Auf dem Werksgelände der Höganäs in Laufenburg wird an der Zukunft gearbeitet. Einen ersten Einblick gab es für die SPD-Bundestagsabgeordnete Rita Schwarzelühr-Sutter im Rahmen ihrer Sommertour durch den Wahlkreis. Ihr Fazit: „Im Metallpulver aus Laufenburg steckt Potenzial, dessen Wert hier gerade durch beachtliche Investitionen in innovative Produktionstechnologien weiterentwickelt wird.“ Dies schreibt das Büro der Abgeordneten in einer Pressemitteilung.

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Produktstrategie und Zukunftspläne von Höganäs standen im Mittelpunkt des Sommergesprächs, zu dem sich Rita Schwarzelühr-Sutter im kleinen Kreis mit dem Laufenburger Standortleiter und COO Peter Thienel getroffen hat. Mit dabei war Bürgermeister Ulrich Krieger. Für beide Gäste ein wichtiges Thema: die Standortsicherheit und die Zukunft der Arbeitsplätze.

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Im März 2018 hatte Höganäs die Division Surface Technology & Ceramic Powders (STC) der ehemaligen H. C. Starck-Gruppe übernommen. Die hochwertigen Keramik- und Metallpulver, die an den beiden Standorten Laufenburg und Goslar produziert werden, qualifizierten sich durch ihre chemischen und physikalischen Eigenschaften, beispielsweise für die Luft- und Raumfahrt, für die Auto- und Elektroindustrie oder auch für die Medizintechnik. Mit der Entwicklung von neuen Materialqualitäten und der entsprechenden Verfahrenstechnik eröffne sich das Unternehmen zukunftsfähige Marktnischen.

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Die schwedische Konzernmutter Höganäs AB habe sich Ressourceneffizienz, Nachhaltigkeit und verantwortungsbewusste Beschaffung ins Leitbild geschrieben. Vor diesem Hintergrund und mit Blick auf die aktuellen Marktbedingungen zeigte Peter Thienel der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit auch auf, mit welchen Maßnahmen die Höganäs-Gruppe bis 2045 klimaneutral werden will.

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Mit Blick auf den zurückliegenden und für die Belegschaft nervenzehrenden Verkaufspoker um die frühere STC-Division der ehemaligen H. C. Starck-Gruppe sagte Rita Schwarzelühr-Sutter nach ihrem Besuch: „Mit Höganäs hat ein Weltmarktführer für Eisenpulver die frühere Oberflächentechnologie- und Keramiksparte übernommen. Höganäs sieht das große Potenzial in dem Industriestandort Laufenburg und will es nutzen.“

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