Der Winter hat den Landkreis Waldshut wieder fest im Griff. Nachdem es in den meisten Gemeinden in der Nacht zum Donnerstag noch regnete, setzte vielerorts am Morgen erneuter Schneefall ein.

Zurück ins Tal: Viele Autofahrer haben aufgrund der Wetterbedingungen auf der B 500 gewendet und sind wieder Richtung Waldshut gefahren.
Zurück ins Tal: Viele Autofahrer haben aufgrund der Wetterbedingungen auf der B 500 gewendet und sind wieder Richtung Waldshut gefahren. | Bild: Duygu-D'Souza, Susann

Bereits am Vormittag sind aufgrund des starken Schneefalls zahlreiche Laster und Autos aus Richtung Waldshut her kommend schon kurz hinter Eschbach auf der B 500 zum Erliegen gekommen. Zwischenzeitlich versperrten mehrere Laster und Autos sogar die Spuren in Richtung Höchenschwand und Häusern. Ein Durchkommen war nur über die Gegenfahrspur möglich.

Video: Duygu-D'Souza; Susann

Hatten Schnee und Kälte am Dienstag auch die Rheinebene in eine tief verschneite Winterlandschaft verwandelt, räumten steigende Temperaturen und warmer Dauerregen Straßen und Gehwege auf natürliche Weise.

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Doch kaum war die weiße Pracht vielerorts fast schon Vergangenheit, kehrte der starke Schneefall am Donnerstagvormittag die Lage wieder ins Gegenteil. Die Mitarbeiter der Bauhöfe waren und sind im Dauereinsatz und Bürger mussten wieder zur Schneeschaufel greifen.

Schwerer Schnee: Wegen des starken Schneefalls ist ein Baum auf die B 34 zwischen Dogern und Albbruck gekippt. Die Polizei hat die Straße zügig frei geräumt, dennoch kam es kurzzeitig zu einem leichten Stau.
Schwerer Schnee: Wegen des starken Schneefalls ist ein Baum auf die B 34 zwischen Dogern und Albbruck gekippt. Die Polizei hat die Straße zügig frei geräumt, dennoch kam es kurzzeitig zu einem leichten Stau. | Bild: Duygu-D'Souza, Susann

Während auf der B 500 schon kurz oberhalb von Waldshut ohne Schneeketten nichts mehr ging, hatte umsichtige Brummifahrer diese bereits auf der B 34 angelegt, um so auch den Ochsenbuckel unterhalb des Waldshuter Landratsamtes passieren zu können, ohne dabei ins Schlingern zu geraten oder ungewollt für einen Stau zu sorgen.

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Trotz ähnlicher Wetterverhältnisse wie am Dienstag, musste die Polizei bis in die Mittagsstunden allderdings deutlich seltener ausrücken, wie Polizeisprecher Mathias Albicker auf Anfrage dieser Zeitung erklärte.

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„Es scheint als hätten sich die Leute langsam auf den Winter eingestellt“, mutmaßt er. Bis mittags wurden knapp zehn Sachschäden von der Polizei registriert. Personen wurden dabei keine verletzt. Die Hauptursachen waren laut Albicker meist die winterlichen Straßenverhältnisse.

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Während sich die Lage insbesondere auf der B 500 langsam besserte, war die L 160 zwischen Lauchringen und Kadelburg wegen Schneeglätte ganztägig gesperrt. Ebenfalls gesperrt wurde die L 157 im Schlüchttal auf der Höhe Gutenburg. Grund für diese Sperrung war laut Mathias Albicker ein verunglückter Lastwagen, der von der Fahrbahn abgekommen war.

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