Eine gute Nachricht gab es für alle Wasserratten und Freizeitschwimmer in der Sitzung des Gemeinderats in der Tiengener Stadthalle am Montagabend: Die beiden Freibäder der Doppelstadt öffnen bereits am kommenden Mittwoch, 24. Juni.

Für den Badebetrieb in Zeiten von Corona ist allerdings ein Betriebskonzept notwendig, das die Geschäftsführung der Stadtwerke Waldshut-Tiengen der Gesellschafterversammlung
vorgestellt und mit dem Gesundheitsamt abgestimmt habe, wie Stadtwerke-Geschäftsführer Siegfried Pflüger in der Sitzung sagte.

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In dem Konzept werde deutlich, dass die Corona-Pandemie wesentliche Auswirkungen auf den diesjährigen Betrieb der Bäder hat. Die gesetzlich vorgegebenen Abstands- und Hygienemaßnahmen schränken den Badebetrieb erheblich ein. Dieses zeigt sich vor allem darin, dass sich wesentlich weniger Badegäste in den Schwimm- und Nichtschwimmerbecken aufhalten können.

Fünf Meter Abstand zwischen Schwimmern

In den Schwimmerbecken ist ein Abstand zum vorausschwimmenden Badegast von fünf Metern einzuhalten und es gelten ein Überholverbot sowie ein Einbahnstraßenverkehr.

In den Nichtschwimmerbecken darf sich nur ein Badegast auf eine Wasserfläche von vier Quadratmetern aufhalten. Auf der Liegewiese darf sich auf einer Fläche von zehn Quadratmetern ebenfalls nur ein Badegast aufhalten. Für Familien und kleinere Gruppen gelten Sonderregeln.

Im Freibad Waldshut können sich aufgrund der bestehenden Regelungen im Schwimmer- und im Nichtschwimmerbereich maximal 114 und im Freibad Tiengen 130 Badegäste zeitgleich aufhalten.

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Das Konzept sieht außerdem vor, dass die Stadtwerke die Adressen von sämtlichen Badegästen vor Eintritt in die Freibäder erfassen. Dazu soll eine webbasierte Software eingesetzt werden, über die sich die Badegäste voranmelden müssen.

Die Aufenthaltszeit in den Freibädern soll zunächst maximal drei Stunden betragen. Danach wird das Bad desinfiziert, bevor anschließend erneut Badegäste für drei Stunden in die Freibäder gelassen werden können. Den Badegästen wird insgesamt täglich eine Badezeit von drei Mal drei Stunden zur Verfügung gestellt.

Die Anzahl der je Zeitfenster in das Bad zu lassenden Badegäste soll schrittweise erhöht werden. Ab rund 200 Badegästen müssen in den Freibädern auch Ordnerkräfte eingesetzt werden. Diese sorgen für die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen im jeweiligen Freibad sowie im Eingangs- und Ausgangsbereich. Die Eintrittspreise sollen trotz der zu erwartenden Mehrkosten für die Stadtwerke nicht erhöht werden.

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