Starker Rückenwind für den neuen Anlauf der Autobahnplaner kündigt sich seitens des Landkreises Waldshut an. Landrat Martin Kistler sieht momentan Perspektiven für den Bau der A 98, „wie wir sie am Hochrhein noch nie hatten“.

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Die Einstufung in die höchste Dringlichkeit der deutschen Autobahnplanung, die zugesagte Finanzierung des Neubaus durch den Bund und die Kapazitäten einer neuen Planungsgesellschaft (Deges) seien Chancen, die man jetzt rasch nutzen müsse, forderte Martin Kistler vor dem Verwaltungsausschuss des Waldshuter Kreistags. Er habe die Hoffnung, dass man die Fertigstellung des Abschnitts Waldshut in zehn bis 17 Jahren erleben könne. Das hänge auch davon ab, ob gegen die zu wählende Trasse geklagt werde.

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Kreisräte stießen mit Bezug auf die täglichen Staus in Waldshut und Bad Säckingen ins gleiche Horn. Erhard Graunke (FDP) sah die Autofahrer in Waldshut im Würgegriff des Verkehrsengpasses und sah nach 60 Jahren Diskussion um die A 98 dringenden Handlungsbedarf.

Schutz der Heilquellen

Kreisrat Michael Thater (Freie Wähler) schloss sich der Einschätzung des Landrats an („Wir sind so nah dran wie noch nie.“) und berichtete von Nachfragen aus der Bevölkerung nach dem Baufortschritt. Der Wehrer Bürgermeister Michael Thater erinnerte an die ausführliche Bürgerbeteiligung im Raum Bad Säckingen und fragte nach dem Fortgang dieses Abschnittes im Westen des Landkreises Waldshut. Kritischer Punkt dort ist nach der Antwort von Landrat Kistler immer noch der Schutz der Heilquellen.

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