Mit einem Doppelkonzert im Haus des Gastes in Höchenschwand setzt der Blasmusikverband Hochrhein den Jubiläumsreigen anlässlich seines 100-jährigen Bestehens fort. Unter dem Motto „Sinfonische Blasmusik im Südschwarzwald“ treten die Stadtkapelle Kirchheim unter Teck und das Sinfonische Blasorchester Hochrhein am Samstag, 22. Mai, um 17 Uhr auf.

Der Blasmusikverband Hochrhein – ein Zusammenschluss von mehr als 100 Mitgliedsvereinen – wollte im Jahr 2020 seinen runden Geburtstag feiern, doch Corona machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Mit einer Konzertreihe holt der Verband die Feierlichkeiten in diesem Jahr nach.

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Mit der Stadtkapelle Kirchheim unter Teck unter der Leitung von Marc Lange hat der Blasmusikverband laut eigenen Angaben eines der namhaftesten Vereinsblasorchester in Deutschland für ein Gastspiel zusammen mit dem verbandseigenen Sinfonischen Blasorchester Hochrhein gewinnen können.

Seit 1974 hat sich die Stadtkapelle Kirchheim unter Teck mit ihren aktuell rund 75 Musikern laut einer Pressemitteilung kontinuierlich an die Spitze der Vereinsblasorchester in Deutschland gearbeitet und seitdem zahlreiche Preise gewonnen. 2016 belegte das Orchester beispielsweise den zweiten Platz beim internationalen Blasorchesterwettbewerb Flicorno d‘Oro im italienischen Riva del Garda.

Das Sinfonische Blasorchester Hochrhein (SBO) unter der musikalischen Leitung von Christian Steinlein ist eine Einrichtung des Blasmusikverbands Hochrhein und wird von der Musikschule Südschwarzwald und der Musikschule Bad Säckingen ideell in der Trägerschaft unterstützt.

Auf dem Programm der beiden Orchester beim Doppelkonzert in Höchenschwand stehen Werke von Afred Reed, Yosuke Fukada, Johan de Meij und David R. Holsinger. Mit einem der markantesten Werke der originalen Blasorchesterliteratur, dem fünfsätzigen „Lincolshire Posy“ von Percy A. Grainger, verspricht die Stadtkapelle Kirchheim den Höhepunkt des Konzertes.

Das SBO Hochrhein wird unter anderem mit der Literaturvertonung „Wind in the Willows“ von Johan de Meij ebenso farbenprächtige Bläserklänge mit Erlebnisfaktor auf die Bühne bringen, schreibt der Blasmusikverband in seiner Ankündigung.

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