer wunderbaren Sicht auf die Bucht von Bandol und direkt am Strand gelegen, wurde zum allabendlichen Treffpunkt für die Reisegruppe aus Wehr mit Bandoler Bürgern aus Politik und Gesellschaft. So kamen Mitglieder der Bandoler Wandergruppe vorbei, die erst vier Wochen vorher mit 50 Personen eine Woche in Wehr verbracht hatten, um die entstandenen Freundschaften zu pflegen. Auch Bandols Bürgermeister Dr. Jean-Paul Joseph und seine Frau Caroline waren des Öfteren zu Gast, ebenfalls Gemeinderäte und Mitglieder der örtlichen Feuerwehr.

Ausflug nach Avignon

Ein Höhepunkt der Reise bildete ein Ausflug nach Avignon, mit Besichtigung des Papstpalastes und der historischen Altstadt. Für große Begeisterung sorgte ebenfalls die Fahrt über die Route des Crêtes – eine sehr steile und kurvenreiche Küstenkammstrasse mit atemberaubenden Ausblicken – in das romantische Fischerdörfchen Cassis. Von hier aus wurde eine Tour mit dem Boot in den Nationalpark „Calanques de Cassis“ unternommen. Diese höchste Steilküste Europas mit ihren fjordähnlichen Einschnitten, den bizarren Felsformationen und dem türkisblauen Wasser zog alle in ihren Bann.

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Der Höhepunkt der Woche jedoch war der Besuch der Carrières de Lumières in Les Baux. Im stillgelegten Kalksteinbergwerk wurden Bilder des Künstlers Vincent van Gogh großformatig und dreidimensional an die Wände und Stollen in einer einzigartigen Lichter-Show projiziert und mit Musik untermalt. Auch das provenzalische Städtchen Les Baux, welches von weithin sichtbar mit seiner Burg auf einem Kalkfelsen am Rande der Alpillen und eingebettet in Olivenhaine thront, wäre schon eine eigene Reise wert gewesen. Bei weiteren Ausflügen in die unmittelbare Umgebung von Bandol hatten die Teilnehmer auch Gelegenheit Wein und weitere Spezialitäten einzukaufen.

Gut organisiert

Die gesamte Reise war hervorragend von Roland Fricker, Vorsitzender des Freundeskreises Städtepartnerschaften, und seiner Frau Jutta organisiert worden. Durch ihre jahrzehntelange Verbindung zu Bandol und der Provence und ihre große Expertise, wurde die Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Teilnehmer.