Ende 2021 ist die Ortsumfahrung Oberlauchringen, die zukünftige B34, fertig. Davon ist Dieter Bollinger, Leitender Baudirektor des Regierungspräsidiums (RP) Freiburg, Dienstsitz Bad Säckingen, überzeugt.

Alles bleibt im Kostenrahmen

Bisher habe es keine Verzögerungen gegeben, die den Baufortschritt beeinflusst hätten. Und: So wie es im Moment aussieht, würden die Baukosten von 23,338 Millionen Euro nicht überschritten.

Vorgezogenes Weihnachtsgeschenk

Salopp gesagt, dürfen sich die Autofahrer, die von Waldshut-Tiengen kommen, und in den Klettgau oder nach Bechtersbohl wollen, 2021 auf ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk freuen. „Der Zeitplan steht definitiv immer noch“, bekräftigt Bollinger. Ende des nächsten Jahres soll die Umfahrung unter Verkehr gehen.

Das könnte Sie auch interessieren

Stück für Stück geht es auf der 2,7 Kilometer langen Baustelle vorwärts. Aus der Luft betrachtet, hat die Trasse schon klare Konturen. Schön zu sehen, wie an den verschiedenen Abschnitten gearbeitet wird, und welche Hindernisse die Baufirmen überwinden müssen. Vom Baufortschritt verschafften sich die Mitglieder der Lauchringer CDU kürzlich ein Bild. Bollinger und Projektleiter Andreas Frey informierten die Besucher.

Mitglieder der CDU bei der Baustelle zur Ortsumfahrung Oberlauchringen: Bürgermeister Thomas Schäuble mit Ehefrau Doris (links), Projektleiter Andreas Frey, Felix Schreiner und der leitende Baudirektor Dieter Bollinger (rechte Bildseite, von rechts).
Mitglieder der CDU bei der Baustelle zur Ortsumfahrung Oberlauchringen: Bürgermeister Thomas Schäuble mit Ehefrau Doris (links), Projektleiter Andreas Frey, Felix Schreiner und der leitende Baudirektor Dieter Bollinger (rechte Bildseite, von rechts).

In einem Telefonat mit unserer Zeitung beschrieb Bollinger noch vor der Besichtigung die baulichen Herausforderungen: „Unter der Bahn war der Kies deutlich rollfähiger, als wir das eingeschätzt hatten.“ Man habe kürzere Abschläge machen und den Spritzbeton schneller anbringen können. Bollinger: „Die Gründung der Bauwerke ist bei so einem Projekt immer das Schwierigste. Wir haben alles gemeistert.“

Brücke wird im November eingeschoben

Planmäßig wurden am Osterwochenende die Hilfsbrücken über die Bahnlinie von Basel nach Singen fertig gestellt. Drunter werden die Widerlager hergestellt. Sie sollen bis zum November fertig sein. Dann wird die Brücke eingeschoben.

Aktuell ist der Deckel für die Brücke über die Wutachtalbahn betoniert worden, und die Widerlager für die Brücke über die Wutach und den Mühlekanal sind fertig. Im Spätsommer 2021 sollen die Erd- und Straßenbaumaßnahmen beendet sein. Dann folgt sozusagen der umwelttechnische Feinschliff.