Für Schüler ist der erste Schultag an einer neuen Schule immer ein besonderer. In diesem Jahr war es auch für die Gemeinde Klettgau fast schon ein historischer Tag, denn der allererste Jahrgang an der neuen Realschule Klettgau wurde aufgenommen. 40 Fünftklässler sind es, denen ein herzliches Willkommen bereitet wurde.

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Mit einer ökumenischen Feier mit den Pfarrern Thomas Kaiser und Thomas Mitzkus startete der erste Schultag, der die Begrüßung durch Rektorin Constanze Trumpf und durch Bürgermeister Ozan Topcuogullari folgte. Mit Gesang und Musik, bei Kuchen und Häppchen, im Beisein von Eltern und Großeltern, ein kleines Präsent von den jeweiligen Schulpaten überreicht – so war der erste Realschultag sicherlich ein erinnerungswürdiger. Und rein gar nichts war von den vormaligen Befürchtungen einer drohenden Schulschließung in der 7600 Einwohner zählenden Gemeinde zu spüren.

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Seit 1. September ist die weiterführende Schule in Erzingen offiziell eine Realschule. Von der Hauptschule zur Werkrealschule und weiter zur Gemeinschaftsschule (GMS) wurde die Einrichtung im Laufe der Jahrzehnte umgewandelt. Dann, als Gemeinschaftsschule, kam das böse Erwachen, denn das Vertrauen der Eltern in das pädagogische Konzept und in den Schulträger, der nicht in die Schule investierte, schwand von Jahr zu Jahr. Vernichtend geringe Anmeldezahlen waren das Resultat.

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Buchstäblich in der letzten Sekunde vor der Schließung gelang es dann durch große Überzeugungsarbeit der Gemeinde und der Schule, die Eltern wieder für den Schulstandort Klettgau zurückzugewinnen. Nicht zuletzt auch deshalb, weil es endlich mit dem lange versprochenen modernen Erweiterungsbau und der Sanierung des alten Gebäudes vorwärts geht.

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Der Gemeindeverwaltung gelang in Rekordzeit die Umwandlung der GMS zur Realschule. Bürgermeister Ozan Topcuogullari erklärt zum Stand der Dinge beim Thema Neubau: „Die modifizierten Baupläne müssen nur noch dem Schulbau-Ausschuss vorgelegt werden, danach wird der Bauantrag sofort eingereicht.“ Bereits jetzt im Herbst werden alle vorbereitenden Maßnahmen zur Infrastruktur wie der Kanalbau et cetera beginnen. Parallel dazu wird der Förderantrag gestellt.

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Bereits während der Sommerferien war die Schule eine Baustelle, im alten Gebäude wurden zwei neue Klassenzimmer mit neuer Möblierung geschaffen, insgesamt sind es jetzt vier Klassenzimmer für die Realschüler. Monate zuvor schon ist das Treppenhaus neu gestaltet worden, es ist heller und freundlicher geworden. Ebenso wurden die sanitären Anlagen im Erdgeschoss vollständig erneuert und anderes mehr.

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An der Schule werden vier neue Lehrer ihre Arbeit aufnehmen. Es sind: Ramona Bartholome aus Albbruck, Nadine Schlatter aus Erzingen, Sabine Beil, aus Eggingen und Fabienne Schindler aus Erzingen. Nicht zuletzt ist seit Freitag, 6. September, die Rektorenstelle ausgeschrieben.