Mit Blick auf Veranstaltungen leistet Corona zum Jahresbeginn nochmals ganze Arbeit: Bereits im Oktober wurde der Neujahrsempfang der Stadt Waldshut-Tiengen abgesagt, bei dem 2020 in der Stadthalle Tiengen rund 1000 Menschen feierten. Das Pendant auf Ortsebene sind die Bürgerversammlungen in den ersten Wochen des neuen Jahrs. Auch sie wurden nach und nach abgesagt.

Bürgerversammlung vor Corona in Breitenfeld: Im „Hirschen“ sind die Einwohner bislang jedes Jahr am 2. Januar zusammen gekommen und haben damit den Reigen der Bürgerversammlungen eröffnet, am Rednerpult Oberbürgermeister Philipp Frank, rechts neben ihm Breitenfelds Ortsvorsteher Jürgen Bacher. (Archiv-Bild)
Bürgerversammlung vor Corona in Breitenfeld: Im „Hirschen“ sind die Einwohner bislang jedes Jahr am 2. Januar zusammen gekommen und haben damit den Reigen der Bürgerversammlungen eröffnet, am Rednerpult Oberbürgermeister Philipp Frank, rechts neben ihm Breitenfelds Ortsvorsteher Jürgen Bacher. (Archiv-Bild) | Bild: Ursula Freudig

In keiner der zehn Ortschaften der Doppelstadt findet im Januar oder Februar eine Bürgerversammlung in der gewohnten Weise statt. Die geltenden Corona- Schutzverordnungen lassen keine andere Wahl. Damit müssen Stadtverwaltung, Ortschaftsräte und Bürgerschaft auf eine lieb gewordene Tradition zum Jahresanfang verzichten.

Kernelemente der Bürgerversammlungen sind Information und Diskussion, verbunden mit einem geselligen Beisammensein beim Rehessen. Die jeweiligen Ortsvorsteher informieren in Wort und Bild über das abgelaufene Jahr in ihrem Dorf und stellen geplante Maßnahmen im neuen Jahr vor. Das Gleiche machen Vertreter der Stadt für gesamtstädtische Belange.

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Dass die Bürgerversammlungen dieses Jahr wegen Corona ersatzlos gestrichen sind, wollte keiner der Ortschaftsräte ohne Ersatzmaßnahmen hinnehmen. Einige hoffen auf baldige bessere Zeiten und verschieben die Bürgerversammlung aufs Frühjahr.

Andere haben coronakonforme Alternativen erarbeitet und teilweise bereits umgesetzt. Alle Ortsvorsteher werden auf jeden Fall ihren Bürgern auf die ein oder andere Weise die Informationen zukommen lassen, die sie in den Bürgerversammlungen publik gemacht hätten.

So gehen die einzelnen Ortsteile mit der Situation um

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