Von Albbruck bis Waldshut-Tiengen – die Grünen sind sowohl in den kleinen Gemeinden wie auch in den größeren Städten des Wahlkreises 59 als stärkste Partei aus der Landtagswahl hervorgegangen. Die CDU dagegen hat auch in den Kreisgemeinden deutlich an Gewicht verloren – in einigen Gemeinden bis zu zehn Prozentpunkte. Fast durchweg ein positives Ergebnis konnte die FDP im Wahlkreis Waldshut verzeichnen. Die AfD hat dagegen in den meisten Gemeinden – ebenfalls wie die SPD – an Stimmen verloren. Abgenommen hat auch die Wahlbeteiligung, in vielen Gemeinden sogar um bis zu zehn Prozentpunkte.

Albbruck

57,8 Prozent der 5434 Stimmberechtigten haben in Albbruck ihr Wahlrecht genutzt. Damit sank die Wahlbeteiligung gegenüber der Landtagswahl 2016 um über sieben Prozent. 36 Prozent der 3139 Wähler haben den Grünen ihre Stimme gegeben, gefolgt von der CDU mit 25,1 Prozentpunkten. Noch bei der Landtagswahl 2016 war das Verhältnis der beiden Parteien anders herum. 2016 holten die Grünen in Albbruck 27,3 Prozent der Stimmen, bei der CDU waren es knapp 36 Prozent. Drittstärkste Partei in Albbruck ist die FDP mit 12,3 Prozentpunkten, was einem Plus von 3,7 Prozentpunkten entspricht. Die AfD kommt auf zehn Prozent, die SPD auf 7,6 Prozent. Beide Parteien verlieren damit jeweils rund zwei Prozent an Stimmen im Vergleich zur Landtagswahl 2016. Die Linke kommt auf 1,7 Prozent der Stimmen.

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Dettighofen

Von 809 Wahlberechtigten in Dettighofen haben 489 und damit gut 60 Prozent ihr Stimmrecht genutzt. Die meisten Stimmen fielen auch hier auf die Grünen mit 39,2 Prozentpunkten, gefolgt von der CDU mit 22,8 Prozent und der FDP mit 10,6 Prozent. Die AfD kommt auf 8,9 und die SPD auf 6,9 Prozent. Beide Parteien verzeichnen damit einen Verlust – 2,4 Prozentpunkte bei der AfD und 2,8 Prozentpunkte bei der SPD. Bereits bei der vergangenen Landtagswahl 2016 waren die Grünen mit 33,3 Prozent die stärkste Partei in der Gemeinde, die CDU erreichte 2016 32 Prozent. Die Linke kommt auf 2,9 Prozent der Stimmen.

Dogern

In Dogern haben 64,7 der 1726 Wahlberechtigten ihr Stimmrecht genutzt. 39,3 Prozent der Stimmen fielen dabei auf die Grünen, das sind zehn Prozent mehr als bei der vorherigen Landtagswahl 2016. Die CDU kommt aktuell auf 25,5 Prozent der Stimmen, ein Stimmverlust um rund elf Prozent im Vergleich zur Wahl 2016. Drittstärkste Partei in Dogern ist die FDP mit 12,9 Prozent – ein Plus von einem Prozent im Vergleich zu 2016. Sowohl die SPD als auch die AfD kommen jeweils auf 7,2 Prozent der Stimmen. Damit hat die AfD zwei Prozentpunkte im Vergleich zur Landtagswahl 2016 verloren, bei der SPD sind es rund drei Prozent. Die Linke holt zwei Prozent der Stimmen.

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Hohentengen

Von 2596 Stimmberechtigten in Hohentengen haben 63,6 Prozent ihre Kreuzchen gesetzt. Auch hier sind die Grünen mit 35,2 Prozent als stärkste Partei aus der Wahl hervorgegangen, was im Vergleich zur Wahl 2016 einem Plus von zwei Prozentpunkten entspricht. Auf die CDU entfallen 22,9 Prozent der Stimmen, mehr als zehn Prozent weniger als bei der Landtagswahl 2016. Drittstärkste Partei ist die FDP mit 12,9 Prozent. Das entspricht einen Plus von 5,2 Prozentpunkten. Die Linke kommt auf 1,8 Prozent.

Jestetten

In Jestetten haben die meisten Wähler ebenfalls die Grünen gewählt. Mit 38,3 Prozent verzeichnet die Partei ein Plus von 4,5 Prozentpunkten im Vergleich zur vergangenen Landtagswahl 2016. Zweitstärkste Partei in Jestetten ist die CDU mit 20,1 Prozent. Bei der Landtagswahl 2016 erreichte die CDU noch ein Ergebnis von 28 Prozent. Die SPD erreicht 10,5 Prozent der Stimmen, was etwas mehr als einem Prozentpunkt Verlust zu 2016 entspricht. Für die AfD haben sich 10,2 Prozent der Wähler entschieden, ebenfalls ein leichtes Minus zu 2016. Die Linke erzielte 3,3 Prozent der Stimmen, was dem höchsten Wert bei den Gemeinden im Wahlkreis Waldshut entspricht. Insgesamt haben 1863 von 3353 Wahlberechtigen gewählt, was einer Wahlbeteiligung von 55,6 Prozent entspricht.

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Lottstetten

Bereits bei der Landtagswahl 2016 hatte Lottstetten bereits mehrheitlich grün gewählt. Ihr Ergebnis konnte die Partei nun leicht um 0,4 Prozentpunkte auf 32,7 Prozent verbessern. Die CDU hat in der Gemeinde 5,5 Prozentpunkte eingebüßt und kommt auf 25,6 Prozent. Gleichauf liegen FDP und AfD in Lottstetten mit jeweils 10,4 Prozent: Während die Liberalen gegenüber 2016 jedoch 3,6 Prozentpunkte zulegten, verzeichnete die Alternative für Deutschland ein Minus von 2,5 Prozentpunkten. Für die SPD stimmten 10,2 Prozent der Lottstetter, was einem leichten Zuwachs von 0,7 Prozentpunkten entspricht. Zwei Prozent holte die Linke. Die Wahlbeteiligung liegt in der Hochrhein-Gemeinde bei 60,5 Prozent – vor fünf Jahren waren es 62 Prozent. Insgesamt 831 Wahlberechtigte machten von ihrem Stimmrecht Gebrauch.

Weilheim

Groß sind die Verluste für die Christdemokraten in der Gemeinde Weilheim. Mit nun 26,8 Prozent erhielt die Partei 14,1 Prozentpunkte weniger als bei der vorangegangen Landtagswahl. Damals holte sie 40,9 Prozent. Von dem schlechten Abschneiden der CDU profitieren die Grünen, die in Weilheim auf 37,7 Prozent kommen, was einem Zuwachs von neun Prozentpunkten entspricht. Die FDP verbesserte in Weilheim ihr Ergebnis von 2016 um 2,4 Punkte auf 11,6 Prozent. Verluste verzeichneten sowohl die SPD mit sieben Prozent (minus 0,9) als auch AfD mit acht Prozent (minus 1,7). Die Linke erzielte 1,3 Prozent. Die Wahlbeteiligung von 71,1 Prozent ist im Vergleich zu anderen Gemeinden sehr hoch.

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Küssaberg

Von 4025 Wahlberechtigten haben 64,1 Prozent ihr Kreuzchen in Küssaberg gesetzt. Vor fünf Jahren betrug die Wahlbeteiligung 66,8 Prozent. Die Grünen hatten auch in dieser Hochrhein-Gemeinde die Nase vorn: Sie erreichten 37,3 Prozent und damit 6,6 Prozentpunkte mehr als 2016. Die Verluste der CDU betragen in Küssaberg knapp zehn Prozentpunkte. Die Partei kam dort auf 23 Prozent. Mit 10,5 Prozent liegen die SPD und die FDP gleichauf. Während die Liberalen jedoch 2,6 Prozentpunkte gutmachte, büßte die SPD einen halben Prozentpunkt ein. Die AfD kam auf 9,9 Prozent (minus 1,5), die Linke auf 2,4 Prozent.

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