Weil die 7-Tage-Inzidenz in den Landkreisen Waldshut und Lörrach am Freitag den zweiten Tag in Folge über der 500er-Marke lagt, gilt ab Samstag, 15. Januar, in beiden Kreisen eine nächtliche Ausgangsbeschränkung für nicht-immunisierte Personen.

Die Entwicklung

Im Landkreis Lörrach lag die 7-Tage-Inzidenz laut Landesgesundheitsamt zwei Tage in Folge über dem Wert von 500 (Donnerstag: 676,4, Freitag: 650,7). Auch der Landkreis Waldshut hat zwei Tage hintereinander den Wert überschritten (Donnerstag: 629,5, Freitag: 658,2). Damit gilt nach Vorgabe der Corona-Verordnung des Landes ab Samstag, 15. Januar, in beiden Landkreisen erneut eine nächtliche Ausgangsbeschränkung für nicht-immunisierte Personen.

Die Beschränkungen

Menschen, die weder geimpft noch genesen sind, dürfen nachts zwischen 21 Uhr und 5 Uhr die Wohnung nicht mehr ohne triftigen Grund verlassen.

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Die Ausnahmen

Zu den triftigen Gründen zählen beispielsweise eine konkrete Gefahr für Leib, Leben und Eigentum, der Besuch von Gottesdiensten und Bestattungen oder das Ausüben einer beruflichen und dienstlichen Tätigkeit, die Inanspruchnahme medizinischer, pflegerischer, therapeutischer und veterinärmedizinischer Leistungen oder unaufschiebbare Handlungen zur Versorgung von Tieren. Weitere triftige Gründe sind auf der Internetseite des Sozialministeriums aufgelistet. Ausgenommen von den Ausgangsbeschränkungen sind insbesondere Personen unter sechs Jahren sowie Schüler, die an den regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs teilnehmen und unter 18 Jahre alt sind.

Das Ende der Beschränkungen

Wenn die 7-Tage-Inzidenz in den Landkreisen Waldshut und Lörrach fünf Tage in Folge unter 500 liegt, werden diese Beschränkungen für nicht-immunisierte Personen am darauffolgenden Tag wieder aufgehoben. Maßgeblich sind die Zahlen des Landesgesundheitsamts.

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