Im Landkreis Waldshut gibt es die ersten bestätigten Fälle der Omikron-Variante des Coronavirus. Wie das Landratsamt Waldshut am Montag, 27. Dezember, mitteilt, wurde die neue Variante bei vier Proben nachgewiesen. „Die Fälle stehen in keinem Zusammenhang zueinander“, erklärt Susanna Heim, Sprecherin des Landratsamtes, auf Nachfrage des SÜDKURIER. Bestätigt wurde die Variante bei zwei Einzelpersonen und zwei Personen, die in einem Haushalt leben.

Bei den Infizierten handelt es sich nicht um Reiserückkehrer aus einem Risikogebiet in Südafrika. Das Gesundheitsamt stehe laut Susanna Heim mit den betroffenen Personen in Kontakt. „Die Betroffenen konnten gut isoliert werden“, so Heim.

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In diesem Zusammenhang weist die Sprecherin des Landratsamtes darauf hin, dass sich nun auch wieder geimpfte oder genesene Kontaktpersonen in Quarantäne begeben müssen. So werde immer verfahren, wenn eine neue Variante auftritt. „Wird die Omikron-Variante bei einem positiven Fall nachgewiesen, findet die Kontaktverfolgung wieder statt, die das Gesundheitsamt eigentlich aufgehoben hatte“, so Heim. So lange die Kontaktnachverfolgung vom Gesundheitsamt noch leistbar sei, werde diese auch gemacht.

Laut Heim werden die positiven Corona-Fälle in den jeweiligen Laboren stichprobenartig auf die neue Omikron-Variante untersucht.

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